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Naceur Charles Aceval

Naceur Charles Aceval

Naceur Charles Aceval ist in einer Nomadenfamilie in Südwestalgerien aufgewachsen. Das Erzählen, das gesprochene Wort war zentral für seine Jugend, und auf dem Boden einer langen Überlieferung erzählt er heute seine Geschichten weiter: »Man erzählt nur Leuten etwas, die einem vertraut sind. Deshalb muss der Erzähler die Menschen aufrichtig lieben.«

Der Mann, der nicht sterben wollte

Die Helden, die aus Charles warmer Stimme entspringen, nehmen uns schnell mit in das Leben der früheren Karawanen. Märchen seiner Kindheit in den Hochebenen Algeriens, zwischen Meer und Wüste, zwischen Nomaden und Sesshaften. Wie wurde das kleine Mädchen Habra, das im Wald verloren ging, zur Tochter des alten Löwen? Oder wie wird der Wasserträger mit Hilfe seiner Intelligenz über den Kalifen triumphieren? Diese und noch viele andere strahlende Erzählungen!

Jörg Armbruster

Jörg Armbruster, 1947 in Tübingen geboren, war viele Jahre Auslandskorrespondent der ARD. 2011 war er live auf Sendung, als Ägyptens Machthaber Murabak zurücktrat, in Aleppo wurde er 2013 lebensgefährlich angeschossen. In seinen Büchern „Der arabische Frühling“ und „Brennpunkt Nahost“ hat er sich mit den Konflikten in der arabischen Welt auseinander gesetzt.

 

Martin von Arndt

Martin von Arndt

Martin von Arndt, geboren 1968 in Ludwigsburg als Sohn deutsch-ungarischer Eltern, hat Religionswissenschaft, Germanistik und Psychologie in Saarbrücken, Budapest und Würzburg studiert und mit einer Promotion über tiefenpsychologische Bibelexegese abgeschlossen. Seit 2005 ist er stellvertretender Vorsitzender im Verband deutscher Schriftsteller (VS) Baden-Württemberg, Mitglied im PEN-Zentrum und im Förderkreis deutscher Schriftsteller. Er hat mehrere Romane und Übersetzungen veröffentlicht, ist außerdem als Musiker tätig und wurde 2010 mit dem Thaddaeus-Troll-Preis ausgezeichnet.

Rattenlinien

1946: Auf den sogenannten »Rattenlinien« über die Alpen versuchen deutsche Kriegsverbrecher, sich nach Italien und dann nach Übersee abzusetzen. Andreas Eckart, früherer Kripo-Kommissar in Berlin und nun im amerikanischen Exil, wird beauftragt, Jagd auf die flüchtigen Nazis zu machen. In einem geheimnisvollen Kloster in den Alpen trifft er auf seinen ehemaligen Kollegen und Widersacher, den »Schlächter von Baranawitschy«, und es kommt zu einer gnadenlosen Auseinandersetzung. Diese Doku-Fiction ist eine »skandalöse Enthüllungsstory und Politthriller mit psychologischem Tiefgang« (SWR).

Isabelle Autissier

Isabelle Autissier

Die in Paris geborene Isabelle Autissier entdeckte mit sechs Jahren ihre Leidenschaft für das Segeln. Als sie zwölf Jahre alt war, beschloss sie, um die Welt zu segeln, 1991 war sie die erste Frau, die alleine eine Weltumrundung schaffte. Ihr Kommentar: „Wenn du eine Frau bist, ist es bis heute schwer, in Top-Teams aufgenommen zu werden. Es war einfacher, allein zu segeln.“

Herz auf Eis

Die in Paris geborene Isabelle Autissiere entdeckte mit sechs Jahren ihre Leidenschaft für das Segeln, 1991 umsegelte sie als erste Frau allein die Welt. In ihrem Roman Herz auf Eis stranden Louise und Ludovic auf einer unbewohnten Insel - der kleine Ausflug wird zum nackten Kampf ums Überleben.

Fatma Aydemir

Fatma Aydemir

Fatma Aydemir, 1986 in Karlsruhe geboren, studierte Germanistik und Amerikanistik in Frankfurt und San Diego. Seit 2012 lebt sie in Berlin und ist Redakteurin bei der taz. In taz.gazete, das sie als solidarisches Projekt für Pressefreiheit sieht, berichtet sie mit ihren Kolleginnen unter dem Motto „Der tägliche Kampf um die Freiheit“ über die Situation in der Türkei.

Ellbogen

Ein beklemmender Debütroman: Hazal Akgündüz ist als Türkin in Berlin geboren und feiert ihren 18. Geburtstag. Die Feier endet mit einem Verbrechen und Hazal rennt davon auf der Suche nach ihrer Identität und einem Platz in der Welt, den es für sie nicht gibt.

