Autoren lesen


Thomas Brussig

Thomas Brussig

Thomas Brussig hat nicht nur mit Romanen wie »Helden wie wir«, sondern auch mit Filmen (»Sonnenallee«) und Theaterstücken ein Millionenpublikum erreicht. Seine Werke wurden in 30 Sprachen übersetzt – und für Jonathan Franzen ist er das beste Beispiel dafür, »wie unglaublich komisch deutsche Literatur sein kann«.

Das gibt's in keinem Russenfilm

Thomas Brussig erzählt die schillernde Biographie des berühmten Schriftstellers Thomas Brussig und schreibt nebenbei unsere Gegenwart um.

Sa, 16. Mai
21 Uhr
Pfleghof
Pfleghofsaal
8 Euro
3 Euro

Randi Crott

Randi Crott

Randi Crott, geboren 1951 in Wuppertal, ist Journalistin und arbeitet für Radio und Fernsehen. Neben der Moderation von WDR-Sendungen wie Mittagsmagazin, Montalk, Funkhausgespräche, West.art-Talk, West.art Literatur im Römer, Aktuelle Stunde, ARD-Radionacht der Hörbücher und 3 nach 9 ist sie Autorin verschiedener Filme.

Erzähl es niemandem!

Erzähl es niemandem!

Mit großer Leidenschaft rekonstruiert die Autorin den Lebensweg ihrer Eltern. Er reicht von der Verfolgung der Juden in Deutschland über die deutsche Besatzung in Norwegen bis hin zu den Problemen der Vergangenheitsbewältigung nach dem Krieg. Randi Crott hat sich in einem bewegenden Buch auf die Suche nach der Geschichte ihrer Familie gemacht. Ohne Hitler hätte es mich nicht gegeben. Welches Gefühl ist für so einen Fall reserviert?

Sa, 16. Mai
13 Uhr
Museum
8 Euro
3 Euro

Christa Degen

Christa Degen

Christa Degen wurde in Karlsruhe geboren und hat Germanistik und Politik studiert. Nach mehreren Lehrtätigkeiten an Schulen und Volkshochschulen lebt sie seit 1999 als freie Autorin und Anleiterin für Kreatives Schreiben in Tübingen. Sie hat mehrere Romane sowie Prosa in Zeitschriften und Onlinemagazinen veröffentlicht.
Die Lesung wird simultan in Deutsche Gebärdensprache übersetzt.

Erzähl mir vom Süden

Ein Mann, ein Mensch, zwischen Berlin und Tübingen. Wo ist der Punkt, fragt er sich, an dem sich alles verwandelte? Da war seine letzte, seine große Liebe, die vor Energie sprühende dunkelhaarige Tilla, die ihn in Berlin verließ. Oder begann alles schon mit der schönen Sanne, seiner Jugendliebe in Tübingen, die später, im Berlin der Wende, seine Chefin wurde?

So, 17. Mai
11 Uhr
Evangelisches Stift
5 Euro
frei
Kein Vorverkauf

Michael Degen

Michael Degen

Michael Degen, 1932 in Chemnitz geboren, hat die NS-Zeit mit seiner Mutter im Berliner Untergrund überlebt. Als Schauspieler hat er an allen großen deutschen Bühnen sowie mit Regisseuren wie Ingmar Bergman, Claude Chabrol oder Peter Zadek gearbeitet. Seine Autobiographie »Nicht alle waren Mörder« wurde ein Bestseller.
Auftakt zum Tübinger Bücherfest:
Michael Degen ist Gast bei "Schoog im Dialog"

Der traurige Prinz

Vaduz, 1983: Ein Schauspieler kommt nach seinem Gastspiel-Auftritt mit dem weltberühmten Filmstar Oskar Werner ins Gespräch. Neben "Nicht alle waren Mörder" das persönlichste Buch des großen Schauspielers und Autors.

