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Zum Auftakt Bücherlust & Bücherfrust - Podiumsdiskussion
Der SWR veranstaltet zum Auftakt des Tübinger Bücherfests eine Podiumsdiskussion zur Situation des Buchmarkts heute: Hat Literatur angesichts Konzentration, E-Book und Neuen Medien überhaupt noch eine Überlebenschance?
Auf dem Podium: Armin Gmeiner, Hubert Klöpfer, Nimo Reininger, Ulrike Sander, Joachim Zelter. Modeation: Christel Freitag.
Die Diskussion wird aufgezeichnet und in Ausschnitten in einer Sondersendung von SWR 4 am Sonntag, 29. Mai von 13 bis 14 Uhr ausgestrahlt. |
Mi, 25. Mai
20 Uhr |
Kelter |
Eintritt frei
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Eröffnung
Es ist eine gute Tradition: Die Universitätsstadt Tübingen lädt alle Bücherfestliebhaber zu einem Empfang in den Großen Sitzungssaal des Tübinger Rathauses, Oberbürgermeister Palmer wird das Tübinger Bücherfest offiziell eröffnen. |
Fr, 27. Mai
17 Uhr |
Rathaus |
Eintritt frei
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| Autoren lesen aus ihren Büchern |
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Zsuzsa Bánk
Zsuzsa Bánk, Tochter ungarischer Eltern, die nach dem Ungarnaufstand 1956 in den Westen flohen, wuchs zweisprachig auf, war Buchhändlerin, studierte Publizistik, Politik und Literatur und arbeitete als Wirtschaftsredakteurin; seit 2000 ist sie freie Schriftstellerin und lebt in Frankfurt. Zu den vielen Preisen, die sie erhielt, gehören der aspekte-Literaturpreis 2002 und der Deutsche Bücherpreis 2003. |
Die hellen Tage
Nach ihrem hochgelobten Debütroman Der Schwimmer schreibt Zsuzsa Bánk die bewegende Geschichte dreier Kinder, die den Weg ins Leben finden. Die hellen Tage ist ein großes Buch über Freundschaft und Verrat, Liebe und Lüge – über eine Vergangenheit, die erst allmählich ihre Geheimnisse enthüllt, und die Sekunden, die unser Leben für immer verändern. |
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Sa, 28. Mai
19 Uhr |
Wilhelmstift
Rathaus |
10 Euro
mit Bändchen 5 Euro
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Eva Baronsky
Eva Baronsky, Winzerstochter aus dem Rheingau, die Innenarchitektur und Marketing studierte und als Beraterin für Kommunikation arbeitete, bekam gleich für ihren ersten Roman Herr Mozart wacht auf, der 2009 im Aufbau Verlag erschien, den Hölderlin-Förderpreis. |
Magnolienschlaf
Ein kleines altes Haus am Rande der Großstadt und zwei Frauen, wie sie verschiedener nicht sein könnten: Wilhelmine und Jelisaweta trennt so viel mehr als 68 Lebensjahre. Jelisaweta ist 23 und für ein paar Wochen aus Smolensk nach Deutschland gekommen, um Wilhelmine zu pflegen, die seit einem Unfall an ihr Bett gefesselt ist. Doch was als scheinbar ideales Arrangement beginnt, gerät bald außer Kontrolle ... |
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So, 29. Mai
13 Uhr |
Innenhof Bürgerheim
Kino Löwen |
8 Euro
mit Bändchen 3 Euro
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Christian Brückner
Friedrich Hölderlin: Hyperion oder Der Eremit in Griechenland.
Christian Brückner gilt als The Voice in Deutschland. Im Hölderlinturm liest er an Hölderlins Tisch, der einst im »Rundel« stand, »da habe der Dichter Hölderlin mit d. Hand geschlagen, wenn er Streit gehabt – mit seinen Gedanken!« Eigens für diese Lesung konnte der Tisch aus dem Zimmer’schen Nachlass geliehen werden. |
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Sa, 28. Mai
11 Uhr |
Hyperion I
Hölderlinturm |
10 Euro
mit Bändchen 5 Euro |
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Sa, 28. Mai
17 Uhr |
Hyperion II
Hölderlinturm |
10 Euro
mit Bändchen 5 Euro |
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So, 29. Mai
11 Uhr |
Hyperion III
Rathaussaal |
10 Euro
mit Bändchen 5 Euro |
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So, 29. Mai
17 Uhr |
Hyperion IV
Rathaussaal |
10 Euro
mit Bändchen 5 Euro |
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Dietmar Dath
Dietmar Dath, geboren 1970, war Chefredakteur von „Spex“ und bis 2007 Feuilletonredakteur der FAZ. Seine ersten Bücher, die sich mit Themen wie Buffy und Musik beschäftigten, erschienen in Independent-Verlagen; der für den Dt. Buchpreis nominierte Roman Die Abschaffung der Arten 2008 bei Suhrkamp. |
Verbotene Verbesserungen
Dietmar Dath wird aus neueren Werken wie dem Liebes- und Filmwahnsinnigenroman Sie schläft sowie der zarten Kampflyriksammlung Gott ruft zurück lesen, vor allem aber aus einem Buch, das gerade zusammen mit der Künstlerin Heike Aumüller entsteht. Dath meint alles ernst, auch Witze. Er hat diverse Preise gewonnen, weil er so nett ist, so schön vorliest und ständig von Ulf Poschardt in der "Welt" interviewt, bekämpft sowie mißverstanden wird. |
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Sa, 28. Mai
11 Uhr |
Pfleghof
Pfleghofsaal |
8 Euro
mit Bändchen 3 Euro
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Germana Fabiano La luna contro
Germana Fabiano, geboren in Palermo, lebt seit 2001 in Tübingen. 2008 gewann sie den Preis „Colonna d'Eroma“ für die beste Erzählung, 2009 erschien der Roman Balarm, 2010 folgte der Erzählband La luna contro. Trotz vieler guter Besprechungen – u.a. in der Repubblica – ist sie in Deutschland noch nicht entdeckt worden.
Ein einziger Blick kann ein ganzes Leben verändern? Er kann! In ihrem Erzählband La luna contro, der leider noch nicht ins Deutsche übersetzt wurde, beschreibt Germana Fabiano in eindrücklichen Szenen und den satten Farben Siziliens das Schicksal von einfachen Bauern und Kleinstädtern ebenso, wie das Leben der alteingesessenen Adligen und des Großbürgertums in drei Erzählungen, die 1800, 1900 und 2000 angesiedelt sind.
Lesung in italienischer Sprache. Mit der Musikgruppe Mariterraneo. |
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Fr, 27. Mai
19.30 Uhr |
Begegnungsstätte Hirsch, Saal |
Eintritt frei
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Catalin Dorian Florescu
Catalin Dorian Florescu, 1967 in Rumänien geboren, floh 1982 in den Westen, studierte Psychologie, arbeitete als Psychotherapeut mit Drogenabhängigen und lebt heute als Schriftsteller in Zürich. Inzwischen erhielt er zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Adelbert-von-Chamisso-Förderpreis (2002) und den Anna-Segher-Preis. |
Jacob beschließt zu lieben
In seinem neuen großen Roman erzählt Catalin Dorian Florescu die abenteuerliche Lebensgeschichte des Jacob Obertin aus dem schwäbischen Dorf Triebswetter im rumänischen Banat. Es ist eine Geschichte von Liebe und Freundschaft, Flucht und Verrat und darüber, wie die Fähigkeit eines Menschen zu lieben ihn über alles hinwegretten kann. |


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Sa, 28. Mai
17 Uhr |
Jakobuskirche
Kath. Gemeindezentrum Bachgasse |
8 Euro
mit Bändchen 3 Euro
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A l'ecoute d'un livre. Neue französische Literatur
Diese Veranstaltung hat schon Tradition: Die Dozentinnen des Institut Culturel Franco-Allemand Tübingen stellen Werke französischsprachiger Autoren vor, die derzeit in Frankreich viel Beachtung finden. So bieten sie ein Panorama der aktuellen französischen Literaturszene. Auszüge werden auf französisch vorgelesen.
Es lesen: Hélène Arjakovsky, Sylviane Dechezleprêtre-Wimmer, Laurie Gaberle und Christiane Vogel. |
So, 29. Mai
11 Uhr |
Stadtmuseum |
5 Euro
mit Bändchen frei
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Arno Geiger
Arno Geiger, 1968 geboren, studierte Deutsch und Geschichte, arbeitete als Videotechniker und lebt heute in Wolfurt und Wien. Er hat für sein Werk zahlreiche Literaturpreise erhalten, so den Hölderlin-Förderpreis (2005), den Deutschen Buchpreis (2005) und den Hebel-Preis (2008). 2010 war er Nr. 1 der SWR-Bestenliste. |
Der alte König in seinem Exil
Da mein Vater nicht mehr über die Brücke in meine Welt gelangen kann, muss ich hinüber zu ihm ... Die Krankheit des Vaters löst langsam Erinnerung und Orientierung in der Gegenwart auf. Doch Arno Geiger entdeckt in nur scheinbar sinnlosen und oft wunderbar poetischen Sätzen, dass der Vater noch alles hat: Charme, Witz, Selbstbewusstsein und Würde. Er schreibt von einem Leben, das es immer noch zutiefst wert ist, gelebt zu werden.
Moderation: Bernadette Schoog |
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So, 29. Mai
15 Uhr |
Wilhelmsstift
Stiftskirche |
12 Euro
mit Bändchen 7 Euro
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Tino Hanekamp So was von da
Tino Hanekamp, 1979 in Sachsen-Anhalt geboren, arbeitete jahrelang als Musikjournalist, bevor er in Hamburg den Musikclub "Weltbühne" gründete, der später abgerissen wurde. Der Programmdirektor und Miteigentümer von "Uebel & Gefährlich", mehrfach zum besten Musikclub Deutschlands gewählt, hat im März 2011 sein erstes Buch heraus gebracht.
So was von da ist der musikalischste, romantischste und schnellste Bildungsroman aller Zeiten: Der Sog wird von Seite zu Seite stärker und schießt den Leser mit der Geschwindigkeit einer Silvesterrakete in den Himmel. |
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Sa, 28. Mai
19 Uhr |
Lamm |
8 Euro
mit Bändchen 3 Euro
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Peter Härtling
Lebensspuren
Der Autor im Gespräch mit Bernadette Schoog.
Von Januar bis Mai wurde im Hölderlinturm Härtlings Roman Hölderlin gelesen. Zum Abschluss liest der Autor selbst, der mit Bernadotte Schoog über den Künstler Hölderlin, über das Verhältnis von Kunst und Gesellschaft und natürlich über Härtlings umfangreiches Lebenswerk sprechen wird, von der Flucht nach dem Kriegsende 1945 über die erfolgreiche Arbeit als Verleger und das große literarische Werk für Kinder und Erwachsene. |
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Fr, 27. Mai
19 Uhr |
Wilhelmsstift
Rathaus |
10 Euro
mit Bändchen 5 Euro
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Dora Heldt Kein Wort zu Papa
Dora Heldt, 1961 auf Sylt geboren, machte nach dem Abitur eine Buchhändlerlehre in Bonn-Bad Godes-berg, arbeitete dann als Buchhändlerin in Koblenz und Cuxhaven. Seit 1992 ist sie Verlagsvertreterin, wenn sie nicht gerade ein Buch schreibt. Mit ihren spritzig-unterhaltenden Romanen hat sie sämtliche Bestsellerlisten erobert.
Wie gut, dass Ines nichts schrecken kann. Ohne ihre Schwester wäre Christine sonst ziemlich mulmig zumute. Marleen hat sie angefleht, für ein paar Tage ihre Pension auf Norderney zu übernehmen – ein Job, von dem Christine keine Ahnung hat. Die Schwestern stoßen schnell an ihre Grenzen, nicht nur, weil sie nicht kochen können. Zu allem Überfluss flackert Gisberts Verliebtheit wieder auf. Das Chaos ist perfekt ...
Mit freundlicher Unterstützung des Barsortiments LIBRI. |
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Fr, 27. Mai
19 Uhr |
Museum |
10 Euro
mit Bändchen 5 Euro
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Bertina Henrichs
Bertina Henrichs wurde 1966 in Frankfurt am Main geboren. Sie studierte Literatur- und Filmwissenschaft und lebt seit langem in Paris, wo sie als Schriftstellerin und Filmemacherin arbeitet. Ihr erster Roman Die Schachspielerin war in Frankreich und Deutschland ein Bestseller, wurde mit dem Corine-Buchpreis für das beste Debüt ausgezeichnet und fürs Kino verfilmt. |
Ein Garten am Meer
Die Atlantikküste der Bretagne - geprägt vom rauen Meer, von dem salzigen Wind und dem dramatischen Licht. Marthe Simonet hat diesen Flecken lieben gelernt. Hier hat sie mit ihrem Mann, einem Arzt, gelebt und die Kinder großgezogen. Hier möchte sie ihren Lebensabend verbringen. Doch nun erfährt sie, dass ihr geruhsames Dorf einem Freizeitpark Platz machen soll. Schon verkaufen einige Nachbarn ihre Grundstücke, und bald rücken die ersten Bagger an. |
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Sa, 28. Mai
17 Uhr |
Hinter der Stiftskirche
Lamm |
8 Euro
mit Bändchen 3 Euro
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Nina Jäckle
Zielinski - Eine Verschiebung
Nina Jäckle wurde 1966 in Villingen-Schwenningen geboren. Nach der Schule besuchte sie Sprachschulen in Neuchâtel und Paris mit dem Berufsziel Übersetzerin. Mit 25 Jahren begann sie Hörspiele, Theaterstücke, Drehbücher und vor allem Prosa zu schreiben. Sie hat für ihr Werk zahlreiche Auszeichnungen erhalten.
Nina Jäckle schickt uns auf eine rasante Reise durch die innere Logik des Menschen. »Zielinski«: ein poetischer Seelenkrimi, ein sich immer schneller drehender Erzähl- und Mahlstrom. Jäckle versteht es, mit eindringlicher Sprachführung den Protagonisten einer zum Erschrecken folgerichtigen Entwicklung auszusetzen. Sie führt vor, dass es nur einer kleinen, außerordentlichen Setzung bedarf, um unbemerkt aus dem alltäglichen Leben zu kippen, inmitten einer individualisierten Gesellschaft, die für den Einzelnen kein Auge mehr hat. |
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So, 29. Mai
15 Uhr |
Zimmertheater |
5 Euro
mit Bändchen frei
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Maren Kroymann | Oliver Hilmes | Jan Weiler Ein Traum von Musik
Maren Kroymann, aufgewachsen in Tübingen, wurde 1982 vom Fernsehen entdeckt, hatte dort ihre eigene Comedy-Show und wirkte in zahlreichen Filmen mit. 2000 erhielt sie den Berliner Frauenpreis für ihr „Werk als Kabarettistin und Schauspielerin und ganz besonders für ihr mutiges und wegweisendes feministisches Kabarett“, 2007 den Preis der deutschen Filmkritik.
Oliver Hilmes, 1971 geboren, studierte Geschichte, Politik und Psychologie in Marburg, Paris und Potsdam. Er promovierte mit einer Arbeit über die politische Musikgeschichte des 20. Jahrhunderts und arbeitete in der Intendanz der Berliner Philharmoniker. Seine Bücher über widersprüchliche und faszinierende Frauen wurden zu Bestsellern.
Jan Weiler, 1967 in Düsseldorf geboren, ist Journalist und Schriftsteller. Er war viele Jahre Chefredakteur des SZ Magazins und Kolumnist beim Stern. Sein erstes Buch „Maria, ihm schmeckt’s nicht!“ gilt als eines der erfolgreichsten Romandebüts der letzten Jahre. www.janweiler.de
»Eine reiche Sammlung kluger und bewegender Liebeserklärungen« nennt die HörZu die von Elke Heidenreich herausgegebenen Texte zum Erleben und zum Umgang mit Musik. Maren Kroymann, Oliver Hilmes und Jan Weiler sprechen über unterschiedlichste Musikerlebnisse, so das »Hüsteln bei Horowitz« oder den Weg vom Fräulein zur Frau. Es zeigt sich: Leben und Musik sind im Leben dieser Menschen nicht voneinander zu trennen. Pure Lebens- und Hörfreude!