Jean Philippe Blondel

Jean Philippe Blondel

Jean Philippe Blondel wurde 1964 im französischen Troyes geboren, wo er auch heute als Autor und Englischlehrer mit seiner Familie lebt. Sein Roman „6 Uhr 41" (2014) wurde ein Bestseller. Auf Deutsch erschienen außerdem die Romane „Zweiundzwanzig", „Direkter Zugang zum Strand", 2016 „This is not a love song" und 2017 sein neuer Roman „Die Liebeserklärung".

Die Liebeserklärung

Corentin ist 27 und arbeitet als Assistent seines Patenonkels. Mit ihren Kameras begleiten sie Hochzeitspaare an ihrem großen Tag. Aline, die Corentin vom Aufstehen bis zum Abend filmen soll, bittet ihn, ihr an einen ruhigen Ort zu folgen. Sie will für ihren Bräutigam eine Liebeserklärung aufnehmen. Wie sehr Alines Worte sein Leben verändern werden, ahnt Corentin zunächst nicht.

Kirsten Boie

Kirsten Boie, 1950 in Hamburg geboren, studierte Deutsch, Englisch und Literaturwissenschaft. Mit der Adoption ihres ersten Kindes musste sie ihre Lehrertätigkeit aufgeben und begann mit Schreiben - ein Glücksfall für zahllose Kinder. „Paule ist ein Glücksgriff“ (1985) wurde ihr erster erfolgreicher Titel, dem zahlreiche Bücher folgten. 2007 erhielt sie den Deutschen Jugendliteraturpreis für ihr Gesamtwerk.

 

Andreas Braun

Andreas Braun (57) ist Geschäftsführer der Tourismus Marketing GmbH Baden-Württemberg. Der geborene Reutlinger war Redakteur bei der „Stuttgarter Zeitung“, 1997 bis 2009 Chefredakteur von „Sonntag Aktuell“ und hat seine profunde Kenntnis übers Ländle, seine Leute und Weine in mehreren Büchern, zuletzt in „Die Wahrheit über Schwaben“ (2016) bewiesen.

 

Andreas Braun beschäftigt sich so unterhaltsam wie lehrreich mit einem relativ imaginären Volksstamm und seinen Eigenheiten. Klischees und Mythen, Vorurteile und aktuelle politische Bezüge, Historisches und Anekdotisches – nichts fehlt in diesem heiteren Kompendium.

Timo Brunke

Timo Brunke (57) tritt seit seiner Schulzeit als literarischer Kabarettist auf, studierte Evangelische Theologie in Tübingen, war von 1994 bis 1998 aktives Mitglied der Autorengruppe Tübinger Holzmarkt. Seit 1993 ist Timo Brunke als fahrender Poet, Rhapsode und Sprachspielkünstler auf Bühnen im In- und Ausland zu erleben. 1999 gründete er den Stuttgarter Poetry Slam im dortigen Club Rosenau.

 

Mara-Daria Cojocaru

Mara-Daria Cojocaru

Mara-Daria Cojocaru (57) wurde in Hamburg geboren und ist heute, nach Aufenthalten in England, Südafrika und Kalifornien, Dozentin an der Hochschule für Philosophie in München. Ihre Lyrik zeichnet sich durch »subtilen Humor und originelle Metaphern« (Deutschlandradio Kultur) und »poetische Spielfreude« (SWR) aus.

 

Mara-Daria Cojocaru entwirft eine neue Arten- und Beziehungskunde im Spiel mit Fachsprachen und poetischen Formen, die zum Nachforschen und Einfühlen gleichermaßen einladen, bis der Leser, unverhofft, seine Verwandtschaft mit dem Regenwurm entdeckt: "Er Erdwurm / Urmund / Du auch / Erdenwurm".

Zehra Çırak

Zehra Çırak

Zehra Çırak wurde 1960 in Istanbul geboren. 1963 kam sie nach Deutschland und wuchs in Karlsruhe auf. Seit 1982 lebt sie in Berlin. Ihr erster Gedichtband erschien 1987; ihm folgten weitere Lyrik- und Prosaveröffentlichungen. Ihre Gedichte verfasst sie in deutscher Sprache. Neben vielen Preisen erhielt sie im Jahr 2016 das Stadtschreiber-Stipendium der Universitätsstadt Tübingen. Sie arbeitete von 1982 bis 2014 mit dem 2014 verstorbenen Künstler Jürgen Walter zusammen; diese Zusammenarbeit führte zu vielen gemeinsamen Veröffentlichungen – Informationen darüber sind auf www.juergen-walter.com zu finden.