Mi, 13. Mai
20 Uhr
Sparkassen-Carré
6 Euro / 5 Euro erm.
VVK nur über die Kreissparkasse

Marion Döbert

Marion Döbert

Marion Döbert ist Gründungs- und ehemaliges Vorstandsmitglied im Bundesverband Alphabetisierung und Grundbildung e.V., Fachbereichsleiterin an der VHS Bielefeld, freie Publizistin und Autorin. Sie schreibt Lektüren für Erwachsene in verständlicher Sprache, Kurzgeschichten, Rezensionen und Übersetzungen. 2003 wurde ihr das Bundesverdienstkreuz am Bande für ihr Engagement in Alphabetisierung und Grundbildung verliehen.
Die Lesung wird simultan in Deutsche Gebärdensprache übersetzt.

Lesung in Einfacher Sprache

Nicht jedem Menschen ist der Umgang mit Literatur vertraut, und doch sollen alle Menschen das Recht auf Literatur haben. Marion Döbert, Autorin beim "Spaß am Lesen Verlag", liest aus zwei bekannten Büchern, die sie in Einfache - und doch literarische - Sprache umgeschrieben hat: Arno Geiger Der alte König in seinem Exil und Marie-Sabine Roger Das Labyrinth der Wörter. Während der Lesung erläutert sie, was Einfache Sprache ist, warum sie wichtig ist und wie schön sich Einfache Sprache lesen lässt. Als Extrabeigabe liest sie aus ihrem eigenen Roman-Manuskript Papierkind, das als weiteres Buch im "Spaß am Lesen Verlag" erscheinen wird.

Sa, 16. Mai
17 Uhr
Bachgasse
5 Euro
frei

Nathan Filer

Nathan Filer

Nathan Filer war Krankenpfleger in der Psychiatrie in Bristol und ist als Stand-Up-Poet, Essayist und gesuchter Diskussionspartner im britischen Radio bekannt geworden. Sein Roman »The Shock of the Fall« / »Nachruf auf den Mond« erhielt sofort viele wichtige englische Literaturpreise wie den Costa Book Award für das beste Debüt.

Nachruf auf den Mond

Matthew Homes ist ein begnadeter Erzähler, und Patient der Psychiatrischen Klinik in Bristol. Um dort dem trostlosen Alltag zu entfliehen, schreibt er seine Geschichte auf und die seines Bruders Simon, der im Alter von elf Jahren während des Campingurlaubs in Cornwall starb.
d.a.i.

So, 17. Mai
15 Uhr
Jakobuskirche
8 €
3 €
d.a.i. Mitglieder frei

Arno Geiger

Arno Geiger

Arno Geiger hat Germanistik, Geschichte und Literaturwissenschaft studiert und 1996 und 2004 am Bachmann-Wettbewerb teilgenommen. Für seine Romane, darunter »Der alte König in seinem Exil«, Hörspiele und Theaterstücke hat er viele Preise, darunter den Deutschen Buchpreis erhalten. Er lebt als freier Schriftsteller in Wien.
Die Lesung wird simultan in Deutsche Gebärdensprache übersetzt.

Selbstporträt mit Flusspferd

Wie fühlt es sich an, heute jung zu sein? Arno Geiger erzählt von Julian, einem Studenten der Veterinärmedizin, der seine erste Trennung erlebt und erstaunt ist, wie viel Unordnung so eine Trennung schafft. Um die Unordnung ein wenig zu lindern, übernimmt er bei Professor Beham die Pflege eines Zwergflusspferds, das bald den Rhythmus des Sommers bestimmt.

Fr, 15. Mai
19 Uhr
Wilhelmsstift
Stiftskirche
12 Euro
7 Euro

Philippe Grimbert

Philippe Grimbert

Philippe Grimbert, geboren 1948, ist Autor von sechs in Frankreich mehrfach ausgezeichneten Romanen, darunter die erschütternde Autobiographie »Un secret« / »Ein Geheimnis« über seine Kindheit als Jude in Paris. Als Psychoanalytiker arbeitet er vor allem mit autistischen und psychisch kranken Jugendlichen.