Moderation: Jürgen Wertheimer. |
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Sa, 28. Mai
17 Uhr |
Pfleghof
Pfleghofsaal |
12 Euro
mit Bändchen 7 Euro
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Lorenz Langenegger Hier im Regen
Lorenz Langenegger, geboren 1980 in Gattikon, lebt in Zürich und Wien. Er studierte Theater- und Politikwissen-schaft in Bern. Seine Prosa und die Arbeiten für das Theater sind vielfach ausgezeichnet worden, u.a. mit dem Franz-Tumler-Literaturpreis und dem Literaturpreis des Kantons Bern. Sein Debüt Hier im Regen erschien bei Jung und Jung in Salzburg.
Unspektakulärer kann das Setting eines Romans kaum sein, um nicht zu sagen - langweiliger. Aber von wegen: einlässlicher, mitfühlender, um nicht zu sagen kurzweiliger ist sehr lang nicht vom Leben eines Menschen erzählt worden, und endlich einmal nicht, indem man es ins Komische verschiebt. Lorenz Langenegger erweist sich in seinem ersten Roman als ein höchst aufmerksamer Begleiter seines Alltags-Helden. Es sind die Momente der Verstörung, der Sehnsucht und des Trostes, mit denen der junge Autor seinem Jakob Walter die Seele gibt, die dieser sich selber kaum zugestanden hatte. |


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Sa, 28. Mai
21 Uhr |
Jakobuskirche
Kath. Gemeindezentrum Bachgasse |
5 Euro
mit Bändchen frei
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Dieter de Lazzer
Dieter de Lazzer, 1944 geboren, ist ein erfogreicher Rechtsanwalt, auf Verwaltungsrecht spezialisiert. Nebenberuflich ist er als Krimiautor nicht weniger erfolgreich. Als Partner des bekannten Autors Felix Huby. hat er mehrere Drehbücher für Tatort-Krimis verfasst, u.a. für den Stuttgarter Kommissar Ernst Bienzle. |
Buch für einen Leser
Eine Erzählung von einer unglaublich friedlichen Kindheit mitten im Krieg, von Heidenheim als Fabrikler-Stadt, von der unterschwelligen Soziographie und Konfessionsgeographie der Ostalb, von der lustigsten Leich' der Zwanzigerjahre und vom Schreiner Schorsch Elser. Von da führt der Erzählfaden hinaus ... nach Südtirol, Tübingen, in die Schweiz, nach Schottland. |
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So, 29. Mai
15 Uhr |
Jakobuskirche
Kath. Gemeindezentrum Bachgasse |
5 Euro
mit Bändchen frei
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Klemens Ludwig
Klemens Ludwig, geboren 1955 im Sauerland, war von 1977 bis 1989 Mitarbeiter der Gesellschaft für bedrohte Völker und von 1994 – 2000 Vorsitzender der Tibet Initiative Deutschland. Er arbeitet als freier Journalist und Publizist und ist ein leidenschaftlicher Reisender – seine erste Reise nach Tibet fand 1986 statt, und es war Faszination auf den ersten Blick. |
Die schwarze Hofmännin
Heilbronn 1525: Die Lage der deutschen Bauern ist unerträglich. Sie scharen sich zusammen und fordern ihr Recht, notfalls auch mit Gewalt. So auch in Heilbronn, wo eine Frau der Obrigkeit die Stirn bietet: die Schwarze Hofmännin. Leidenschaftlich kämpft die "erste deutsche Revolutionärin" gegen Willkür und Unterdrückung. |
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Sa, 28. Mai
21.30 Uhr |
Hinter der Stiftskirche
Lamm |
5 Euro
mit Bändchen frei
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Claire Messud The Emperor's Children
Claire Messud wurde 1966 als Tochter einer kanadischen Mutter und eines französischen Vaters algerischer Herkunft geboren. Sie studierte in Yale und Cambridge. Nach einem Guggenheim Fellowship und einem Radcliffe Fellowship ist Claire Messud in diesem Jahr Fellow am Wissenschaftskolleg zu Berlin.
Das Porträt dreier Freunde um die dreißig aus wohlsituierten Verhältnissen ist meisterhafter Großstadtroman und Gesellschaftssatire in einem. In den Monaten vor dem 11. September 2001 müssen sie feststellen, dass sie ihren Erwartungen nicht gerecht geworden sind. Marina ist ohne festen Job und wieder in ihr altes Kinderzimmer in der Upper West Side gezogen. Danielle hat zwar eine feste Stelle, kann sich aber mit ihrer Arbeit nicht identifizieren. Julius versucht, seinen aufwändigen Lebensstil mit dem Schreiben von Literaturkritiken zu finanzieren. Dann taucht Bootie auf und begeht eine Tat, welche die drei Freunde dazu bringt, ihr Leben zu ändern.
Die Lesung ist in englischer Sprache. |



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Sa, 28. Mai
15 Uhr |
Hinter der Stiftskirche
Lamm |
5 Euro
mit Bändchen und d.a.i Mitglieder frei
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Margriet de Moor Der Maler und das Mädchen
Die niederländische Schriftstellerin Margriet de Moor studierte Klavier und Gesang, später Archäologie und Kunstgeschichte. Ihr erster Roman Erst grau dann weiß dann blau (Hanser 1993) wurde ein sensationeller Erfolg, und ihre Bücher sind in alle Weltsprachen übersetzt. Zuletzt erschien von ihr Der Jongleur (2008).
Warum hat Elsje ihre Zimmerwirtin erschlagen? Und warum hat sie nicht bereut? Dann hätte man ihren Leichnam nicht zur Abschreckung öffentlich ausgestellt. Und was veranlasste den Maler, ihren Leichnam mit wenigen Strichen für immer festzu-halten? Ein großer Roman über die Malerei, die Liebe und den Tod im Amsterdam des 17. Jahrhunderts. Wie eine Malerin wechselt Margriet de Moor in diesem Krimi zwischen Hell und Dunkel und verschränkt die gegensätzlichen Geschichten zu einer spannenden, ergreifenden Erzählung. |
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Sa, 28. Mai
17 Uhr |
Wilhelmsstift
Stiftskirche |
10 Euro
mit Bändchen 5 Euro
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Melinda Nadj Abonji
Melinda Nadj Abonji, 1968 in Serbien geboren, studierte in Zürich und lebt als Autorin, Textperformerin und Musikerin in der Schweiz. 2004 erschien ihr erster Roman Im Schaufenster im Frühling. Für ihren neuesten Roman, den sie auf dem Bücherfest vorstellt, erhielt sie den Deutschen und den Schweizer Buchpreis. |
Tauben fliegen auf
Die Schweizerin mit serbisch-ungarischen Wurzeln hat einen dichten Roman geschrieben über Heimatlosigkeit, über die Sehnsucht nach der verlorenen Welt der Kindheit und über Neuanfänge. Atmosphärisch genau und sehr charmant erzählt sie in malerischen Bildern vom Zerfall des alten Jugoslawiens und den alltäglichen Schwierigkeiten als Neubürgerin in der modernen Schweiz. Deutscher und Schweizer Buchpreis 2010.
Moderation: Bernadette Schoog |
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So, 29. Mai
11 Uhr |
Innenhof Bürgerheim
Kino Löwen |
10 Euro
mit Bändchen 5 Euro
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Andreas Nohl Robert L. Stevenson: St. Ives
Andreas Nohl, Jahrgang 1954, hat Philosophie studiert, für die ZEIT und die NZZ geschrieben und lebt heute als freier Autor und Übersetzer in Augsburg. Bereits sein erster Band mit Erzählungen wurde mit dem Preis der Ponto-Stiftung ausgezeichnet. Seine Neuübersetzung von Mark Twains Tom Sawyer und Huckleberry Finn erschien 2010 im Hanser-Verlag.
Der letzte Roman Stevenson gilt heute in der englischsprachigen Welt als sein bestes Werk. Die rasante Geschichte eines entflohenen Kriegsgefangenen enthält alles, was der Stevenson-Fan begehrt: Liebe, Verfolgungsjagden, zwielichtige Kaschemmen und gottverlassene Landschaften, bevölkert von skurrilen Personen, geschildert mit Witz, Ironie und tieferer Bedeutung. In diesem Jahr erscheint der Klassiker zum ersten Mal auf deutsch, in der meisterhaften Übersetzung Andreas Nohls, der das Buch auf dem Bücherfest präsentiert und liest. |
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So, 29. Mai
17 Uhr |
Stadtmuseum |
8 Euro
mit Bändchen 3 Euro
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Matthias Politycki
Matthias Politycki, geboren 1955 in Karlsruhe, hat in München und Wien Germanistik und Philosophie studiert und wurde 1987 promoviert. Nach avantgardistischen Anfängen wandte er sich der großen Erzählung und Dichtung zu. Seine erfolgreichen Bücher wurden vielfach ausgezeichnet, etwa mit dem Preis der LiteraTour Nord. |
London für Helden
Ale ist mehr als ein Getränk, Ale ist englische Seele pur. Matthias Politycki hat sich ihrem Wesen pint für pint nähergetrunken und dabei eine ebenso schräge wie systematische Feldforschung wider den bierischen Ernst betrieben. Nun zieht der "eminente Humorist" (Die Zeit) Resümee und legt ein beherztes Trostbüchlein für den touristischen Trinker vor.
Moderation: Thomas Vogel |
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Sa, 28. Mai
21 Uhr |
Pfleghof
Pfleghofsaal |
8 Euro
mit Bändchen 3 Euro
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Projekt Wertewelten
Im Rahmen des diesjährigen Bücherfests veranstaltet das Projekt Wertewelten der Universität Tübingen eine Lesung mit den Gewinnern des international ausgeschriebenen Stipendienprogramms. Unter dem Motto „Nach welchen Werten leben wir?“ werden sechs der Gewinnertexte der jungen Autorinnen und Autoren aus Indien, Russland, Kanada, Südafrika und Japan vorgestellt. Die Beiträge versammeln jeweils unterschiedliche Aspekte kultureller Handlungsweisen und Gefühlsäußerungen, mit dem Ziel wirkmächtige Ausprägungen verschiedener Kulturkreise aus individueller Perspektive greifbar werden zu lassen.
Das Projekt „Wertewelten“ ist ein Forschungs- und Kooperationsprojekt an der Universität Tübingen in Kooperation mit dem Deutsch-Französischen Institut Ludwigsburg und wird gefördert vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg.
www.wertewelten.net |
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Kosuke Goto (Japan) geboren 1975 in Chiba (bei Tokio), promoviert im Fach internationale Medien und Kommunikation an der Hokkaido Universität. In Tübingen will Kosuke Goto sich intensiv mit seinem Dissertationsprojekt über Transformation der Wahrnehmung – Verzierungssysteme in der Frühbyzantinischen Kunst befassen. |
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Urvi Jangam (Indien) Frau Jangam, Jahrgang 1988, ist Studentin im „MasterProgramm“ der Germanistik an der Universität Mumbai. Sie widmet sich im Rahmen des WerteWelten-Stipendiums ihrem Forschungsprojekt über Deutsch als Fremdsprache für Sehbehinderte. |
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Aleksandra Kudryashova (Russland) Jahrgang 1987, ist Doktorandin an der Moskauer Lomonossov Universität. Ihr Forschungsvorhaben ist die Entwicklung der Sprache unter Diktatur (en). Ihr Stipendium will Frau Kudryashova nutzen, um Literatur zum o.g. Thema zu sammeln und ihre Sprachkenntnisse zu vertiefen. |
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Naobumi Oshima (Japan) Jahrgang 1984, promoviert im Fach Germanistik an der Rikkyo Universität. Er ist in Tokio geboren. Seine Masterarbeit über Kinematographie bei Walter Benjamin wurde mit einem Preis der Philosophischen Fakultät der Rikkyo Universität ausgezeichnet. |
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Vanessa E. Smeets (Südafrika) Jahrgang 1985, ist in Zimbabwe geboren, ihre Eltern kommen aus Belgien. Sie studierte Medienwissenschaft an der University of Stellenbosch und gewann bereits mehrere Foto-Preise. Ihr Foto von zwei sich küssenden männlichen Studenten machte international Schlagzeilen (2010). |
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Isabel Taylor (Kanada) Jahrgang 1983, studierte Jura an der Northumbria University Newcastle-upon-Tyne in England. Im Rahmen des WerteWelten-Stipendiums will sie sich mit einer vergleichenden Studie über Sachenrecht in Deutschland, Großbritannien und Frankreich befassen. |
Sa, 28. Mai
20 Uhr |
Hölderlinturm
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5 Euro mit Bändchen frei |
Kein Vorverkauf |
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Astrid Rosenfeld
Astrid Rosenfeld wurde 1977 in Köln geboren. Nach dem Abitur ging sie für zwei Jahre nach Kalifornien, wo sie erste Berufserfahrungen am Theater sammelte. Danach begann sie eine Schauspielausbildung in Berlin, die sie nach anderthalb Jahren abbrach. Seither hat sie in diversen Jobs in der Filmbranche gearbeitet, unter anderem als Casterin. So war sie etwa Casting Director bei den Kinofilmen Muxmäuschenstill (2004, Regie: Marcus Mittermeier) und Knallhart (2006, Regie: Detlev Buck). Astrid Rosenfeld lebt in Berlin. Adams Erbe ist ihr erster Roman. |
Adams Erbe
Adam Cohen ist 1938 achtzehn Jahre alt. Edward Cohen wird um das Jahr 2000 erwachsen. Zwei Generationen trennen sie – aber eine Geschichte vereint sie. Von der Macht der Familienbande und der Kraft von Wahlverwandtschaften erzählt dieses Debüt, und davon, dass es nur einer Begegnung bedarf, um unser Leben für immer zu verändern.
Moderation: Jürgen Wertheimer |
zum Buchtrailer
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So, 29. Mai
15 Uhr |
Rathaus |
8 Euro
mit Bändchen 3 Euro
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Walle Sayer
Der 1960 in Bierlingen geborene Lyriker und Prosaautor Walle Sayer lebt seit 1992 als freier Schriftsteller in Horb-Dettingen. Bereits sein Debüt Die übriggebliebenen Farben (1984) zeigt ihn als sensiblen, genau beobachtenden Autor. Er wurde u.a. mit dem Thaddäus-Troll- und dem Berthold-Auerbach-Preis ausgezeichnet. |
Zusammenkunft
Wenn Walle Sayer erzählt, werden die Übergänge zwischen Prosa und Poesie fließend. Er entdeckt das Besondere am Alltäglichen, nimmt Altbekanntes und Gewesenes so wahr, als sähe er es immer wieder zum ersten Mal. Die Fragmente zeigen genauer und schärfer, aber auch milder all das, was uns umgibt und umgab. Zusammenkunft, sein Erzählgeflecht aus 25 Jahren, vereint Vergriffenes, Bearbeitetes und bislang noch nicht Erschienenes zu einer wundervollen Sammlung.