Die Kunst der Wissenschaft.

Ausstellung und Lesung. Die Ausstellung zeigt einen Teil der insgesamt 27 (Lehr-)Stühle zu einzelnen Wissenschaften. Zu jedem Objekt von Jürgen Walter hat Zehra Çirak nachdenkliche, provokante und auch amüsante Texte verfasst, die den Blick erweitern und vertiefen. So entsteht ein eindrucksvolles Beispiel der langjährigen Zusammenarbeit von Künstler und Lyrikerin.

Helmut Fahrenbach

Nach seiner Promotion bei Karl Löwith kam Helmut Fahrenbach 1956 als Assistent von Walter Schulz nach Tübingen, wo er von 1968 bis zu seiner Emeritierung im Jahr 1991 als Professor gelehrt hat. Zu Fahrenbachs Hauptarbeitsgebieten gehören die Philosophische Anthropologie, die praktische Philosophie, Existenzphilosophie und Existentialismus sowie die Kritische Theorie der Gesellschaft.

 

Frederick Kindertheater

Maike Jansen ist nach ihrem Schauspielstudium im Zirkus und an verschiedenen Theatern aufgetreten. Stefan Ferencz, slowakischer Feuerwehrmann, begann seine Schauspielkarriere mit politischem Kabarett. Seit 2004 treten beide als Duo auf, um mit einfachen, reduzierten Mitteln lustvolles und amüsantes Theater zu machen, das Groß und Klein in Phantasiewelten entführt.

 

David Foenkinos

David Foenkinos

David Foenkinos, 1974 geboren, lebt als Schriftsteller und Drehbuchautor in Paris. Seit 2002 veröffentlicht er Romane, darunter den Millionenbestseller „Nathalie küsst“, der von Foenkinos selbst verfilmt wurde. Seine Bücher werden in rund 40 Sprachen übersetzt. Sein Roman „Charlotte“ erhielt 2014 zwei nationale Preise und hat sich allein in Frankreich rund eine halbe Million Mal verkauft.

Das geheime Leben des Monsieur Pick

Eine Bibliothek im bretonischen Finistère sammelt Bücher, die nie erscheinen durften. Eine junge Pariser Lektorin entdeckt dort einen Roman, der zum Bestseller wird. Das geheime Leben des Monsieur Pick ist ein französisch-charmanter Roman über die Liebe, Träume und den Mut, sein Leben in die Hand zu nehmen.

Miriam Gebhardt

Miriam Gebhardt ist Journalistin und Historikerin und lehrt Geschichte an der Universität Konstanz. Sie arbeitete unter anderem für die Süddeutsche Zeitung, die ZEIT und verschiedene Frauenzeitschriften. Ihr Bestseller „Als die Soldaten kamen“ (2015) über die Vergewaltigung deutscher Frauen am Ende des Zweiten Weltkriegs wurde in mehrere Sprachen übersetzt.

 

Ingeborg Gleichauf

Ingeborg Gleichauf

Ingeborg Gleichauf wurde 1953 in Freiburg geboren. Sie hat Germanistik und Philosophie studiert und wurde mit einer Arbeit über Ingeborg Bachmann promoviert. Sie hat in den letzten Jahren mehrere erfolgreiche Biographien veröffentlicht, unter anderem über Simone de Beauvoir, Max Frisch oder Hannah Arendt.

Poesie und Gewalt

Das Leben der Gudrun Ensslin. Gudrun Ensslin, Pfarrerstochter, Tübinger Studentin und schließlich Führungsmitglied der RAF, war eine vielschichtige, hochbegabte Persönlichkeit. Ingeborg Gleichauf unternimmt erstmals die Aufgabe, dieses komplexe Leben – von der Kindheit bis zur Jugend, vom Studium bis zum Abgleiten in die Kriminalität – in allen Facetten darzustellen. Dabei gelingt ihr eine faszinierende Mischung aus Erzählung und Analyse.

Hermann Gummerer

Palmen vor Bergkulissen, Speckknödel und Pasta, Ötzi und Reinhold Messner, Kalterer See und die Geisler Spitzen: das ist Südtirol. Mittendrin, in Bozen, sitzt der Folio-Verlag, am Schnittpunkt zweier Kulturen. Hermann Gummerer, der Germanistik und Philosophie in Wien studiert hat, ist Mitbegründer und Co-Verleger des engagierten Verlags mit anspruchsvollem Programm.