Ein Geheimnis

Philippe ist fünfzehn, als ihm Louise, eine Freundin der Familie, ein über Jahre gehütetes Geheimnis enthüllt. Die Grimberts sind Juden und haben das Leben im besetzten Paris keineswegs so unbeschadet überstanden, wie sie Philippe bislang glauben machen wollten.
Moderation: Matthieu Osmont. Deutsche Lesung: Anja Brutsche. – Eine Lesung in französischer und deutscher Sprache in Kooperation mit dem Deutsch-Französischen Kulturinstitut Tübingen.

Sa, 16. Mai
17 Uhr
Hinter der Stiftskirche
Lamm
5 Euro
frei
ICFA-Mitglieder frei
kein Vorverkauf

Axel Hacke

Axel Hacke

Axel Hacke hat als Autor sowie als Redakteur und Kolumnist der »Süddeutschen Zeitung« ein großes Publikum erreicht. Als hervorragender Stilist und witzig-intelligenter Kopf begleitet er Politik, Sport und Literatur. Seine Bücher für Kinder und Erwachsene wurden in 17 Sprachen übersetzt und mit vielen Preisen ausgezeichnet.

Das kolumnistische Manifest

Zeit für ein Kolumnistisches Manifest, für das Beste vom Besten einer unverwechselbar spielerisch-leichten Welt- und Zeitbetrachtung voller Charme, Heiterkeit und Melancholie: ein Hausbuch für den täglichen Gebrauch, in feinstes Leinen gebunden, mit Lesebändchen, damit man auch gleich den Text zur Hand hat, den man braucht.

So, 17. Mai
17 Uhr
Wilhelmsstift
Museum
12 Euro
7 Euro

Nino Haratischwili

Nino Haratischwili

Nino Haratischwili wurde in Tiflis geboren und hat Theater- und Filmregie studiert und als Regisseurin z.B. in Göttingen und am Thalia-Theater viele Uraufführungen inszeniert. Ihr literarisches Werk umfasst Romane und Stücke und wurde vielfach ausgezeichnet, zuletzt mit dem Grenzgänger-Stipendium der Robert-Bosch-Stiftung.

Das achte Leben (Für Brilka)

Ein Epos mit klassischer Wucht und großer Welthaltigkeit, ein mitreißender Familienroman, der mit hoher Emotionalität über die Spanne des 20. Jahrhunderts bildhaft und eindringlich, dabei zärtlich und fantasievoll acht außergewöhnliche Schicksale in die georgisch-russischen Kriegs- und Revolutionswirren einbindet.

Sa, 16. Mai
17 Uhr
Wilhelmsstift
Museum
10 Euro
5 Euro

Eva Hesse

Eva Hesse

Eva Hesse wurde im Züricher Künstlermilieu geboren. Wie ihr Großvater Hermann hat sie gemalt, geschrieben und ist weit gereist, unter anderem nach Israel und nach Griechenland. Den Winter verbringt sie in Asien, den Sommer in der Südtoskana, immer bereit für ihre Katzen, Hunde und neue Gäste.

Liest Texte ihres Großvaters

Ganz in der Nähe seiner Ausbildungsstätte, der Heckenhauerschen Buchhandlung, liest Eva Hesse Texte ihres Großvaters – Prosa und Gedichte, die von Tübingen aus die Welt erobert haben. Kein deutscher Autor des 20. Jahrhunderts hat die Jugend dieser Welt, in West und Ost, mehr begeistert, tiefer ergriffen als der Nobelpreisträger von 1954. Bekanntes und Unbekanntes gibt es zu hören, passend zu Tübingen, zur »Stadt des Buches« und zum Fest des Lesens. Ein paar eigene Gedichte bringt Eva Hesse auch mit.

So, 17. Mai
15 Uhr
Hinter der Stiftskirche
Lamm
8 Euro
3 Euro

Barbara Honigmann

Barbara Honigmann

Barbara Honigmann wurde in Ost-Berlin geboren und zählt zur »Zweiten Generation« deutscher Autoren aus jüdischen Familien, die den Holocaust überlebt haben. Sie lebt als freie Autorin, Regisseurin und Malerin mit ihrer Familie in Straßburg. Ihre Bücher zeigen, dass »die Macht des Bösen nicht alles zerstören konnte« (Irina Wittmer).