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So, 29. Mai
15 Uhr |
Ev. Stift, Garten
Stiftskapelle |
5 Euro
mit Bändchen frei
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Uwe Timm
Uwe Timm, 1940 in Hamburg geboren, hat Philosophie und Germanistik studiert und wurde mit einer Arbeit über Camus promoviert. Seit 1971 lebt er als vielfach ausgezeichneter freier Schriftsteller; er war Poetikdozent in Bamberg, Paderborn und Frankfurt/M. und „writer in residence“ in Warwick, Swansea und St. Louis. |
Freitisch
Wie man wurde, was man ist, und was man vielleicht hätte werden können - davon handelt Uwe Timms geistreiche, gewitzte, glänzend geschriebene Novelle, die voller Anspielungen steckt und der existenziellen Frage nachgeht: Was lässt sich umsetzen von den Wünschen und Hoffnungen, mit denen man angetreten ist? |
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Fr, 27. Mai
21 Uhr |
Wilhelmsstift
Stiftskirche |
10 Euro
mit Bändchen 5 Euro
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Sandra Wöhe
Sandra Wöhe, als Tochter einer Indonesierin und eines Holländers in den Niederlanden geboren, ist ausgebildete Krankenschwester und lebt heute als Publizistin und freie Journalistin in Zürich. Ihr Debüt, die Kurzgeschichtensammlung Lass mich deine Pizza sein erschien 2003, der erotische Bestseller Giraffe im Nadelöhr 2007. |
Die indonesischen Schwestern
Eine indonesische Familie in einem deutschen Dorf. Phyllis hat einen deutschen Ingenieur geheiratet. Das Paar lebt in Indonesien, sie bekommen drei Töchter. Dann stirbt der Mann. Phyllis entschließt sich, in das Haus der Familie des Vaters in ein kleines Dorf in Nordrhein-Westfalen zu ziehen, sie hofft, dass ihre Töchter dort bessere Chancen haben. Im Dorf sind sie die einzigen »Schlitzaugen«. |
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Sa, 28. Mai
15 Uhr |
Stadtmuseum |
5 Euro
mit Bändchen frei
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Wolf Wondratschek Das Geschenk
Wolf Wondratschek, Jahrgang 1943, wurde mit Früher begann der Tag mit einer Schußwunde (1969) zur Stimme einer ganzen Generation. Der immer provozierende, immer spannende Außenseiter der deutschen Literatur hat Prosa, Lyrik, Theaterstücke und Hörspiele vorgelegt, seine Texte wurden oft vertont, etwa von der Bluesband Interzone und Heiner Pudelko.
»Was war das für eine Art Liebe, die ihn mit dem Kind, dessen Vater er war, verband? Du kannst dich wehren, aber es nützt nichts. Tu, was du willst! Eine bessere Gelegenheit, Fehler zu machen, gibt es nicht.«
Chuck, der Held aus Wolf Wondratscheks berühmtem Gedichtband Chuck’s Zimmer, ist erwachsen geworden. Er hat sich selbst ein Geschenk gemacht und einen Sohn gezeugt, der jetzt vierzehn Jahre alt ist. Und jetzt muffelt sein Sohn, wenn der Vater mit großem Pathos seine Lebensweisheiten verkündet, in Rückblenden seine Version der 68-er Generation erzählt. Durch die komische und traurige Erzählung der Geschichte des Vaters versucht Wolf Wondratschek, etwas über den Sohn herauszufinden. Der Sohn bleibt natürlich ein „Geschenk“, auch wenn er den Vater an die Grenzen der Verzweiflung treibt. |
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So, 29. Mai
17 Uhr |
Pfleghof
Pfleghofsaal |
10 Euro
mit Bändchen 5 Euro
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| Lyrik |
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Karl Corino
Karl Corino, 1942 geboren, schloss 1969 sein Studium mit der Promotion an der Tübinger Universität über Robert Musil ab, leitete von 1985 bis 2002 die Literaturabteilung im Hessischen Rundfunk und lebt heute als Literaturkritiker und Schriftsteller in Tübingen. Bekannt ist er als Experte für DDR-Literatur und als Biograf von Robert Musil. |
In Bebons Tal. Neue Bilder aus Bebenhausen
Bebenhausen: ein Ort mit großer Geschichte und großer spiritueller Kraft. Karl Corinos Gedichte sind ein modernes Gegenstück zu Eduard Mörikes (alten) »Bildern aus Bebenhausen«: Freilich ist die Idylle hier gebrochen durch Scherz, Ironie und tiefere Bedeutung … es verdichten sich Glanz und Elend mönchischen Lebens, es weitet sich der Blick aber auch für die nachklösterliche Zeit, in der die württembergischen Herzöge und Könige in Bebons Tal ihren Jagdsitz nahmen. |
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Sa, 28. Mai
13 Uhr |
Ev. Stift, Innenhof
Stiftskapelle |
5 Euro
mit Bändchen frei
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Rolf Hermann Bruchlandung
Rolf Hermann, geboren 1973 im Wallis, Schweiz, war der letztjährige Tübinger Stadtschreiber. Er studierte Anglistik und Germanistik und schreibt Lyrik, Prosa, Hörspiele, Theater- und Performancetexte. Sein Werk wurde verschiedentlich ausgezeichnet, zuletzt mit dem Pariser Schreibstipendium des Kantons Bern 2011.
Während seines Tübinger Aufenthalts konnte Rolf Hermann die Arbeit an seinem zweiten Lyrikband „Kurze Chronik einer Bruchlandung“ abschließen, aus dem er auf dem Bücherfest lesen wird. Der Band handelt von Aufbrüchen und Umwegen, von Blattläusen und Staubmilben, von Hosenträgern, Zündhölzern und Liebeskenntnissen. José F. A. Oliver schreibt: „Ein Lyriker, dessen Sprachkraft auch eine erdige ist: Natürliche Wirklichkeit, die ihren Zauber immer dann frisch und neu entfaltet, wenn er aus dem Alltäglichen Bilder einer unverhofften Wahrnehmung des Bekannten schält.“ |
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Sa, 28. Mai
13 Uhr |
Stadtmuseum |
5 Euro
mit Bändchen frei
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Svenja Herrmann
Svenja Herrmann, geboren 1973 in Frankfurt a. M., aufgewachsen in Oberägeri, lebt heute in Zürich. Sie studierte Germanistik und Rechtswissenschaften, arbeitet als Schriftstellerin, Herausgeberin und ist im Aargauer Literaturhaus (Müllerhaus Lenzburg) tätig. Mit Ihrer Firma Schreibstrom ist sie als Mentorin für sprachbegabte Kinder und für schulische Begabungsförderung im Bereich Literatur und Sprache tätig. Für ihre literarischen Arbeiten wurde Svenja Herrmann mehrfach ausgezeichnet, zuletzt 2007 mit einem Förderbeitrag des Kantons Zürich. |
Ausschwärmen
Leserinnen und Leser sind zu einer Entdeckungsreise eingeladen, an Orte, wo Innen- und Außenräume ineinander verschmelzen, wo Worte sich im Karussell drehen und neue Wurzeln schlagen; eingeladen von einem lyrischen Ich, das zu Hause aus dem Fenster blickt, das unterwegs ist in der Welt, und sich einen Reim zu machen versucht auf das, was ist, was um uns herum geschieht. |


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So, 29. Mai
13 Uhr |
Ev. Stift, Garten
Stiftskapelle |
5 Euro
mit Bändchen frei
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Marion Poschmann Geistersehen
Marion Poschmann, geboren 1969 in Essen, hat Germanistik, Slawistik und Philosophie studiert und in im Rahmen des deutsch-polnischen Grundschulprojekts "Spotkanie heißt Begegnung" unterrichtet. Ihre Lyrik wurde vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Peter-Huchel-Preis 2011. Sie ist die derzeit amtierende Stadtschreiberin Tübingens.
Marion Poschmann, Tübinger Stadtschreiberin 2011, nähert sich über das Sichtbare dem Unsichtbaren: der Leere, der Zeit, den Gründen und Abgründen des Ichs. Sie untersucht die Vielschichtigkeit der Wahrnehmung und experimentiert dabei mit der Macht und den Grenzen der Einbildungskraft. Ihr lyrisches Ich begibt sich an den Punkt der Unschärfe und beobachtet von dort, wie Wirklichkeit entsteht und sich wieder auflöst. Sie entwirft flirrende Verse für bislang Ungesehenes, etwa »das Nivea-Gefühl« oder »Minusmengen«, und sie findet strenge Formen für Flüchtigstes wie Dampf, Glanz, »Schall und Rauch«. |
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So, 29. Mai
17 Uhr |
Ev. Stift, Garten
Stiftskapelle |
5 Euro
mit Bändchen frei
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Stephan Turowski & Thomas Maos
Stephan Turowski, 1972 in Bremen geboren, ist den Tübinger Buch & Bühne-Fans in guter Erinnerung. Der Dichter, Musikkritiker, Texter und Sprecher der Gruppe „Kopf ab“ hat 2006 seinen ersten Gedichtband Und jetzt bist du nackt veröffentlicht, 2010 folgte der Band Glückwunsch zur Wunde.
www.edition-azur.de
www.zurwunde.de
Thomas Maos (akustische und elektrische Gitarre) hat der Experimentellen und frei Improvisierten Musik mit der Gründung einer Werkstattbühne im Tübinger Club Voltaire und als Mitinitiator des seit 1999 stattfindenden Internationalen Camp-Festivals für Klang- und Lichtkunst zu enormer Beachtung verholfen.
www.elektrogitarre.de
de.wikipedia.org |
Glückwunsch zur Wunde
Entscheidende Jahre hat Stephan Turowski in Tübingen verbracht - Jahre, in denen die Gedichte seines ersten Gedichtbandes Und jetzt bist du nackt (Edition Azur) entstanden waren, 2006 mit einem Nachwort von Uwe Kolbe erschienen. Seit ein paar Jahren nun lebt der gebürtige Bremer in Kiel, wo die Gedichte seines aktuellen, Ende 2010 erschienenen Gedichtbandes Glückwunsch zur Wunde (Edition Azur) ihren Ursprung haben. Beim Bücherfest tritt Turowski zusammen mit dem in Tübingen lebenden Gitarristen Thomas Maos auf, mit dem ihn eine jahrelange Zusammenarbeit verbindet. |
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So, 29. Mai
13 Uhr |
Zimmertheater |
8 Euro
mit Bändchen 3 Euro
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| Ungarn zu Gast |
Dank der großzügigen Unterstützung durch die Robert Bosch Stiftung konnte in den vergangenen Bücherfesten jeweils die Literatur eines Landes aus Mittel- und Osteuropa vorgestellt werden: Rumänien, Russland, Tschechien, Polen.
2011 wollen wir die Literatur Ungarns vorstellen. |
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Jörg Bohse & Peter Weiß
Extra Hungariam non est Vita
Litera-Tour durch die Rebellionsgeschichte(n) der Ungarn von 1848 bis heute
Jörg Bohse ist am 7.5.2011 verstorben. Wir trauern um einen großzügigen Förderer des Tübinger Bücherfests.
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Fr, 27. Mai
21 Uhr |
Museum |
Die Veranstaltung fällt leider aus! |
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Gabor Altorjay, Carsten Dane & Martina Schiesser
Béla Hamvas: Karneval
Béla Hamvas’ (1897–1968) Jahrhundertroman Karneval wird heute mit den Werken von Proust, Musil und Joyce verglichen. Bei seinem ersten Erscheinen 1985 wurde es zum Überraschungserfolg, geradezu ein Kultbuch der Ungarn – und es wird von keinem deutschen Verlag gedruckt, obwohl eine der komplexen Struktur und Sprache gerecht werdende Übersetzung im Entstehen ist. Die reiche, vielschichtige und skurrile Welt der Figuren Hamvas’ und ihre spezielle Online-Publikationsform stellen die Übersetzer Gabor Altorjay und Carsten Dane mit der Schauspielerin Martina Schiesser multimedial vor. |
Sa, 28. Mai
17 Uhr |
Stadtmuseum |
8 Euro
mit Bändchen 3 Euro
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György Dalos
Der Historiker und Publizist György Dalos, Jahrgang 1943, gehörte zur demokratischen Opposition Ungarns. 1987 ging er nach Wien. 1995 bis 1999 leitete er das "Haus Ungarn" in Berlin. Für seine Publikationen wurde er vielfach ausgezeichnet, zuletzt 2010 mit dem "Preis der Leipziger Buchmesse für Europäische Verständigung". |
Gorbatschow
Gorbatschows Politik hat das Weltgeschehen gegen Ende des 20. Jahrhunderts nachhaltig geprägt. Seine Perestrojka, Glasnost und Neues Denken führten nicht nur zur Entspannung zwischen den Supermächten, sondern auch – was nicht ganz seine Absicht war – zum Ende der Diktaturen im ehemaligen Ostblock. Dalos erzählt das Drama eines Mannes, der mit den Konsequenzen seines Tuns in Kollision geriet, was letzten Endes zu seinem Scheitern im Dezember 1991 führte. |
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Sa, 28. Mai
15 Uhr |
Rathaus |
5 Euro
mit Bändchen frei
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György Dragomán
György Dragoman, 1973 in Siebenbürgen geboren, lebt seit 1988 in Budapest. 2002 erschien sein preisgekrönter erster Roman. Er wurde mit einer Arbeit über Beckett promoviert, übersetzt aus dem Englischen und arbeitet als Webdesigner. Der Roman Der weiße König, den er beim Bücherfest vorstellt, wurde in 28 Sprachen veröffentlicht. |
Der weiße König
Rumänien im Jahr von Tschernobyl. Ein Elfjähriger wird Zeuge, wie die Securitate seinen Vater abholt. Der Junge kämpft um den Vater, wehrt sich gegen die Unmenschlichkeit, die ihm überall begegnet. Konsequent aus der Sicht eines Kindes schildert Dragoman die Amoralität einer politisch terrorisierten Gesellschaft. In einer Sprache von traumwandlerischer Leichtigkeit erzählt sein Buch von menschlicher Größe und Niedertracht. Zweisprachige Lesung mit dem Übersetzer Laszlo Komitzer. |
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Fr, 27. Mai
21 Uhr |
Stadtmuseum |
8 Euro
mit Bändchen 3 Euro
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Léda Forgó Vom Ausbleiben der Schönheit
Léda Forgó, 1973 in Ungarn geboren und aufgewachsen, studierte an der Universität der Künste Berlin Szenisches Schreiben. Über ihren ersten Roman Der Körper meines Bruders, für den sie 2008 mit dem Adelbert-von-Chamisso-Förderpreis ausgezeichnet wurde, meinte György Dalos: »Sprachliche Expressivität, wie sie in der zeitgenössischen deutschen Prosa nur selten vorkommt.« Léda Forgó lebt mit ihren drei Kindern in Berlin.
«Auf den ersten Blick hatte er schöne Augen. Auf den zweiten Blick war er seltsam. Beim dritten Hinsehen war Lále nicht mehr in der Lage, an ihm schön und seltsam zu unterscheiden.» |
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Sa, 28. Mai
13 Uhr |
Hinter der Stiftskirche
Lamm |
5 Euro
mit Bändchen frei
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Esther Kinsky Banatsko
Esther Kinsky wurde 1956 in Bad Honnef geboren und lebt heute in Battonya/Ungarn, wo sie ein Kino besitzt. Die Slawistin und Anglistin wurde für ihre Übersetzungen aus dem Polnischen, Englischen und Russischen sowie für ihre Prosatexte mehrfach ausgezeichnet, u.a. 2010 mit dem Paul-Celan-Preis; 2011 wird sie den Karl-Dedecius-Preis erhalten.
Eine Grenzgänger-Recherche im nördlichen Banat. Noch nie wurde dieses Niemandsland zwischen Ungarn, Serbien und Rumänien mit einem so liebenden Blick betrachtet: Während der Leser Esther Kinsky in die halbverfallenen Straßenzüge Battonyas und die sie überwuchernde, sirrende und flirrende Natur begleitet, erzählt sie von einem alten Kino, den Kontakten zu den Dorfbewohnern, einer Liebschaft und der langsamen Eroberung des eigenen Zuhauses in dieser neuen Welt. „Und so macht sie auch als Autorin ihre Grenzlandreflexionen zu einem Ereignis der Sprache. Man riecht, schmeckt, hört, sieht dieses Land, weil Kinsky es wie ein Fotoalbum langsam durchblättert« (FAZ) |
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Sa, 28. Mai
11 Uhr |
Rathaus |
5 Euro
mit Bändchen frei
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Noémi Kiss
Noemi Kiss, geboren 1974, wurde mit einer Arbeit über Paul Celan promoviert und lehrt als Komparatistin an der Universität Miskolc. Sie gilt als die Stimme einer neuen literarischen Generation in Ungarn – kompromisslos, provokativ und direkt greift sie in ihren Erzählungen tabuisierte Themen rund um Sexualität und Geschlechterbeziehungen auf.