Chronik meiner Straße

Barbara Honigmann begegnet in ihrer Straße der ganzen Welt im Kleinen, erfährt von Tragödien, schließt Freundschaften, stellt sich den Enttäuschungen, aber auch Träumen ihrer Nachbarn. Ein Buch, wie es nur das Leben selbst schreibt.

So, 17. Mai
15 Uhr
Museum
8 Euro
3 Euro

Vea Kaiser

Vea Kaiser

Vea Kaiser hat 2012 mit »Blasmusikpop« ihren Debütroman vorgelegt, der auf Platz 1 der ORF-Bestenliste stand und ein Besteller wurde. Sie war Finalistin beim 17. Open Mike und nahm 2010 an der Autorenwerkstatt Prosa des Literarischen Colloquium Berlin teil. Zur Zeit studiert sie in Wien Klassische und Deutsche Philologie.
Moderation: Reinhold Joppich

Makarionissi oder Die Insel der Seligen

Ein Roman über das Aushalten von Sehnsucht und Einsamkeit, über Neuanfänge, Sandburgen für die Ewigkeit und die Schönheit des Lebens als Postkartenmotiv.

So, 17. Mai
13 Uhr
Hinter der Stiftskirche
Lamm
8 Euro
3 Euro

Sibylle Knauss

Sibylle Knauss

Sibylle Knauss studierte Germanistik, Theologie und Anglistik, arbeitete als Gymnasiallehrerin und lebt heute als freie Autorin sowie als Professorin an der Ludwigsburger Filmakademie in der Nähe von Stuttgart. Ihr Bestseller »Evas Cousine« wurde 2002 unter die »Books of the Year« der New York Times gewählt.

Das Liebesgedächtnis

Beate ist Ende sechzig. Auch der Mann, in den sie sich verliebt, drei Jahre älter als sie, ist vom Leben gezeichnet, gesundheitlich angezählt. Aber die Liebe nimmt keine Rücksicht darauf. Weder körperliche noch geistige Defizite können ihr etwas anhaben.

Sa, 16. Mai
15 Uhr
Hinter der Stiftskirche
Lamm
8 Euro
3 Euro

Marina Lioubaskina

Marina Lioubaskina

Marina Lioubaskina wurde in Usbekistan geboren, hat in St. Petersburg studiert und gelebt und ist eine der renommiertesten russischen Künstlerinnen der Gegenwart. Ihre multimedialen Werke werden international ausgestellt – aber ihre Kunst will, wie sie sagt, leise sein; sie nennt sie scherzhaft »Mürmürismus«.

Marinotschka, du bist so zärtlich

Vordergründig werden sexuelle Episoden geschildert, mit Lovern, Verehrern und Sexpartnern. Aber eigentlich geht es um alles: das Leben in Russland und in Deutschland, das Selbstverständnis von Männern und Frauen, Wünsche und unerfüllte Sehnsüchte.

Sa, 16. Mai
19 Uhr
Bachgasse
5 Euro
frei
Kein Vorverkauf

Klaus Modick

Klaus Modick

Klaus Modick geboren 1951 in Oldenburg, ist promovierter Literaturwissenschaftler und freier Schriftsteller und Übersetzer (u.a. W. Gaddis, R.L. Stevenson). Er wurde für seine Arbeit mehrfach ausgezeichnet und hat in den USA und Deutschland als Dozent für kreatives Schreiben eine ganze Generation von Schriftstellern geprägt.

Konzert ohne Dichter

Was Vogeler und Rilke zueinanderführte und später trennte, welchen Anteil die Frauen daran hatten, die Kunst, das Geld und die Macht der Mäzene, davon erzählt Klaus Modick auf kunstvolle Weise.