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Was geschah, während wir schliefen
Frauen auf der Suche nach Identität, und doch getrieben von der Lust am Exzess, der Lust, Grenzen zu überschreiten und ihr Leben zu riskieren. Noémi Kiss erzählt von ihrer Suche nach der „fortdauernden Ekstase“, vom Taumeln zwischen den Extremen und vom brutalen Zurückgeworfenwerden auf sich selbst. Sie beeindruckt durch ihren souveränen Umgang mit dem Fantastischen oder mit den drastischen Realien ihrer „Liebes-Kollisionen“. Zweisprachige Lesung mit der Übersetzerin Agnes Relle |
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So, 29. Mai
13 Uhr |
Pfleghof
Pfleghofsaal |
8 Euro
mit Bändchen 3 Euro
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Lászlo Krasznahorkai
László Krasznahorkai wurde 1954 in Gyula/Ungarn geboren. 1993 erhielt er für Melancholie des Widerstands den Preis der SWR-Bestenliste-Preis. Bela Tarr verfilmte einige von Krasznahorkais Büchern, darunter Satanstango und die Melancholie des Widerstands als Werckmeisters Harmonien . Er lebt heute als freier Autor in Berlin und ist Mitglied der Ungarischen Akademie der Wissenschaf-ten. Zuletzt erschien der Roman Krieg und Krieg und sein Buch über Japan Im Norden ein Berg, im Süden ein See, im Westen Wege, im Osten ein Fluß. |
Seiobo auf Erden
Mit diesen Erzählungen über Heilige, Künstler und Kunstwerke kehrt etwas in die Literatur zurück, was für Dostojewski noch essentiell gewesen ist: die Frage nach dem wahren Leben. Krasznahorkai gelingen sprachlich virtuose Annäherungen an die durch Kunst hervorgerufenen Momente, wenn ringsum alles stillzustehen beginnt und der Raum sich mit dem Atem des Erhabenen füllt. Ein Buch über das Transzendente im Irdischen und die Sehnsucht des Menschen danach. Zweisprachige Lesung mit der Übersetzerin Heike Flemming. |
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So, 29. Mai
17 Uhr |
Wilhelmsstift
Stiftskirche |
Die Veranstaltung fällt leider aus! |
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Ungarn – Ein Land im Licht der europäischen Öffentlichkeit
Wenn wir über Ungarn nachdenken, müssen wir auch über seine momentane politische Situation, den Rechtsruck und die Mediengesetzgebung nachdenken. Was ist los in Ungarn? Wie hat sich das Land in den letzten Jahren bis hin zu seiner EU-Ratspräsidentschaft verändert? Unter welchen Bedingungen arbeiten Künstler, Literaten, Theaterschaffende und Wissenschaftler? Welche Rolle spielen Antisemitismus und Intellektuellenfeindlichkeit?
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Sa, 28. Mai
11-17 Uhr |
LTT-Zelt auf dem Marktplatz |
Lesung immer zur vollen Stunde
Eintritt frei
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Miklos Vámos
Miklos Vámos geboren 1950 in Budapest, ist gelernter Jurist. Er war Dramaturg und Verlagsleiter, hat Theaterstücke und Drehbücher verfasst, seine Romane und Erzählungen sind vielfach preisgekrönt und in mehrere Sprachen übersetzt. Vámos lebt mit seiner Frau und zwei Söhnen in Budapest. In Ungarn ist Vámos ein Star, nicht zuletzt durch seine Fernsehserie Lehetetlen (Unmöglich), die in Ungarn zu den beliebtesten TV-Ereignissen zählt. |
Vom Lieben und Hassen
Eine Mutter, ein Sohn – eine ganz normale Familie. Aber die Mutter ist todkrank und macht es ihrem Sohn nicht leicht, sie zu lieben. Sie sagt ganz direkt, was sie denkt, und handelt auch entsprechend. Sind das Symptome ihrer Krankheit? Oder hat sie ihrem Sohn ein großes Maß an persönlicher Freiheit und an Mut voraus? Diese Tragikomödie ist ein leidenschaftliches Plädoyer für die Lust am Leben, selbst in seinen furchtbarsten Augenblicken. Zweisprachige Lesung mit dem Schauspieler Endre Malcolm Holéczy. |
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Sa, 28. Mai
17 Uhr |
Rathaus |
5 Euro
mit Bändchen frei
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| Kinder & Jugendliche |
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David Seven Deers
David Seven Deers wurde 1957 in Vancouver geboren. Der indianisch-kanadische Bildhauer gehört zum Stamm der Skwah Stolo und lebt mit seiner deutschen Frau fernab der Zivilisation in den Rocky Mountains. In Hamburg und München stehen von ihm geschaffene Totempfähle; sein Kinderbuch Heelahs Traum erzählt eine indianische Schöpfungsgeschichte. |
Heelahs Traum -
Eine indianische Schöpfungsgeschichte
Als Heelah, der Rabe, aus seinem Traum aufwachte, war er glücklich. Und sofort erzählte er seinen Freunden, also dem Wolf, der Schildkröte und all den anderen Tieren, von seinem Traum. Dort hatte er Menschenkinder gesehen, die im Sonnenlicht spielten und lachend durchs hohe Gras liefen. Die anderen Tiere waren beeindruckt, denn das alles kannten sie nicht. Denn wo die Tiere bisher lebten war - nichts. |


In Kooperation mit dem d.a.i. Tübingen |
So, 29. Mai
15 Uhr |
Stadtmuseum |
4 Euro
mit Bändchen und d.a.i Mitglieder frei
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Beate Teresa Hanika
Beate Teresa Hanika ist Fotografin. Sie arbeitete mehrere Jahre als Model in verschiedenen europäischen Großstädten. Bereits seit ihrem zehnten Lebensjahr schreibt sie Geschichten. Ihr erster Roman Rotkäppchen muss weinen wurde mit vielen renommierten Preisen ausgezeichnet. |
Nirgendwo in Berlin
Ein einsames Mädchen und ein weißer Hund in Berlin, ein Chatroom, eine neue Freundin – doch kaum hat Greta sie kennengelernt, ist sie schon wieder verschwunden. Ob sie irgendwo in dieser Stadt steckt? Und wer ist der geheimnisvolle Fremde, der sich im Chat mit jungen Mädchen anfreundet? Beate Teresa Hanika wird bei der Lesung von der Schauspielerin Meike Fabian unterstützt. Ab 14 Jahren. |
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Sa, 28. Mai
17 Uhr |
Stadtbücherei |
4 Euro
mit Bändchen frei
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Klaus Kordon
Klaus Kordon, 1943 geboren, wuchs in der DDR in verschiedenen Heimen auf, studierte Volkswirtschaft und wurde nach einem gescheiterten Fluchtversuch und einem Jahr Stasi-Haft von der Bundesrepublik freigekauft. Seit 1980 ist er als Schriftsteller tätig. Seine zahlreichen Bücher erhielten viele Auszeichnungen, darunter den Deutschen Jugendliteraturpreis. |
Im Spinnennetz
Der 16-jährige David verliebt sich in Anne, die das Herz auf dem rechten Fleck hat. Sie will auf ihn warten, falls er wie sein Großvater ins Gefängnis muss: David hat staatsfeindliche Plakate geklebt und soll angeklagt werden. Dies ist der dritte und letzte Teil der Jacobi-Saga, eine lebendige Milieustudie vom Berlin am Ende des 19. Jahrhunderts; mit Ernst, Leichtigkeit und Berliner Schnauze erzählt Kordon von Menschen, die davon träumen, eines Tages in einer gerechten Gesellschaft zu leben. Ab 12 Jahren. |
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Sa, 28. Mai
17 Uhr |
Innenhof Bürgerheim
Kino Löwen |
5 Euro
mit Bändchen frei
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Klaus Kordon
Klaus Kordon, 1943 geboren, wuchs in der DDR in verschiedenen Heimen auf, studierte Volkswirtschaft und wurde nach einem gescheiterten Fluchtversuch und einem Jahr Stasi-Haft von der Bundesrepublik freigekauft. Seit 1980 ist er als Schriftsteller tätig. Seine zahlreichen Bücher erhielten viele Auszeichnungen, darunter den Deutschen Jugendliteraturpreis. |
Piratensohn
Als der Waisenjunge Assad mit seinem Onkel Saadi, dem Diamantenhändler, auf Handelsreise geht, wird das Schiff auf hoher See gekapert. Assad gerät in die Fänge des Piratenkapitäns Turuk, der aus ihm einen gefürchteten Piraten machen will. Doch Assad merkt bald, dass er zwar das Meer liebt, nicht aber das Plündern und Rauben, und so beschließt er zu fliehen ...
Eine abenteuerliche Geschichte. Ab 8 Jahren |
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So, 29. Mai
17 Uhr |
Stadtbücherei |
4 Euro
mit Bändchen frei
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Serpil & Peter Prange
Der verliebte Zylinder
Felix, ein stattlicher Zylinder, lebt in einem kleinen altmodischen Hutgeschäft. Er ist hoffnungslos in Julia verliebt, einen wunderhübschen Brautschleier. Was niemand ahnt: auch Julia ist verliebt, und zwar in Felix, und sie kämpft mit allem Mitteln für die Verwirklichung ihrer Liebe. Doch eines Tages wird Felix verkauft ... |
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Sa, 28. Mai
11 Uhr |
Kath. Gemeindezentrum Bachgasse |
4 Euro
mit Bändchen und bis 12 Jahre frei
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Ingo Siegner
Ingo Siegner, 1965 in Hannover geboren, arbeitete nach seinem Geschichts- und Französischstudium bei einem Reiseveranstalter. Auf seinen vielen Reisen erfand er fantastische Geschichten für Kinder und brachte sich das Zeichnen bei. Mit seinen Büchern vom kleinen Drachen Kokosnuss, die in mehrere Sprachen übersetzt sind, eroberte er die Herzen der Kinder. |
Der kleine Drache Kokosnuss
Der kleine Drache Kokosnuss ist ein Feuerdrache. Er lebt mit vielen anderen Drachen auf der Dracheninsel, die irgendwo in den Weltmeeren zu finden ist. Gemeinsam mit seiner Freundin, dem Stachelschwein Matilda, kämpft er gegen Ungeheuer, überlistet den fiesen Zauberer Ziegenbart und erlebt viele aufregende Abenteuer. Der Autor erzählt von sich und vom Büchermachen, zeichnet seine lustigen Illustrationen und zeigt zur spannenden Geschichte Dias. Ab 5 Jahren. |
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Sa, 28. Mai
11 Uhr |
Museum |
5 Euro
mit Bändchen frei
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Sa, 28. Mai
15 Uhr |
Museum |
5 Euro
mit Bändchen frei
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Anu Stohner
Anu Stohner, 1952 in Helsinki geboren, lebt als freie Autorin und Übersetzerin in München. Für ihre Geschichten und Übersetzungen aus dem Finnischen, Schwedischen und Englischen wurde sie mehrfach ausgezeichnet. Kleine Leserinnen und Leser lieben vor allem ihre Bilderbücher vom Schaf Charlotte und dem Kleinen Weihnachtsmann. |
Robert und die Ritter - Das Zauberschwert
Robert besitzt ein Zauberschwert mit dem man Zeitreisen machen kann. So landen er und sein Freund Tim im Mittelalter, auf der Wackerburg. Dort leben die kleinen Ritter. Sie stehen mit den kleinen Raubrittern von der Burg Wolfeck in einer Dauerfehde. Aber das kann ja Robert nicht wissen. Kaum stehen Tim und Robert auf dem Burghof, kommt ein Handschuh über die Mauer geflogen. Und eh man es begreift, hat ihn Robert schon in der Hand, den Fehdehandschuh.
Ab 8 Jahren. |
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So, 29. Mai
15 Uhr |
Stadtbücherei |
4 Euro
mit Bändchen frei
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Theater en Miniature Grüffelo
1991 als mobile Bühne gegründet, spielt das Theater heute für einen großen Kundenkreis in ganz Deutschland. Das Theater beschäftigt qualifizierte Spieler, Musiker und Puppenbauer und spielt für Erwachsene wie auch für Kinder unterschiedlicher Altersgruppen.
12 Theaterstücke befinden sich im laufenden Repertoire.
Die kleine Maus geht im Wald spazieren. Fuchs, Eule und Schlange versuchen, sie zu fangen und zu fressen. Listig erfindet die Maus den schrecklichen Grüffelo, der alle ihre Feinde in die Flucht schlägt. Doch dann taucht Grüffelo wirklich einmal auf und sein Lieblingsschmaus ist Butterbrot mit kleiner Maus.
Ein Theaterstück nach dem berühmten Bilderbuch von Julia Donaldson und Axel Scheffler. Ab 4 Jahren |
Sa, 28. Mai
13 Uhr |
Stadtbücherei |
4 Euro
mit Bändchen frei
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Sa, 28. Mai
15 Uhr |
Stadtbücherei |
4 Euro
mit Bändchen frei
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| Krimis |
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Daniel Bachmann
Daniel Bachmann, geboren 1965 in Schramberg, studierte Volks- und Betriebswirtschaft und an der Filmakademie Baden-Württemberg. Als Regisseur arbeitet er auf der ganzen Welt. Seine Texte wurden mehrfach übersetzt, verfilmt und u.a. mit dem Hemingway-Preis der Stadt Triberg und dem George-Sand-Literaturpreis ausgezeichnet. |
Die Aussätzigen
Jerome Guèche, genannt Quetsch, passt es gar nicht, dass ihn ein Auftrag zurück in seine alte Heimat führt. In Schilberg an der Donau wurde ein amerikanischer Anwalt, Vertreter ehemaliger Zwangsarbeiter, angeblich Opfer eines Autounfalls. Quetsch beginnt, die Verstrickungen der örtlichen Waffenfabrik zu untersuchen und sticht dabei in ein Wespennest aus Lügen und Abhängigkeiten. Selbst der tragische Tod seiner Mutter zeigt sich bald in einem neuen Licht. Daniel Bachmanns tragischer Anti-Held, unförmig, traurig und sympathisch zugleich, verliert nicht nur viele Illusionen, sondern auch um ein Haar das Leben. |
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Sa, 28. Mai
11 Uhr |
Landgericht |
5 Euro
mit Bändchen frei
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Claus-Ulrich Bielefeld & Petra Hartlieb Auf der Strecke. Ein Fall für Wien und Berlin
Claus-Ulrich Bielefeld ist 1947 in Bad Schwalbach geboren. Er studierte Germanistik, Soziologie und Philosophie und ist heute Literaturredakteur beim Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) sowie Literaturkritiker für diverse Zeitungen. Er lebt in Berlin.
Petra Hartlieb wurde 1967 in München geboren und ist in Oberösterreich aufgewachsen. Sie studierte in Wien Psychologie und Geschichte und arbeitete danach als Pressefrau und Literaturkritikerin in Wien und Hamburg. Seit 2001 betreibt sie mit ihrem Mann eine Buchhandlung in Wien. Die beiden Autoren verbindet eine heitere österreichisch-deutsche Freundschaft.