So, 17. Mai
17 Uhr
Bürgerheim
Kino Löwen
10 Euro
5 Euro

Peter Prange

Peter Prange

Peter Prange ist promovierter Literaturwissenschaftler und lebt als freier Autor in Tübingen. Seine hervorragend recherchierten historischen Romane haben Tausende von Lesern begeistert. Seine Bücher wurden in 19 Sprachen übersetzt. Mit Eloquenz und Humor macht er jede Lesung zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Ich, Maximilian, Kaiser der Welt

Mitreißend schildert Peter Prange den Mann, dessen Ideen und Taten Europa bis heute prägen und der doch ein Zerrissener ist - in der Liebe zu zwei ganz unterschiedlichen Frauen und im Zwiespalt zwischen Macht und Leidenschaft.

So, 17. Mai
15 Uhr
Pfleghof
Pfleghofsaal
8 Euro
3 Euro

Annika Reich

Annika Reich

Annika Reich, Jahrgang 1973, lebt in Berlin, wo sie Ethnologie und Philosophie studierte. Mit ihren Arbeiten für den Rundfunk, als Dozentin für Kreatives Schreiben, als Bloggerin sowie mit ihren Essays und Prosatexten ist sie eine der interessantesten Autorinnen ihrer Generation geworden. Seit 2012 lehrt sie an der Kunstakademie Düsseldorf.

Die Nächte auf ihrer Seite

Die Nächte auf ihrer Seite

Ada beobachtet Paare, die auf dem Weg zur Therapiesitzung durch ihren Innenhof laufen. Was hält diese Paare zusammen, fragt sie sich. Ihr Ex-Mann Farid hat schon längst ein neues Leben begonnen, während sie wahllos Männer mit nach Hause nimmt, um ihre berufliche Zukunft als Kamerafrau bangt und ihrer gar zu vernünftigen Tochter Fanny insgeheim die Schuld an allem gibt.

Sa, 16. Mai
21.30 Uhr
Hinter der Stiftskirche
Lamm
8 Euro
3 Euro

Tex Rubinowitz

Tex Rubinowitz

Tex Rubinowitz ist nicht nur ein sehr erfolgreicher Autor, sondern ebenso ein vielseitiger Cartoonist, Maler, Schauspieler und Reisejournalist. Nach verschiedenen Berufen und Ausbildungen, u.a. in der Bundeswehr, begann er 1984 ein Kunststudium in Wien, wo er auch heute noch lebt. 2014 erhielt er mit Wir waren niemals hier den Ingeborg-Bachmann-Preis.

Irma

Irma

Eine Freundschaftsanfrage per Facebook. Sie kommt von Irma. Die hat der Erzähler zuletzt vor 30 Jahren gesehen, als er mit ihr in Wien Wohnung und Bett teilte. Und alles begann und endete mit einem Zettel auf dem Küchentisch. Derart angestoßen, beginnt er sich zu erinnern.

So, 17. Mai
13 Uhr
Bürgerheim
Kino Löwen
8 Euro
3 Euro

Patrick Salmen

Patrick Salmen

Patrick Salmen wurde 1985 in Wuppertal geboren und hat Germanistik und Geschichte studiert. Anstelle des Schuldienstes wählte er ein Leben als Slampoet (Deutscher Meister 2010) und freier Schriftsteller. Mit seinen Programmen – z.B. Ich habe eine Axt – und als Workshop-Leiter tritt er bundesweit auf. Er lebt in Dortmund.

Ich habe eine Axt

Ich habe eine Axt

Mal spöttisch, mal böse, aber immer mit einem charmanten Augenzwinkern spricht Patrick Salmen über Bärte als letzte Bastion gutmütiger Männlichkeit, über Senseo-Maschinen als die heutigen Volksempfänger und über Sudokus als Beschäftigungstherapie für desillusionierte Hobbymathematiker. Und wenn man im Leben mal nicht weiter weiß, kennt er die Universalantwort auf alle Probleme: Ich habe eine Axt!