Wien und Berlin ermitteln gemeinsam: auf der österreichischen Seite Anna Habel, Ende dreißig, temperamentvoll und unermüdlich, auf der deutschen Thomas Bernhardt, Mitte fünfzig, sarkastisch und manchmal zur Melancholie neigend. Mit ihren unterschiedlichen Temperamenten geraten sie schon bald aneinander. Doch im Dienst der Sache und unter dem Druck der Öffentlichkeit müssen sie sich zusammenraufen. |
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Sa, 28. Mai
17 Uhr |
Landgericht |
8 Euro
mit Bändchen 3 Euro
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Claus Cornelius Fischer
Claus Cornelius Fischer wurde 1951 in Berlin geboren und lebt heute in München. Er schrieb u.a. für Die Welt und Die Zeit und ist seit 1976 freier Schriftsteller, Übersetzer, Drehbuchautor und Mitherausgeber von Rushdies Satanischen Versen. Er schreibt neben Krimis auch Kinderbücher und historische Romane. |
Erlösung
Für die junge Notärztin Ella Bach wird ein nächtlicher Routineeinsatz in Berlin zum Beginn eines Alptraums. Völlig unvorbereitet findet sie sich am Schauplatz eines Mordversuchs wieder, und das schrecklich zugerichtete Opfer - eine junge Französin - verschwindet noch in derselben Nacht spurlos aus der Notaufnahme der Charité. |
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So, 29. Mai
15 Uhr |
Landgericht |
8 Euro
mit Bändchen 3 Euro
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Ursa Koch
Ursa Koch, 1960 in Bräunlingen geboren, in Donaueschingen aufgewachsen und lange in Südfrankreich zu Hause, lebt und arbeitet als Schriftstellerin mit ihrer Familie und vielen Tieren im Herzen der Schwäbischen Alb. Zuvor war sie jahrelang als Redakteurin für Presse, Funk und Fernsehen im In- und Ausland tätig |
Die Heiligenscheinhändler
Franka Maas lässt sich auf das Abenteuer ein, als Angestellte des »sozialen« Vereins hinter die Kulissen des deutschen Sozialdschungels zu blicken. Dabei stößt sie auf zahlreiche Ungereimtheiten und Machenschaften unter dem Deckmantel der Menschlichkeit, die vom skrupellosen Umgang mit schwerbehinderten Menschen, der Verschwendung von öffentlichen Finanzmitteln und Spendengeldern bis hin zu sexuellem Missbrauch reichen. |
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Sa, 28. Mai
13 Uhr |
Landgericht |
5 Euro
mit Bändchen frei
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Sobo Swobodnik
Sobo Swobodnik, Jahrgang 1966, aufgewachsen auf der Schwäbischen Alb, studierte Schauspielerei, arbeitete als Rundfunkredakteur und Theaterregisseur und lebt heute in Berlin. Er hat mehrere Romane veröffentlicht und ist auch als Filmemacher tätig. Ahoi Polaroid ist der sechste Kriminalfall mit Paul Plotek. |
Ahoi Polaroid
Urlaub machen, Seele baumeln lassen. So haben sich Plotek und Vinzi das vorgestellt, als sie zu ihrer Reise mit dem Hurtigruten-Schiff in Richtung Nordkap aufbrechen. Aber nichts da. Schon bei der Anreise im Nachtzug werden beide mit einer Leiche im Zugabteil konfrontiert, und kaum haben sie den Hafen verlassen, verschwinden auf mysteriöse Art und Weise mehrere Mitreisende. Der Urlaub scheint dahin, die beiden fortan mit Nachforschungen beschäftigt. Und dann tauchen auch noch diese Polaroidfotos auf ... |
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So, 29. Mai
13 Uhr |
Landgericht |
8 Euro
mit Bändchen 3 Euro
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Dan Vyleta
Dan Vyleta ist der Sohn tschechischer Flüchtlinge, die in den sechziger Jahren nach Westdeutschland emigrierten. Er wuchs in Deutschland auf und studierte in England. Nach seiner Promotion in Geschichte an der University of Cambridge arbeitete er mehrere Jahre als Universitätsdozent. Heute lebt er in Kanada. |
Der stumme Zwilling
Oktober 1939. Mysteriöse Gewalttaten erschüttern ein Wiener Mietshaus. Eine der Bewohnerinnen, die junge Zuzka, beobachtet in den Fenstern zum Innenhof rätselhafte Dinge. Sie zieht den Arzt Anton Beer zurate, und als beide den Vorfällen nachgehen, eröffnet sich ihnen ein Kabinett von Sonderlingen, Nazispitzeln, zwielichtigen Frauen - und potenziellen Mördern. Doch Beer hat eigene Gründe, nicht ins Fadenkreuz von Polizei und Gestapo zu geraten ... Neo Noir vom Feinsten - als hätten sich Alfred Hitchcock und Paul Auster in einem düsteren Wiener Kaffeehaus auf einen Einspänner getroffen. |
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Sa, 28. Mai
15 Uhr |
Landgericht |
8 Euro
mit Bändchen 3 Euro
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Martin Walker
Martin Walker, geboren 1947, ist gebürtiger Schotte, Schriftsteller, Historiker und politischer Journalist. Er lebt in Washington und im Périgord und verfasste zahlreiche Sachbücher, unter anderem über den Kalten Krieg, über Gorbatschow und die Perestroika, über Präsident Bill Clinton sowie über das neue Amerika. Martin Walkers Bruno-Romane erscheinen gleichzeitig in zehn Sprachen. |
Schwarze Diamanten
Die schwarzen Trüffel sind, bei einem Preis von 5000 Euro pro Kilo, der wichtigste Bodenschatz des Perigord. Als der größte Trüffelexperte der Region ermordet wird, muss Bruno die Verbindung zwischen diesem und einigen lange zurückliegenden Verbrechen finden. Der Roman beginnt als beschauliche Erzählung über eine kulinarische Spezialität und steigert sich zu einem rasanten Thriller, der mehrere Kontinente und ein halbes Jahrhundert umspannt.
Deutsche Stimme: Jo Jung |
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Sa, 28. Mai
13 Uhr |
Innenhof Bürgerheim
Kino Löwen |
8 Euro
mit Bändchen 3 Euro
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| Literatur & Kunst |
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Maike Albath
Maike Albath wurde 1966 in Braunschweig geboren und lebt heute in Berlin. Die promovierte Romanistin hat mehrere Jahre in Turin und Padua gelebt und gilt als eine der besten Kennerinnen der italienischen Gegenwartskultur. Für ihre Arbeit als Literaturkritikerin erhielt sie 2003 den Alfred-Kerr-Preis. |
Der Geist von Turin
Maike Albath, die Italien kennt und liebt, beschwört in ihrem Buch die Stadt in der diese stolze Episode aus Italiens jüngerer Vergangenheit ihren Lauf nahm, und ihre einmalige geistige Landschaft. Selten haben Intellektuelle einen so nachhaltigen Einfluss auf die Geschicke eines ganzen Landes genommen.
Moderation: Rolf Vollmann |
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Fr, 27. Mai
19 Uhr |
Stadtmuseum |
5 Euro
mit Bändchen frei
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Konstantin Richter
Konstantin Richter, 1971 geboren, aufgewachsen in Berlin und Hamburg, studierte in Edinburgh und New York. Er arbeitete als Reporter für englischsprachige Medien, unter anderem für die Columbia Journalism Review in New York, das Cambodia Daily in Phnom Penh und das Wall Street Journal in Brüssel. Heute lebt er als freier Autor in Berlin. |
Kafka war jung und er brauchte das Geld
Eine rasante Kulturgeschichte für Vielbeschäftigte. Wenn Sie Kultur eigentlich nicht interessiert, werden Sie dieses Buch nicht weglegen können. Kafka war jung und brauchte das Geld ist der Crashkurs für all diejenigen, die mit Kultur nichts anfangen können, aber gelegentlich ins Tischgespräch eingreifen müssen. |
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So, 29. Mai
17 Uhr |
Stadtmuseum |
5 Euro
mit Bändchen frei
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Bernadette Schoog im Gespräch mit Peter Prange
Himmelsdiebe - Gespräch über Max Ernst
Peter Schamoni hat mehrere Filme über Leben und Werk seines Künstlerfreundes Max Ernst produziert. In seinem Roman Himmelsdiebe greift Peter Prange Motive aus dem Leben Max Ernsts und dessen »Amour fou« zu Leonora Carrington auf und interpretiert diese als eine Jahrhundertliebe, die das Drama Europas auf dem Höhepunkte der Barbarei widerspiegelt. Nach einer kurzen Lesung aus dem Roman und der Vorführung einer Filmszene unterhält sich Bernadett Schoog mit Peter Prange über Dichtung und Wahrheit in diesem Künstlerleben und in den unterschiedlichen Medien.
Peter Schamoni musste seine Teilnahme leider absagen. |

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Sa, 28. Mai
13 Uhr |
Rathaus |
10 Euro
mit Bändchen 5 Euro
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Ein Film von Peter Schamoni
Max Ernst - Mein Vagabundieren - Meine Unruhe
Nach drei schönen Kurzfilmen über bestimmte Werkeinheiten des Künstlers ist Peter Schamoni mit "Max Ernst - Mein Vagabundieren - Meine Unruhe" ein Meisterwerk gelungen. Schamoni folgte den Lebenslinien und Fluchtpunkten seiner Hauptperson, zuweilen inszenierte er die Fahrten zu Haltestellen nach, an denen sich der rastlose Vagabund vorübergehend seine Refugien zimmerte. Paris, New York, Arizona und zurück nach Europa mit den wunderbaren Häusern in der südfranzösischen Provinz als Endstation. |

Kooperations-
veranstaltung des Kinos ARSENAL |
So, 29. Mai
11.30 Uhr |
Kino Arsenal |
6 Euro
keine Ermäßigung mit Bücherfestbändchen
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Vorverkauf Kino Arsenal |
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Katharina Scharlowski
Katharina Scharlowski, Enkelin des Bildhauers Ugge Bärtle, wurde 1965 in Tübingen geboren, hat Literatur- und Sprachwissenschaften in Paris studiert und lebt heute in Freiburg i.Br. Sie hat mehrere Bände mit Lyrik, lyrischer Prosa und Gedichten zu Bildern veröffentlicht. |
Ich mach mich jetzt ans Werk
Der vorliegende Bild- und Erinnerungsband kombiniert Abbildungen der Werke von Ugge Bärtle mit Texten seiner Enkelin, der Dichterin Katharina Scharlowski, die sich in poetischen Prosaskizzen an den Menschen Ugge Bärtle sowie seine Arbeitsweise erinnert, die sie über viele Jahren beobachten konnte. |
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Sa, 28. Mai
11 Uhr |
Stadtmuseum |
5 Euro
mit Bändchen frei
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Raoul Schrott
Raoul Schrott, geboren 1964 in Tirol, ist habilitierter Komparatist und in vielen Literaturen und Regionen der Welt zuhause. Seine Neuübersetzungen, u.a. der Ilias, gelten als moderne Klassiker. Seine Prosa – Reiseberichte, Romane und Erzählungen – sowie seine Lyrik wurden vielfach ausgezeichnet und zeigen ihn als einen der wichtigsten Gegenwartsautoren. |
Gehirn und Gedicht
Warum können wir uns beim Lesen so in ein Buch vertiefen, dass wir die Welt um uns vergessen? Warum gehen uns Reime ein Leben lang durch den Kopf, und warum schlagen Metaphern manchmal ein wie der Blitz? Raoul Schrott hat auf der Suche nach dem Geheimnis des Gedichts die neuesten Spuren der Biologie und Wissenschaft aufgenommen. Zusammen mit Arthur Jacobs zeigt er, wie sich in elementaren literarischen Stilmitteln neuronale Prozesse erkennen lassen. Anhand vieler Beispiele aus unterschiedlichsten Epochen führt er uns vor, wie wir denken, warum wir es so tun, wie wir es tun, und wie daraus Dichtung entsteht. |
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Sa, 28. Mai
15 Uhr |
Innenhof Bürgerheim
Kino Löwen |
10 Euro
mit Bändchen 5 Euro
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Jürgen Wertheimer & Nicolas J. Conard
Die Venus aus dem Eis
Wunder der Kultur: Fand vor 40.000 Jahren in einer Höhle auf der Schwäbischen Alb der „künstlerische Urknall“ statt? Die Venus vom Hohle Fels, der Löwenmensch, eine Flöte: Wie ist diese Kunst entstanden? Nicholas J. Conard, der mit seinem Team die Figuren entdeckte, spannt mit dem Literaturwissenschaftler Jürgen Wertheimer einen faszinierenden Bogen zwischen wissenschaftlicher und erzählerischer Spekulation, um uns die Welt und das Leben von damals näher zu bringen. |
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Sa, 28. Mai
11 Uhr |
Innenhof Bürgerheim
Kino Löwen |
10 Euro
mit Bändchen 5 Euro
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| Politik & Gesellschaft |


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Renate Faerber-Husemann & Erhard Eppler Der Querdenker Erhard Eppler
Renate Faerber-Husemann, geboren 1946, hat in den 1970er Jahren für die Frankfurter Rundschau aus Baden-Württemberg berichtet. Seither lebt sie als freie Journalistin in Bonn und arbeitet u.a. für die ARD.
Erhard Eppler, geboren 1926 in Ulm, ist als SPD-Politiker (Landesvorsitzender in Baden-Württemberg 1973–1981) und Bundesminister einer der wichtigsten Exponenten des linken Parteiflügels und ein unbestechlicher Zeuge der Gesellschaft seiner Zeit.
Erhard Epplers Wort hat Gewicht in Deutschland seit über fünfzig Jahren. Der geradlinige Politiker und schwäbische Protestant gilt als kritisches Gewissen der Bundesrepublik und der SPD. Er hielt an seinen klaren Positionen auch dann fest, wenn dies zu Lasten seiner politischen Karriere ging. Nach seinem Rückzug von allen politischen Ämtern und Mandaten 1982 begann seine zweite erstaunliche Karriere als Vor- und Nach- und Querdenker. Zusammen mit seiner Biographin Renate Faerber-Husemann spricht Eppler über seine Zeit, seine Weggefährten und die Notwendigkeit von Freiheit und Gerechtigkeit. |
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Sa, 28. Mai
15 Uhr |
Pfleghof
Pfleghofsaal |
10 Euro
mit Bändchen 5 Euro
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Josef-Otto Freudenreich & Kollegen
Josef-Otto Freudenreich, geboren 1950 in Bad Waldsee, hat Politologie und Soziologie studiert. Er gründete die Karlsruher Rundschau und war bis 2010 Chefreporter der Stuttgarter Zeitung. Seine Arbeit wurde mit dem Theodor-Wolff-Preis und dem Wächter-Preis ausgezeichnet. |
Taschenspieler
»Endlich sagt’s mal einer.« Josef-Otto Freudenreich und seinen Journalistenkollegen geht es um Aufklärung: Über Machenschaften im Verborgenen. Über Winkelzüge korrumpierter Politiker, nimmersatter Unternehmer, mitspielender Staatsbeamter. Wer an der Demokratie mitwirken will, muss wissen, was sie im Innersten zusammenhält, muss wissen, wem er vertrauen kann. Und spätestens nach der Lektüre dieses Buches sollte der Bürger es geklärt haben: nur seinem eigenen Urteil.
Neben J.-O. Freudenreich lesen weitere Autoren des Buches. |
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So, 29. Mai
13 Uhr |
Rathaus |
8 Euro
mit Bändchen 3 Euro
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Gespräch zwischen Ágnes Heller und Herta Däubler-Gmelin
Literatur und Menschenrechte
Ein Gespräch zwischen Herta Däubler-Gmelin und Ágnes Heller. Ungarn ist der literarische Schwerpunkt des Tübinger Bücherfests, Ungarn hat bis Juli den Ratsvorsitz in der EU und Ungarn hat ein neues Mediengesetz, das nach Meinung vieler Experten trotz einiger nachträglicher Korrekturen die Pressefreiheit massiv einschränkt.
Ágnes Heller ist eine der bedeutendsten Philosophinnen, die als ungarische Jüdin den Naziterror überlebt hat und Zeit ihres Lebens für Leben und Freiheit als oberste Werte eingetreten ist.
Herta Däubler-Gmelin war Justizministerin im Kabinett Schröder und von 2005 bis 2009 Vorsitzende des Menschenrechtsausschusses im Bundestag.
Moderation: Jürgen Wertheimer
Die Veranstaltung erinnert an die Gründung von Amnesty International vor genau 50 Jahren, die am Bücherfest-Samstag auf dem Schlachthofgelände gefeiert wird.
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Sa, 28. Mai
19 Uhr |
Pfleghof
Pfleghofsaal |
5 Euro
mit Bändchen frei
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Welf Schröter & Irene Scherer Eugen Rosenstock-Huessy:
Im Kreuz der Wirklichkeit
Welf Schröter, Herausgeber und Verleger (Talheimer Verlag) der Schriften Karola Blochs, war mit Karola Bloch und Jürgen Teller befreundet. Er ist Mitglied des Vorstandes der Ernst-Bloch-Gesellschaft Ludwigshafen e.V.
Irene Scherer ist Geschäftsführerin des Talheimer Verlages. Als Autorin und Herausgeberin hat sie sich mit Karola Bloch, Rosenstock-Huessy und dem Thema der Zivilgesellschaft befasst.
Eugen Rosenstock-Huessy (1888–1973) war der langjährige Lebensgefährte von Freya von Moltke und hatte als entschiedener Gegner des Nationalsozialismus erheblichen Einfluss auf den „Kreisauer Kreis“. Nach fünfzig Jahren ist seine „nach-goethesche Soziologie“ endlich vollständig erschienen. Nicht nur die disziplinäre Wissenschaft, sondern auch Theologen und Philosophen werden mit einer anderen, eingreifenden Methode konfrontiert. Sein noch immer aktueller Ansatz der „Vergegenwärtigung“ sieht den Menschen in seinem Eingebettetsein in die geschichtlichen Abläufe und in seinem Verwobensein mit der Rolle und Bedeutung der Sprache. Irene Scherer und Welf Schröter vom Talheimer Verlag stellen das epochale Werk vor. |
So, 29. Mai
13 Uhr |
Stadtmuseum |
5 Euro
mit Bändchen frei
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Joachim Zelter
Joachim Zelter, 1962 in Freiburg geboren, studierte und lehrte englische Literatur in Tübingen und Yale, seit 1997 ist er freier Schriftsteller. Sein Werk wurde vielfach ausgezeichnet, zuletzt erreichte sein Roman Der Ministerpräsident die Longlist zum Deutschen Buchpreis 2010. |
Der Ministerpräsident
Dass er einen Autounfall hatte, dass dabei einiges passiert sei, insbesondere mit seinem Gedächtnis. Dass er zehn Tage im Koma gelegen habe und erst seit Kurzem wieder wach sei ... Und: dass er Claus Urspring heiße, Ministerpräsident sei und kurz vor einem alles entscheidenden Wahlkampf stehe … Zwischen Ahnungslosigkeit und Erstaunen, zwischen Fremdsteuerung und Selbstbehauptung erzählt Joachim Zelters Roman von einem um Erinnerungen und Selbstfindung ringenden Helden in einer Welt, in der Politik nur noch leere Inszenierung ist. |
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So, 29. Mai
17 Uhr |
Hinter der Stiftskirche
Lamm |
5 Euro
mit Bändchen frei
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| Körper & Seele |
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Meinrad Dufner
Meinrad Dufner OSB, geboren 1946, trat 1966 in die Benediktinerabtei Münsterschwarzach ein. Er studierte Philosophie und Theologie in St. Ottilien, Würzburg und Bonn. Er verfasste mehrere Bücher zum Thema Glauben und Spiritualität. Seit 1990 ist er auch künstlerisch tätig und machte mit vielen Ausstellungen auf sich aufmerksam. |
Seele ist Körper
Katholiken leben ihren Glauben mit allen Sinnen und mit dem ganzen Körper. Die Augen, der Mund, die Ohren, die Hände, die Füße – alles nimmt teil. Denn unser Körper ist immer wieder sinnlicher Ausdruck unseres Glaubens. Durch ihn empfangen wir Lust und Freude, Trauer und Schmerz. Meinrad Dufner zeigt uns in seinem Buch, wie wir Gott mit allen Sinnen suchen, erfahren und feiern können. Aus seiner Sichtweise, die nicht nur Katholiken überraschen wird. |
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Sa, 28. Mai
11 Uhr |
Hinter der Stiftskirche
Lamm |
5 Euro
mit Bändchen frei
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Hans Jellouschek
Hans Jellouschek wurde 1939 in Linz geboren. Er wird Mitglied in einem Jesuitenorden, den er nach zehn Jahren wieder verlässt. Zwar wird er noch in Theologie promoviert, wendet sich aber bald der Psychologie zu und gilt seit dreißig Jahren als Deutschlands bekanntester Paartherapeut. |
Achtsamkeit in der Partnerschaft
Achtsamkeit in der Partnerschaft zu üben und zu pflegen bedeutet herauszufinden, was dem Anderen und mir selbst wichtig ist, ohne es gleich zu bewerten. Hans Jellouschek weiß aus seiner therapeutischen Arbeit, dass Unachtsamkeit, Unaufmerksamkeit und Ablenkung auf Dauer eine Partnerschaft unterhöhlen. |
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So, 29. Mai
15 Uhr |
Pfleghof
Pfleghofsaal |
10 Euro
mit Bändchen 5 Euro
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Willi Rudolf & Hiltrud Schwenzer
Willi Rudolf, geboren 1945, ist von Geburt an schwer körperbehindert. Nach mehr als 25 Jahren hat er seine Firma dem ältesten Sohn übergeben, um Zeit für politische Aufgaben und Aktivitäten mit der Ehefrau zu haben. Hiltrud Schwenzer ist Redakteurin und Germanistin. Geschichte und Geschichten sind ihre große Leidenschaft. |
Geht nicht, gibt's nicht
Wie ein roter Faden zieht sich dieses Motto durch das Leben des Willi Rudolf. Als körperlich Schwerstbehinderter hatte er keinen leichten Start ins Leben. "An so einem schäbigen Kind kann man nichts mehr machen", war der Kommentar eines Arztes. Aber Willi Rudolf kämpfte sich durchs Leben. Schule, Ausbildung, Beruf und Familie - alles war für ihn wesentlich schwerer, und er hat es geschafft. Im engen Dialog mit Hiltrud Schwenzer erzählt er seine Lebenserinnerungen. |
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Sa, 28. Mai
13 Uhr |
Kath. Gemeindezentrum Bachgasse |
5 Euro
mit Bändchen frei
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Denis Scheck + Eva Gritzmann
Sie & Er - Der kleine Unterschied beim Essen & Trinken
SIE: Dr. med. Eva Gritzmann hat nach einer Banklehre Medizin studiert und den Internetauftritt des Deutschlandfunk mit konzipiert. Heute lebt und arbeitet sie als Ärztin in Stuttgart.
ER: Denis Scheck ist einer der bekanntesten deutschen Literaturkritiker und bekennender Gourmet. Er studierte Geschichte, Politik und Literaturwissenschaft, arbeitete als Übersetzer und Agent. Heute ist er Deutschlandfunk-Redakteur sowie Moderator der ARD-Sendung Druckfrisch. Er lebt in Köln.
Die meisten Bücher über Essen und Trinken ignorieren den Unterschied zwischen den Geschlechtern. Doch Männer und Frauen schmecken, kochen und bestellen bewiesenermaßen anders. Der Literaturkritiker Denis Scheck und die Ärztin Eva Gritzmann betreiben komische, kenntnisreiche und vor allem kulinarische Geschlechterforschung. Köstlich bis zur letzten Seite. |
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So, 29. Mai
17 Uhr |
Innenhof Bürgerheim
Kino Löwen |
12 Euro
mit Bändchen 7 Euro
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| Unterwegs |
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Klaus Denart
Klaus Denart, 1942 geborener Weltenbummler, hat vom Nordkap bis zur afrikanischen Wüste fast alles bereist, was aufregend und abenteuerlich ist. 1979 gründete er das heute führende Outdoor-Versandunternehmen Globetrotter. Er engagiert sich für Umweltschutz und soziales Unternehmertum und ist Mitbegründer von TARGET e.V. |
Mr. Globetrotter
Wer das Fernweh kennt, wen das Abenteuer lockt, der kommt um den Lebensbericht von Klaus Denart nicht herum. Einer ganzen Generation moderner Abenteurer ist er ein großes Vorbild. Fasziniert von seiner unstillbaren Neugier, die eigenen Grenzen auszuloten, erlebt der Leser die Abenteuer des Autors hautnah mit. |
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So, 29. Mai
15 Uhr |
Innenhof Bürgerheim
Kino Löwen |
5 Euro
mit Bändchen frei
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Marcus Hammerschmitt
Marcus Hammerschmitt wurde 1967 geboren und studierte Philosophie und Literaturwissenschaft in Tübingen. Seit 1994 arbeitet er als freier Journalist und Schriftsteller. Seine Sciencefiction-Romane wurden mit zahlreichen Literaturpreisen ausgezeichnet. |
Azureus & Pygmalion
Was für ein Tag: Job weg, Troll eingefangen und dann auch noch entführt werden! Azureus hat die Faxen dicke! Dabei ist er der beste Scout, den man für Geld bekommen kann, kaum jemand spürt Dinge im Dorf (früher mal als Internet bekannt) schneller auf als er. Und genau darum geht es seinem merkwürdigen Entführer: Er schickt Azureus auf die Suche nach einem geheimnisvollen Buch. |
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Sa, 28. Mai
19 Uhr |
Jakobuskirche
Kath. Gemeindezentrum Bachgasse |
5 Euro
mit Bändchen frei
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Roger Willemsen Enden der Welt
Roger Willemsen, der über die Dichtungstheorie von Robert Musil promovierte, arbeitete von 1977 bis 1981 als Nachtwächter, Reiseleiter und Museumswärter. 1991 begann er seine Fernsehkarriere und wurde 1992 für die „innovativste Sendung“ ausgezeichnet. Er moderierte zahlreiche Kultursendungen, darunter den Schweizer Literaturclub. Er engagiert sich in zahlreichen Hilfsorganisationen.
Auf fünf Erdteilen war Roger Willemsen unterwegs, um seine ganz persönlichen Enden der Welt zu finden. Manchmal waren es die großen geographischen: das Kap von Südafrika, Patagonien, der Himalaja, die Südseeinseln von Tonga, der Nordpol. Manchmal waren es aber auch ganz einzigartige, individuelle Endpunkte: eine Bahnstation in Birma, ein Bett in Minsk, ein Fresko des Jüngsten Gerichts in Orvieto, eine Behörde im kriegszerrütteten Kongo. Immer aber geht es in diesen grandiosen literarischen Reisebildern auch um ein Enden in anderem Sinn: um ein Ende der Liebe und des Begehrens, der Illusionen, der Ordnung und Verständigung. Um das Ende des Lebens - und um den Neubeginn. |
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Sa, 28. Mai
15 Uhr |
Wilhelmsstift
Stiftskirche |
12 Euro
mit Bändchen 7 Euro
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Roger Repplinger
Roger Repplinger, geboren 1958 in Stuttgart, hat in Tübingen studiert und im Fach Soziologie promoviert. Er arbeitet als freier Autor, wurde mehrfach mit Preisen ausgezeichnet und lehrt als Dozent an der Macromedia Hochschule für Medien und Kommunikation in Hamburg sowie am Institut für Sportwissenschaft der Universität Tübingen. |
Das Höchste - Was Menschen am Everest suchen, finden und verlieren
Roger Repplinger hat kein Buch nur für Bergsteiger geschrieben, und er führt uns keine Helden vor. Es geht ihm um die Grundfragen menschlicher Existenz. Am Berg müssen wir Antworten auf Fragen finden, denen wir sonst ausweichen. Am Berg können wir diesen Fragen nicht ausweichen, weil wir mit dem Rücken an der Wand stehen. Und nur wer schon ein paar Antworten hat, kommt nach oben. |
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Sa, 28. Mai
21 Uhr |
Museum |
8 Euro
mit Bändchen 3 Euro
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| Theater | Texte | Musik |
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Ein Sofa zur Welt. Bücher, Sehnsüchte und mehr.
25 Auszubildende von OSIANDER präsentieren eine theatrale Collage. Das amüsante und hintersinnige Stück mit Texten aus der Welt der Bücher steht am Ende einer etwas anderen Form von Ausbildung unter Leitung der Theaterpädagogin Helga Kröplin: Persönlichkeitsfindung und Persönlichkeitsbildung durch ein Theaterprojekt, mit dem die Auszubildenden im Spiel lernen, als Team zu arbeiten und selbstbewusst das Ergebnis eigenständiger Arbeit in der Öffentlichkeit vorzustellen. |
Fr, 27. Mai
18 Uhr |
Kino Löwen |
5 Euro
mit Bändchen frei |
--> |
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Timo Brunke Hanns Dieter Hüsch, König Lear und der liebe Gott
Timo Brunke, Autor und Darsteller, erforscht das Material der Sprache und präsentiert seine Ergebnisse seit Anfang der Neunziger Jahre auf Bühnen im In- und Ausland. Nach Anfängen im literarischen Kabarett und Engagement für die deutsch-sprachige spoken-word-Szene wirkt er heute als Sprachkünstler.
Eine Hüsch-Hommage. Fünf Jahre nach dem Tod von Hanns Dieter Hüsch bekunden seine Texte eine Haltung, die heute aktueller scheint denn je. Gesellschaftliche Schieflagen geraten in Spannung mit der unaufgebbaren Hoffnung auf eine humanere Welt von morgen, verbinden sich zu einem Bekenntnis für die Liebe zum Dasein, allen Widerwärtigkeiten zum Trotz. Dargeboten von dem genialen Wortartisten und Sprachkünstler Timo Brunke. |
So, 29. Mai
17 Uhr |
Zimmertheater |
10 Euro
mit Bändchen 5 Euro |
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Dietmar Dath Sie schläft
Dietmar Dath, geboren 1970, war Chefredakteur von Spex und bis 2007 Feuilletonredakteur der FAZ. Seine ersten Bücher, die sich mit Themen wie Buffy und Musik beschäftigten, erschienen in Independent-Verlagen; der für den Dt. Buchpreis nominierte Roman Die Abschaffung der Arten 2008 bei Suhrkamp.
Dietmar Daths Theaterstück nach seinem 2009 erschienenen Roman "Sie schläft" verwebt Positionen über Film, Kunst und Kultur mit einer phantastischen Geschichte über die Liebe. Es zeigt den besessenen Ramji Iwein, der nur ein Ziel im Leben kennt: den Aufbau einer Online-Cinethek des Museums für filmische Avantgarde, kurz MufA. Auf dem Weg dahin trifft er auf Filmzombies, Kunstbesessene und Kulturkritiker. Nur gut, dass die Person, die alle Fäden in der Hand hält und zum Anbeissen schön ist, das ganze Stück über schläft. Denn sollte sie aufwachen, sind wir alle tot ...