Sa, 16. Mai
13 Uhr
Hinter der Stiftskirche
Lamm
5 Euro
frei
Kein Vorverkauf

Rafik Schami

Rafik Schami

Rafik Schami stammt aus der christlich-aramäischen Minderheit in Damaskus und blieb seiner Heimatstadt als überaus erfolgreicher Autor und Erzähler innig verbunden. Der von ihm initiierte Verein Schams e.V. unterstützt Kinder und Jugendliche in Syrien, die dort Opfer des Bürgerkriegs wurden.
Schams

Ein poetischer Spaziergang durch Damaskus

Seit 40 Jahren hat Rafik Schami seine Heimatstadt nicht mehr gesehen. Aber wenn er anfängt zu erzählen, sind wir auf einmal mitten im Orient, hören atemlos Onkel Salim zu, dem begnadeten Geschichtenerzähler, lachen über den schlitzohrigen Lehrer mit sprechendem Papagei und über Tante Rosa, die sich in in einen Räuber verliebt hat. Der gesamte Eintrittspreis geht an SCHAMS, den Tübinger Verein zur Förderung und Unterstützung von syrischen Kindern und Jugendlichen.

Sa, 16. Mai
15 Uhr
Wilhelmsstift
Stiftskirche
10 Euro
5 Euro

Raoul Schrott

Raoul Schrott

Raoul Schrott wurde in Tirol geboren, hat in Italien Germanistik gelehrt, in Frankreich und England gelebt und sich in Innsbruck für Komparatistik habilitiert. Seine Bücher und Übersetzungen erstrecken sich über die gesamte Bandbreite der menschlichen Poesie, vom Gilgamesch-Epos über Homer bis zum Dadaismus. Mit Essays, Gedichten und lyrischer Prosa ist er einer der spannendsten Autoren der Gegenwart.

Theogonie des Hesiod

Theogonie des Hesiod

Raoul Schrotts Übertragung dieser ältesten Quelle griechischer Literatur klingt verblüffend modern und ist erfrischend zugänglich. Ein fundierter Essay über Hesiods Götterkult und den Ursprung der Musen schließt den Band ab.

So, 17. Mai
15 Uhr
Wilhelmsstift
Stiftskirche
10 Euro
5 Euro

Brittani Sonnenberg

Brittani Sonnenberg

Brittani Sonnenberg has an MFA from the University of Michigan and lives in Berlin, where she is a frequent contributor to Berlin Stories on NPR. She is currently a visiting lecturer at the MFA program of the University of Hong Kong. Her award-winning fiction has been widely published in magazines, anthologized in the O’Henry Short Story Prize Series, and received distinguished story recognition by Best American Short Stories.

Home Leave / Heimflug

Home Leave / Heimflug

Eine Familie zieht von Kontinent zu Kontinent Amerika, Europa, Asien. Der Vater, Chris Kriegstein, arbeitet für ein internationales Unternehmen, und alle paar Jahre packt ihn das Fernweh. Elise, seine Frau, geht mit ihm und versucht dabei, ihr Leben zu finden.
Lesung in englischer Sprache. – In Kooperation mit dem d.a.i. Tübingen und dem Heidelberg Center for American Studies.
d.a.i. Deutsch-Amerikanisches Institut

Sa, 16. Mai
17 Uhr
Evangelisches Stift
5 Euro
frei
d.a.i. Mitglieder frei
Kein Vorverkauf

Yoko Tawada

Yoko Tawada

Yoko Tawada wurde in Japan geboren und lebt in Berlin. Sie hat Neuere Deutsche Literaturwissenschaft studiert und wurde in Zürich promoviert. Seit 1986 erscheinen ihre Romane, Erzählungen und Essays in deutscher und japanischer Sprache – das Werk einer Reisenden zwischen den Kulturen. Sie wurde vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Adelbert-von-Chamisso-Preis. 2005 erhielt sie die Goethe-Medaille.

Etüden im Schnee

Etüden im Schnee

Aus der Perspektive von drei Eisbären, Großmutter, Mutter und Sohn entsteht ein aufregendes Zeitporträt und eine Migrantengeschichte über drei Generationen hinweg. Sie spielt in Moskau, auf Reisen, in der DDR und zuletzt in Deutschland, in Berlin. Dieser Eisbär, der Jüngste der Folge, wurde auf der ganzen Welt bekannt.