Regie: Christian Schäfer
Textfassung: Nina Schmulius & Christian Schäfer
Nach der Vorstellung findet ein Podiumsgespräch mit Dietmar Dath, Christian Schäfer und Roman Roth statt. |
Fr, 27. Mai
21 Uhr |
Kino Löwen
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16 Euro
mit Bändchen 7 Euro |
Vorverkauf nur beim Zimmertheater |
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Kantatengottesdienst zum Sonntag Rogate
Der Kantatengottesdienst der Stiftskirche im Rahmen der musikalisch-theologischen Woche „UnserVaterUnser" wird gestaltet von Pfarrer Dr. Kim Apel (Predigt) und dem Evangelischen Jugendchor der Stiftskirche Camerata viva unter der Leitung von Ingo Bredenbach, der Johann Sebastian Bachs „Gott der Herr ist Sonn und Schild“, BWV 79, aufführt. |
So, 29. Mai
11 Uhr |
Stiftskirche
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Eintritt frei |
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Love Bites
Die erotische Nacht zum Tübinger Bücherfest
Ein opulenter Abend für alle Sinne mit Performances und Live-Musik von Bridge Markland und Veronika Otto am Cello, sinnlich-sündigen Tanznummern mit Angie Sugarcookie, erotischen Lesungen (Sandra Wöhe & Udo Rabsch u.a.). Durch die Show führt Verlegerin Claudia Gehrke. Eine Show jenseits der Schubladen, quer durch die Sexualitäten, hart und zart, romantisch und böse, humorvoll und aufregend. „Erotischer Abend voll Witz und Ironie ... Es wurden verborgene Türen der Seele geöffnet.“ (Frankfurter Rundschau) |
Fr, 27. Mai
21 Uhr |
Zimmertheater
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12 Euro
mit Bändchen 7 Euro |
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Lotte Llacht & Ulli Rassmann Mehr Freude am Buch
Lotte Llacht & Ulli Rassmann sind der Frage nachgegangen, ob in den Zeiten neuer Medien das Buch als solches und als Wert an sich ausgedient hat. In einer Kreativwerkstatt wurde mit dem Wertstoff Buch experimentiert. Erstmals präsentieren die Künstlerinnen auf dem Bücherfest ihre Forschungsergebnisse.
Farbige Neuausgaben alter Schinken, Taschenbuchtaschen, Lesebuchlampen und universal einsetzbare Buchziegel sind auf dem Tübinger Marktplatz als Unikate käuflich zu erwerben. Begehen Sie literarisches Parkett, bestaunen Sie die Goethetapete oder gewinnen Sie beim blind booking um 14 Uhr. |
Sa, 28. Mai
11 - 17 Uhr |
Marktplatz
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Eintritt frei |
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So, 29. Mai
11 - 17 Uhr |
Marktplatz
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Eintritt frei |
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Bridge Markland krug in the box
Bridge Markland, die Berliner Tanz-Theater-Performance-Cabaret-Künstlerin, ist eine Virtuosin des Rollenspiels und der Verwandlung und tritt seit 1991 in abendfüllenden Solo-Programmen auf. Ihre Produktionen wurden bisher erfolgreich auf Bühnen in Berlin, Deutschland, Europa, USA und Australien gespielt.
Vor 200 Jahren erschoss Kleist seine Geliebte und sich selbst. Mit dem „Zerbrochenen Krug“ schuf er die klassische deutsche Komödie. Als Ein-Frau-Theater-Stück mit Handpuppen und Popmusik zaubert Bridge Markland aus ihrer „Überraschungskiste" einen schnellen Wechsel der Rollen: Richter Adam, Marthe Rull, Tochter Eve, Ruprecht Tümpel und Frau Brigitte.
„… mal schockierend, mal witzig, mal sentimental ... Wie ein Chamäleon schlüpft sie in Windeseile in verschiedene Figuren, spielt differenziert deren Gestik und Mimik und erzählt mit ihren Handpuppen eine Geschichte …“ Berliner Abendblatt
Regie: Bridge Markland / Heike Gäßler
Puppen: Lorena O. Monsalve |
So, 29. Mai
15 Uhr |
Museum
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10 Euro
mit Bändchen 5 Euro |
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Sprechwerkstatt Tübingen – Fiete Möller & Schüler
Balladen aus allen Zeiten
Balladen unterschiedlichen Charakters, aus verschiedenen Epochen, manchmal auch als musikalischer Beitrag – die Tübinger Sprechwerkstatt Fiete Möllers lädt zu einem Streifzug durch die dramatische Lyrik der Jahrhunderte ein. Beim Balladenquiz für die Gewitzten unter den Gästen können wertvolle Unterrichtsstunden gewonnen werden. Einlass durchgehend! |
Sa, 28. Mai
11.30 Uhr |
Lamm, kleiner Saal
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Eintritt frei |
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So, 29. Mai
11.30 Uhr |
Lamm, kleiner Saal
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Eintritt frei |
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Tübinger Motette zum Bücherfest
Zeitgenössische Lyrik vom Beten und Zweifeln, vom Hoffen und Schreien wird kommentiert, kontrastiert und konfrontiert mit Choralbearbeitungen über Martin Luthers „Vater-Unser-Lied“: Bachs fünfstimmiger Bearbeitung aus dem „3. Theil der Clavier Übung“ (1739), Mendelssohns „Vater-Unser-Sonate“ (1845) und den „Strophen für Orgel“ von Manfred Kluge (1963). Karl Josef Kuschel (Rezitation), Ingo Bredenbach (Orgel) |
Sa, 28. Mai
20 Uhr |
Stiftskirche
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Eintritt frei |
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Orgelempore der Stiftskirche
Im Rahmen der musikalisch-theologischen Woche „UnserVaterUnser" findet ein Gesprächskonzert im Rahmen des Bücherfestes statt. Ingo Bredenbach erläutert mit Klangbeispielen Felix Mendelssohn Bartholdys „Vater unser" Sonate opus 65 Nr. 6. |
Fr, 27. Mai
19 Uhr |
Stiftskirche
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Eintritt frei |
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Orgelempore der Stiftskirche
Im Rahmen der musikalisch-theologischen Woche „UnserVaterUnser" findet ein Gesprächskonzert im Rahmen des Bücherfestes statt. Ingo Bredenbach erläutert mit Klangbeispielen Felix Mendelssohn Bartholdys „Vater unser" Sonate opus 65 Nr. 6. |
Fr, 27. Mai
19 Uhr |
Stiftskirche
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Eintritt frei |
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Paula Quast | Henry Altmann
Mascha-Kaléko... sie sprechen von mir nur leise
Paula Quast, geboren in Hamburg, hat Schauspiel bei Margot Höpfner und Doris Kirchner studiert. U.a. hat sie in 100 Vorstellungen von C. Brückners „Wenn du geredet hättest, Desdemona“ gespielt und mit namhaften Musikern eigene Programme entwickelt.. Heute tourt sie erfolgreich durch Deutschland, Österreich und die Schweiz.
Henry Altmann, Allgäuer Nachfahr französischer Fahrensleute, ist fruchtbarer Komponist, etwa für die NDR-Bigband, und Virtuose auf Bass, Helikon, Melodika u.v.m. Seine musikalischen Projekte wurden mehrfach ausgezeichnet, so etwa „Schubert-Echo“ mit dem 1. Trude-Unruh-Preis.
Mascha Kaléko (1907–1975) hat sich mit ihren satirischen, klugen und bewegenden Texten tief in die deutsch-jüdische Literatur der Weimarer Zeit und des Exils eingeschrieben. Ihr Werk umfasst Großstadtlyrik, Chansons, Liebesgedichte, aber auch Reflexionen über die Rolle der Frau in ihrer Zeit. Die sorgfältig inszenierte Lesung des Duos Paula Quast & Henry Altmann, eine gelungene Komposition aus Text und Musik, ist die derzeit deutschlandweit bedeutendste Darbietung ihres lyrischen Werkes, die den Texten Raum zur Entfaltung, den Hörern Freiheit zum Miterleben einräumt. |
Sa, 28. Mai
19 Uhr |
Museum
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12 Euro
mit Bändchen 7 Euro
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Paula Quast | Henry Altmann
Hedwig Lachmann - Wir haben das Schweigen verlernt
Paula Quast, geboren in Hamburg, hat Schauspiel bei Margot Höpfner und Doris Kirchner studiert. U.a. hat sie in 100 Vorstellungen von C. Brückners „Wenn du geredet hättest, Desdemona“ gespielt und mit namhaften Musikern eigene Programme entwickelt.. Heute tourt sie erfolgreich durch Deutschland, Österreich und die Schweiz.
Henry Altmann, Allgäuer Nachfahr französischer Fahrensleute, ist fruchtbarer Komponist, etwa für die NDR-Bigband, und Virtuose auf Bass, Helikon, Melodika u.v.m. Seine musikalischen Projekte wurden mehrfach ausgezeichnet, so etwa „Schubert-Echo“ mit dem 1. Trude-Unruh-Preis.
Hedwig Lachmann (1865–1918) war eine Ausnahmeerscheinung unter den Dichtern ihrer Zeit. Ihre klare, sensible und selbstbewusste Stimme klingt wie neu aus einer keineswegs fremden Zeit herüber. Ihre Übertragungen (Joseph Conrad, E.A. Poe, Sándor Petöfi) haben nichts von ihrem Reiz verloren, so wenig wie ihr Libretto zu Richard Strauss’ „Salomé“. Die Freundin Richard Dehmels, die Gattin Gustav Landauers und Großmutter von Mike Nichols ist zu Unrecht vergessen. Paula Quast bringt ihr Leben und ihre Texte tief beeindruckend zu Gehör, begleitet von Henry Altmanns kongenialer Musik. |
So, 29. Mai
11 Uhr |
Museum
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10 Euro
mit Bändchen 5 Euro
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Christof Stählin Mit Freunden unterwegs
Christof Stählin, geboren 1942, wurde mit 14 schon vom Lautensänger Oscar Besemfelder unterrichtet. Erstes Duo ab 1960, seither viele denkwürdige Auftritte mit unterschiedlichen Partnern und als Solist. Unter den Kabarettisten ist er der seltene Fall des sensiblen, auf die Wirkung von Wort und Musik vertrauenden Humoristen.
Unterwegs ist Christof Stählin mit Freunden, die ihn seit dreißig Jahren immer wieder begleiten: dem amerikanischen Trompetenvirtuosen Edward.H.Tarr und dem Heidelberger Cellisten und Komponisten Martin Bärenz. Dazu kommt diesmal der junge Sänger und Liedautor Andreas Zimmer. Zu hören sind die Lieder einer neuen CD mit neuen Stählin-Liedern, dazu kommen Lieder des schlesischen Barockdichter Joh. Chr. Günther und von Carl Michael Bellman. Die Conferencen sind fröhliche Wissenschaft mit Zeitkolorit und Esprit, die Musik ist beschwingter und erweiterter Generalbaß. |
So, 29. Mai
11 Uhr |
Pfleghofsaal
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15 Euro
mit Bändchen 10 Euro |
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Tanztheater Treibhaus & Jürgen Jonas
Hölderlins Strümpf’
Hölderlins Strümpf' Fritz Hölderlin privat in seiner Zeit im Turm. Seine Unruhe, drinnen und draußen, bewegt und gefangen. Jonas spricht. Erika jodelt. Treibhaus tanzt. Ein Akt im Gewölbe
Text und Sprecher: Jürgen Jonas
Musik: Erika Stucky
Tanztheater Treibhaus: Andreas Keyser, Anne Sprengel, Christoph Schagerl, Claudia Lakeberg, Inge Bühler, Gosia Fros, Sandra Boss Inszenierung: Elke Pfeiffer |
Sa, 28. Mai
23 Uhr |
Zimmertheater
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15 Euro
mit Bändchen 10 Euro
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Vorverkauf nur beim Zimmertheater--> |
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Serhij Zhadan Hunde im Weltall. Ein Lesekonzert.
Serhij Zhadan, 1974 im Gebiet Luhansk/Ostukraine geboren, studierte Germanistik, promovierte über den ukrainischen Futurismus und gehört seit 1991 zu den prägenden Figuren der jungen Szene in Charkiw.
Das Projekt SPORTYVNYJ KLUB ARMIJI (Sportklub der Armee) verbindet die kühnste Stimme der jungen ukrainischen Literatur, Serhij Zhadan, mit seiner Ska-Band. Das Programm, das Melodeklamation mit karibischen Rhythmen mixt, verbindet sozialkritische Lyrik, Ska, Reggae und Punk. Es thematisiert Arbeitslosigkeit, Rassismus, Reprivatisierung – absolut aktuelle Themen der jungen Leuten in heutigen Millionenstädten. Ganz aktuell stellt Zhadan mit der Übersetzerin Claudia Dathe seinen soeben vollendeten Essay zum Reaktorunglück in Tschernobyl vor.
Mit: Oleksandr Boldyriev (Vocal), Artem Dmytrychenkov (Trompete), Victor Kondratov (Schlagzeug), Sergii Kulaienko (Keyboard), Andrii Pyvovarov (Bass), Ivan Pyrozhok (Posaune)
In Zusammenarbeit mit dem Zimmertheater und dem Projekt „Textabdrücke – Literarisches Übersetzen“ am Slavischen Seminar. |

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Sa, 28. Mai
22 Uhr |
Kino Löwen
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12 Euro
mit Bändchen 7 Euro
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Klöpfer & Meyer Bücherfest-Fest
Klöpfer & Meyer – Literatur aus der Tübinger Südhanglage, direkt von unterhalb des Chateaus – lädt alle Liebhaberinnen und Liebhaber des guten Buches herzlich zur „literarischen Spätlese“, zum traditionellen Bücherfest-Fest. Flankiert von einer Sélection seiner Autorinnen und Autoren präsentiert der Verleger, Hubert Klöpfer, ein ausgesprochen ansprechendes Bukett seines Verlagsprogramms. Eine allerbeste Musik von „just like jazz“ gibt’s auch. Und Die Kelter bietet Baguettes, Panini und lauter gute Tropfen … |
So, 29. Mai
19 Uhr |
Kelter
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8 Euro
ermäßigt 6 Euro
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kein Vorverkauf |
| Schwaben |


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Bernhard Bitterwolf & Marlies Grötzinger
Schwobakäpsela
Bernhard Bitterwolf, geboren 1958 in Friedrichshafen, studierte an der Pädagogischen Hochschule Weingarten Englisch und Musik. Seit 1985 ist er Dozent für musische Bildung, Rhetorik, Kommunikation und Politik an der Schwäbischen Bauernschule Bad Waldsee. Seine große Liebe gehört der echten schwäbischen Volksmusik.
Marlies Grötzinger, Jahrgang 1959, lebt mit ihrer Familie bei Laupheim. Die bekennende Oberschwäbin arbeitet in der Öffentlichkeitsarbeit beim Landratsamt Biberach sowie als freie Journalistin, vor allem für das SWR4 Schwabenradio und SWR4 Bodenseeradio. Seit vielen Jahren veröffentlicht sie Bücher, hauptsächlich mit Texten in ihrer oberschwäbischen Mundart.
Sie dichten und musizieren, wie ihnen der Schnabel gewachsen ist. Als »Käpsele« bezeichnen Schwaben den Zeitgenossen, der »ebbas em Grind, ebbas ondr dr Kappa«, sprich: etwas im Gehirn hat. Die Autoren dieses Buches gehören zu selbiger Kategorie Mensch. Individuell und eigenständig nutzen sie ihre Muttersprache, das Schwäbische, um die verschiedenen Facetten und Ausdrucksmöglichkeiten dieses Dialekts deutlich zu machen. Bernhard Bitterwolf und die Marlies Grötzinger, die man landauf, landab als Interpreten überlieferter schwäbischer Musik kennt, garantieren für gute Stimmung im Publikum. |
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Sa, 28. Mai
15 Uhr |
Kath. Gemeindezentrum Bachgasse
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8 Euro
mit Bändchen 3 Euro |
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Wolfgang Kirschner
Wolfgang Kirschner, gebürtiger Stuttgarter, entging in Tübingen nur knapp einer juristischen Karriere. Er zeichnete Cartoons, dichtete Nonsens, begegnete seiner wahren Liebe, der Prosa. Es entstand: ein Kinderbuch, eine Thriller-Groteske, aktuell Hölderlins Hund und nicht zuletzt zahl- und geistreiche Kolumnen für Tübingen im Focus. |
Hölderlins Hund - Eine Groteske
Schriftsteller Budenius, im besten Alter, aber nicht in bester Verfassung, sucht federringend nach Inspirationen für den nächsten Text. Aber müssen es dann gleich so krasse sein? Alsbald flüchtet er als polizeilich gesuchter Fastbankräuber in einen Bibelladen; Nachbar Knülleisens Männlichkeit entgeht nur knapp einer Kampfhundattacke aus dem Rotlichtmilieu; die bildungsferne, aber metallreiche Henna entweiht mit ihm und Struppelhund „Fucky“ des Nachts den Tübinger Stadtfriedhof, und im turbulenten Showdown geht bei der Erstürmung eines schmierenanwaltlichen Anwesens auf dem Österberg voll der Punk ab … |
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So, 29. Mai
13 Uhr |
Hinter der Stiftskirche
Lamm
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5 Euro
mit Bändchen frei |
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Klaus Metzger
Klaus Metzger, geboren 1951, hat in Kanada und den USA studiert. Heute ist er einer der wichtigsten deutschen Bühnenregisseure; lange Jahre leitete er die Schaubühne am Lehniner Platz und die Salzburger Festspiele. Seine Arbeit führte ihn an das Tübinger Zimmertheater, nach Freiburg, Seoul und an viele weitere bedeutenden Bühnen im In- und Ausland. |
’s Bläddle – Dr 13. Auguscht 1961
Otto Weiler ist beim »Bläddle« in Stuttgart für den Lokalsport zuständig; er hört mit Leib und Seele zu und erfährt allerhand, auch die Geschichte des jungen Kollegen, der am 13. August 1961 nach Reutlingen geschickt wird, um über die Meisterschaften im Freibad Markwasen zu berichten. Der Tag des Mauerbaus wird auch dieses Leben nachhaltig verändern. Klaus Metzger entführt uns in lupenreinem Schwäbisch in die versunkene Welt des Zeitungsmachens rund um den Stuttgarter Tagblattturm und lässt in der Idylle eines Sommernachmittags das mächtige Donnern des heraufziehenden Kalten Krieges in Europa erklingen. |
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So, 29. Mai
13 Uhr |
Jakobuskirche
Kath. Gemeindezentrum Bachgasse
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8 Euro
mit Bändchen 3 Euro |
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Jürgen Seibold
Jürgen Seibold, 1960 geboren und mit Frau und Kindern im Rems-Murr-Kreis zu Hause, ist gelernter Journalist, arbeitet als Buchautor, Musik- und Filmkritiker und betreibt eine Firma für Internet-Dienstleistungen. Seine beliebten Kriminal- und Unterhaltungsromane sind im Tübinger Silberburg-Verlag erschienen. |
Baden-Württemberg scharf
Jürgen Seibold lädt ein zu 40 pikanten Ausflugszielen – erotisch, kulinarisch, metallisch, aber immer pikant und schneidend. Seine ausgefallene Reise durch das „scharfe Baden-Württemberg“ führt ihn nicht nur zu Messerschleifern und Kaffeeröstereien, sondern auch ins Tübinger „Safran“, wo er eine bemerkenswerte Schokolade entdeckt. Seine Erfahrungen sind verführerisch, seine Touren entlang der schwäbischen Chilimeilen atemberaubend. Und wenn er, der geborene Entertainer, erst einmal beginnt, das alles mit seinem Publikum zu teilen, bleibt schnell mal die Luft weg … |
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So, 29. Mai
11 Uhr |
Jakobuskirche
Kath. Gemeindezentrum Bachgasse
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5 Euro
mit Bändchen frei |
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Gerd Stiefel
Gerd Stiefel, geboren 1959 in Albstadt-Ebingen, studierte in Hagen Sozialwissenschaften, Geschichte und Jura. Seit mehr als 30 Jahren ist er im Hauptberuf Polizeibeamter. Er war über zehn Jahre Chef der Kriminalpolizei im Landkreis Konstanz und ist heute oberster Polizeibeamter im Landkreis Sigmaringen. |
Stiefels Stein
Dieser dramatische und vielschichtige Roman ist sowohl Biographie wie Familiengeschichte, ein Kriminalstück wie auch ein Portrait der Schwäbischen Alb an der Wende zum 20. Jahrhundert. Am Anfang steht der Mord am Urgroßvater des Autors, Friedrich Stiefel, der 1893 nachts auf dem Heimweg erstochen wird. Was folgt, ist ein Sozialdrama par excellence. Karoline Stiefel, Friedrichs Frau, ist nach der Bluttat plötzlich allein mit zwölf Kindern. Der Kampf ums Überleben beginnt ... Mit Hilfe historischer Quellen hat der Autor die Ereignisse rekonstruiert und fiktional bearbeitet. Ein erschütterndes Erzählstück! |
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Sa, 28. Mai
13 Uhr |
Pfleghof
Pfleghofsaal
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5 Euro
mit Bändchen frei |
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Petra Zwerenz Do henda kommt's blau
Petra Zwerenz, geboren 1961, lebt in Reutlingen. Nach 15 Jahren Schuldienst ist sie heute in der Seniorenarbeit und Zoopädagogik tätig. Sie leitet Mundart-Workshops mit Grundschülern und hat viele Beiträge in Zeitungen, Zeitschriften und Anthologien veröffentlicht.
Die schwäbischen Prosatexte von Petra Zwerenz sind eindrucksvoll erzählte Geschichten und Stimmungsbilder von unterwegs, die durch präzise Beobachtung bestechen. Sie handeln vom Reisen im doppelten Sinne, denn immer geht es auch um die Reise nach innen. In ihren Gedichten gelingt ihr eine Verdichtung, eine Zuspitzung aufs Wesentliche. Mit Worten wie Pinselstriche schafft sie eine Stimmung, die den Leser ganz erfüllt. Das Schwäbische der Alb hält sie in Wortwahl und Grammatik fest; weder zu dicht an der Hochsprache noch protzend mit altschwäbischen Wörtern. Ihre Texte fügen sich zu einem schwäbischen Roadmovie voller Poesie. |
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So, 29. Mai
17 Uhr |
Jakobuskirche
Kath. Gemeindezentrum Bachgasse
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5 Euro
mit Bändchen frei |
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| Tübinger Orte |
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Antiquariatsmarkt zum Tübinger Bücherfest
Über 20 Antiquariate aus ganz Deutschland verwandeln die Tübinger Altstadt in eine Fundgrube für Bücherliebhaber und alle, die einfach nur stöbern wollen. |
Sa, 28. Mai
11 - 20 Uhr |
Marktplatz
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Eintritt frei |
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So, 29. Mai
11 - 18 Uhr |
Marktplatz
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Eintritt frei |
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Axel von Criegern
Axel von Criegern, 1939 in Berlin geboren, ist Maler, Illustrator und Schriftsteller. Nach dem Studium (u.a. Kunstgeschichte, Politik) war er Kunsterzieher, seit 1972 ist er Professor (PH Reutlingen, PH Karlsruhe, USA, Gießen). Der langjährige Vorsitzende des Künstlerbundes Tübingen wurde 2009 mit einer Ausstelllung "Hommage an Tübingen" in der Kulturhalle gewürdigt. |
Stadtführung zum Tübingen-Buch
Schauen, genießen, sich wundern, verändern, erzählen, fragen: Ein in Form und Inhalt einmaliges, unverwechselbares Buch. Der Leser-Betrachter entdeckt auf 16 gefalteten Bild-Text-Seiten ein sehr persönliches, buntes Tübingen voller Überraschungen: Durch Fassaden hindurch blickt man auf historische Szenen, um dann wieder in das quirlige Heute zurückzukehren. Altgewohntes wird neu erschlossen, Heiteres mischt sich mit Ernstem. Gezeichnet, aquarelliert und handgeschrieben, ist es ein Buch über ein sympathisches Tübingen, so wie man es gern Freunden zeigen möchte, eben Tübingen "for friends". |
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So, 29. Mai
14 Uhr |
Treffpunkt Platanenallee
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8 Euro
mit Bändchen 3 Euro |
Kein Vorverkauf |


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Thomas Vogel & Heike Frank-Ostarhild
Thomas Vogel, promovierter Romanist und preisgekrönter Autor, lebt und schreibt in Tübingen.
Heike Frank-Ostarhild hat Kunstgeschichte und Soziologie studiert; als Geschäftsführerin des Legat-Verlages publiziert sie internationale Kunstbände und Ausstellungskataloge. Beide sind bei den Tübinger Humorwochen aktiv. |
Neckargeschichten
In einem Boot oder auf einem Floß, auf schwer beladenen Lastkähnen oder auf einem Fahrgastmotorschiff gleiten wir flussabwärts, vorbei an Idyllen und Industrieanlagen, an Klöstern und Kernkraftwerken, vorbei an Barock- Renaissance- und Rokokoschlössern. Und fast überall erzählt uns dieser "Fluss der Dichter" seine Geschichten, mal in Versen, mal prosaisch, mal episch breit, mal nur in wenigen Zeilen. |
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So, 29. Mai
15 Uhr |
Hinter der Stiftskirche
Lamm
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5 Euro
mit Bändchen frei |
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Das Goethezimmer im Cottahaus
Am 7. September 1797 reiste Goethe von Waldenbuch Richtung Tübingen. Im Haus des Verlegers Cotta, Münzgasse 15, wurde er zum Verlagsgespräch erwartet, aus dem sich die fruchtbarste Kooperation von Dichter und Verlag ergeben sollte, die die deutsche Literatur kennt. Heute erinnert eine Tafel an den denkwürdigen Besuch. Durch den Raum führen alle halbe Stunde die Tübinger Buchhändlerin Elke Brixner und die Tübingen-Kennerin Andrea Bachmann. |
Sa, 28. Mai
14 - 17 Uhr halbstündlich |
Cottahaus
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5 Euro
mit Bändchen frei |
Kein Vorverkauf |
So, 29. Mai
14 - 17 Uhr halbstündlich
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Cottahaus
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5 Euro
mit Bändchen frei |
Kein Vorverkauf |
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Literatur auf dem Fahrrad mit »Emil«, dem vhs-Bücherfestfahrrad
Emil steht immer im Dienst der Fort-, Weiter- und Lieblingsbildung. Am Bücherfestwochenende stellt sich das Traditionsfahrrad der Volkshochschule ganz der Literatur zur Verfügung; wo immer es auftaucht, ist für die „Lust am Text“ gesorgt. Wer selber mal Emil begleiten und das eine oder andere lesen möchte, kann das gerne tun. Einfach beim Infostand den Aufenthaltsort erfragen oder spontan aufsteigen! |
Sa, 28. Mai
tagsüber |
Altstadt
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So, 29. Mai
tagsüber |
Altstadt
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Poesie auf dem Stocherkahn
Einsteigen im Garten des Hölderlinturms, die Seele baumeln lassen, die einmalige Geräuschkulisse des belebten Neckars erleben und dabei die sensibelsten, spannendsten und irrsten Texte aus dem Mund der AutorInnen hören – eine stimmungsvolle Fahrt, die nur das Bücherfest bietet. Es lesen unter anderem Anke Laufer, Daniel Bachmann, Christa Degen, Klemens Ludwig, Germana Fabiano, Wolfgang Kirschner, Martin Theis und Jürgen Seibold. Näheres vor Ort. Nur bei schönem Wetter! |
Sa, 28. Mai
15 - 17.30 Uhr |
Start: Hölderlingarten
Nur bei schönem Wetter!
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10 Euro
mit Bändchen 5 Euro |
Kein Vorverkauf |
So, 29. Mai
15 - 17 Uhr |
Start: Hölderlingarten
Nur bei schönem Wetter!
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10 Euro
mit Bändchen 5 Euro |
Kein Vorverkauf |
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Poets’ Corner mit Eckart Frahm
In der Stadt des Geistes, der letzten Hochburg des Lesens und Schreibens, gibt es den verdeckten Autors, die unentdeckte Autorin – Begabungen, die durchaus die Öffentlichkeit und den Verlag verdient hätten, aber sich bislang einfach noch nicht ans Licht getraut haben. Ihnen allen bietet die Poets’ Corner ein Forum, um das erste Mal zu erproben, wie denn die Texte beim Publikum ankommen. Nur Mut! Die drei Besten werden später im Jahr in eine Tübinger Buchhandlung eingeladen … |
Sa, 28. Mai
15 - 18 Uhr |
Marktplatz
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Eintritt frei |
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So, 29. Mai
15 - 18 Uhr |
Marktplatz
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Eintritt frei |
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Stadtführung mit Dr. Helmut Eck
Tübingen - Stadt des Buches
In Tübingen wurde Literatur seit je her als Wissenschaft und mit Leidenschaft betrieben. Denn wo Dichter, Denker und Schriftsteller publizieren, da sind Verlage, Buchhandlungen und Bibliotheken nicht weit. Nicht zuletzt durch die Universitätsgründung entwickelte sich die Stadt des Geistes auch zu einer Stadt des Buches. Auf einem "bibliophilen" Streifzug wird an große Tübinger Namen erinnert: von Heckenhauer bis Cotta, von Hermann Hesse bis Sebastian Blau. |
So, 29. Mai
11 Uhr |
Treffpunkt Platanenallee
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8 Euro
mit Bändchen 3 Euro |
Kein Vorverkauf |
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Stadtführung mit Elisabeth Tielsch-Staiger
Auf den Spuren von Friedrich Hölderlin
Nah beieinander liegen an Tübingens Neckarseite drei wichtige Lebenstationen Friedrich Hölderlins. Studium im Evangelischen Stift, Behandlung im Klinikum, zur Pflege im Turm im Zwingel 36 Jahre lang. An diesen Orten werden von Elisabeth Tielsch-Staiger neben Texten Hölderlins einige der Zeitgenossen, Besucher während der Krankheitsjahre und Bewunderer des Werkes vorgestellt.
Mit freundlicher Unterstützung des Bürger- und Verkehrsvereins. |
Sa, 28. Mai
17 Uhr |
Treffpunkt Platanenallee
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8 Euro
mit Bändchen 3 Euro |
Kein Vorverkauf |
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Stadtführung Unser Huhn
Tauchgang zum Dichter H. - Eine Stadtführung zwischen drei oder vier Bäumen.
Stuttgart hat S 21. Tübingen hat auch ein Wahnsinnsprojekt: den Dichter Hölderlin. Der Stammtisch Unser Huhn richtet In Sichtweite seines und des Taubenturmes einen streng wissenschaftlichen Wortsalat an, lässt Kommas aufmarschieren, nimmt „Das Rettende“ in Augenschein, beschimpft die Schwäne und unternimmt einen Tauchgang in die Seichten des Neckars. Mit dabei: die grüne Wollunterhose des Umnachteten. Ein „Tübingen macht Blau“-derstündchen der Sonderklasse. Teilnahme nur mit intaktem Regenschirm. Achtung: Der Auftritt wird durch Taschendiebstahl finanziert. Bitte pünktlich! Wir sind nicht Grube. |
Sa, 28. Mai
14.30 Uhr |
Treffpunkt Treppe Eberhardsbrücke
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5 Euro
mit Bändchen frei |
Kein Vorverkauf |
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Die Stimmen der toten Dichter - Ein Gang über den Tübinger Stadtfriedhof
Der Gang über den Stadtfriedhof bildet den bereits traditionellen Schlusspunkt des Tübinger Bücherfests. Dieses Mal lässt Kurt Oesterle dort die Stimmen der toten Dichter zu Wort kommen: Texte der Erinnerung an Hermann Kurz, Isolde Kurz, Ludwig Uhland, Friedrich Silcher und Otilie Wildermuth, gesprochen an ihren Gräbern. Texte dank derer die Toten leben.
Kurt Oesterle führt, Nadia Migdal und Hildgard Maier sprechen die Texte. |
So, 29. Mai
17 Uhr |
Stadtfriedhof
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8 Euro
mit Bändchen 3 Euro |
Kein Vorverkauf |

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