Fr, 15. Mai
21 Uhr
Salzstadel
8 Euro
3 Euro

Uwe Timm

Uwe Timm

Uwe Timm geboren 1940 in Hamburg, ist nicht nur einer der erfolgreichsten Schriftsteller deutscher Sprache, sondern hat als Herausgeber, Verfasser von Hörspielen und Dozent (writer in residence in England und den USA, Poetikvorlesungen in Paderborn oder Frankfurt) mehrere Generationen von Schriftstellern geprägt. Sein Werk wurde mit den bedeutendsten Literaturpreisen bedacht und in mehr als zwölf Sprachen übersetzt.

Montaignes Turm

Montaignes Turm

Uwe Timm, Autor großer Romane, Novellen und Erzählungen, hat sein literarisches Schaffen immer auch essayistisch begleitet. Dieser Band versammelt Texte aus den letzten Jahren über das Schreiben, über Schriftsteller und ihre Werke, über Schreibanlässe und innere Beweggründe.

Fr, 15. Mai
21 Uhr
Wilhelmsstift
Stiftskirche
10 Euro
5 Euro

Steven Uhly

Steven Uhly

Steven Uhly, 1964 in Köln geboren, ist deutsch-bengalischer Abstammung. Er studierte Literatur, leitete ein Institut in Brasilien, übersetzt Lyrik und Prosa aus dem Spanischen, Portugiesischen und Englischen. Sein Debütroman Mein Leben in Aspik erschien 2010, Adams Fuge 2011 und wurde mit dem Tukan-Preis ausgezeichnet. Glückskind (2012) wurde zum Bestseller und von Michael Verhoeven für die ARD verfilmt.

Königreich der Dämmerung

Königreich der Dämmerung

Dunkle, regenreiche Nacht im Herbst 1944: Der Laut eines Schusses jagt durch die Gassen einer kleinen Stadt in Polen, abgefeuert von einer Jüdin auf einen SS-Sturmbannführer, 37 Jahre alt. Tags darauf werden 37 Menschen öffentlich hingerichtet. Willkür und Widerstand sind gleichermaßen Teil der gewaltigen Anfangszenen des Romans, der mit großer emotionaler Kraft einen Erzählbogen von den letzten Kriegsmonaten bis in die jüngste Vergangenheit spannt.

So, 17. Mai
13 Uhr
Pfleghof
8 Euro
3 Euro

Christiane Vogel u.a. - A l'ecoute d'un livre: Neue französischsprachige Literatur aus der Schweiz

Die Dozentinnen des Institut Culturel Franco-Allemand stellen aktuelle Bücher aus dem französischsprachigen Teil unseres Gastlandes Schweiz vor, unter anderem Joel Dickers Roman La Vérité sur l‘Affaire Harry Quebert.

Es lesen: Hélène Arjakovski, Laurie Gaberle und Christiane Vogel. – Die Auszüge werden auf Französisch gelesen.

In Kooperation mit dem ICFA Tübingen.

So, 17. Mai
17 Uhr
Stadtmuseum
5 Euro
frei
ICFA-Mitglieder frei
Kein Vorverkauf

Rainer Wochele

Rainer Wochele

Rainer Wochele wurde in Brünn geboren und hat Psychologie, Philosophie und Theaterwissenschaft studiert. 1969 bis 1981 war er Redakteur der Stuttgarter Zeitung. Seit 1982 lebt er als freier Schriftsteller in Stuttgart. Sein umfangreiches Werk umfasst Prosa, Gedichte und Theaterstücke und wurde mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Thaddaeus-Troll-Preis 1984.

Der Katzenkönig

Der Katzenkönig

Das Thema ist alles andere als gemütlich und provinziell. Vielmehr ist es eine der großen ethischen Fragen, eine hochaktuelle sogar, die in diesem Buch mitverhandelt wird, nämlich die nach der Verantwortbarkeit von Tierversuchen in der medizinischen Forschung. Und es ist erstaunlich, mit welcher Leichtigkeit Rainer Wochele über solch ein schwergewichtiges Thema schreibt!

Sa, 16. Mai
15 Uhr
Museum
5 Euro
frei
Kein Vorverkauf

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