 

Shoko Hayshizaki | Michael Hagemann

Das Klavierduo Shoko Hayshizaki und Michael Hagemann erkundet immer wieder musikalische Werke, die vierhändig gespielt ihren Reiz neu entfalten können. Klassisches ist dabei ebenso zentral wie moderne und ungewöhnliche Stücke. Die Kombination von Musik und Literatur gestaltet das Duo in Zusammenarbeit mit der Münchner Schauspielerin Vera Lippisch.

 

Anja Kampmann

Anja Kampmann

Anja Kampmann hat in ihrem lyrischen Werk die Grenzen zwischen Gedicht und Musik erkundet und befasst sich mit »Musikalität und Stille« bei Beckett. Viele ihrer Texte wurden vertont. 2016 erschien ihr erster Lyrikband: »Selten kommen lyrische Debüts so fertig und lakonisch daher wie dieses, mit dem sicheren Gespür dafür, dass das Schöne oft nur ein Konkurrenzprodukt zur Wahrheit ist.« (P. Jandl)

Proben von Stein und Licht

"Ich habe nie so viel Schnee gesehen / nicht so viele Landstriche so dick überfroren / kalt und eisstill wie das Land das sich abkehrt von uns", so beginnt Anja Kampmann die Erkundung einer Landschaft.

Katrin Fee Kanzler

Katrin Fee Kanzler

www.fairy-club.de heißt die Webseite von Katrin Fee Kanzler, auf der sie Notizen, Einfälle und Aphorismen mit ihren Lesern teilt. Sie liebt das Ungewöhnliche, das neben dem »Normalen« Stehende, die Vielfalt der ganz alltäglichen, jedoch nie in all ihrer Schönheit gesehenen Dinge, deren Eigenart sie mit nur wenigen Worten gegenwärtig machen kann.

Sterben lernen

Ein Superheld wollte Henry werden, wilde Nächte erleben und morgens mit dem guten Gefühl aufwachen, die Welt gerettet zu haben. Dass sich ihm seine wahre Berufung offenbaren würde, schien ihm als Kind nur eine Frage der Zeit zu sein. Doch wie geht es weiter, wenn sich der Glaube, das Wichtigste im Leben komme noch, als Illusion entpuppt?

Benno Köpfer

Benno Köpfer studierte Ur- und Frühgeschichte sowie Islamwissenschaften in Freiburg, Kairo und Sanaa. Als Archäologe war er bei verschiedenen Ausgrabungen im Jemen und Syrien beteiligt und bereiste die islamische Welt zwischen Mauretanien und Pakistan. Heute arbeitet er als wissenschaftlicher Analyst beim Verfassungsschutz mit an der Bekämpfung islamistischen Terrors.

 

Michael Köhlmeier

Michael Köhlmeier

Michael Köhlmeier, 1949 am Bodensee geboren, begann seine literarische Karriere mit Hörspielen im Österreichischen Rundfunk, produzierte als Musiker im Duo Bilgeri & Köhlmeier den Hit „Oho Vorarlberg“ und feierte große Erfolge als Nacherzähler griechischer Sagen und bekannter Märchen. Mit dem Roman „Zwei Herren am Strand“ kam er 2014 auf die Longlist des Deutschen Buchpreises.

 

Chris Kraus

Chris Kraus

Chris Kraus, geboren 1963, ist Filmregisseur, Drehbuchautor und Romancier. Seine Filme wurden vielfach ausgezeichnet, „Vier Minuten“ mit Monica Bleibtreu und Hannah Herzsprung gewann 2007 den Deutschen Filmpreis als bester Spielfilm. Sein neuer Film, die Tragikomödie „Die Blumen von gestern“, mit Lars Eidinger in der Hauptrolle, ist im Januar 2017 im Kino angelaufen.

Das kalte Blut

Das kalte Blut erzählt die Geschichte der deutschbaltischen Brüder Hub und Koja Solm im Strudel des 20. Jahrhunderts. Ein Drama von Verrat und Selbstbetrug, das von Riga über Moskau, Berlin und München bis nach Tel Aviv führt.

Tatjana Kruse

Tatjana Kruse

Tatjana Kruse wuchs in Schwäbisch Hall in einem reinen Frauenhaushalt auf. Ihre Mutter leitete ein Kleinstadthotel - es war nur eine Frage der Zeit, bis Tatjana Kruse dies Sujet literarisch aufarbeitete. Sie übersetzte unter anderem Jeffrey Archer, bevor sie ab 1996 preisgekrönte Kurzkrimis schrieb. Mittlerweile ist sie im Hauptberuf erfolgreiche Kriminalschriftstellerin.

Der Gärtner war's nicht

Konny und Kriemhild, beide über sechzig, führen nicht sonderlich erfolgreich eine Pension in der Provinz. Eines Tages wird die Idylle durch einen Mord gestört - und die Schwestern entpuppen sich als wahre Meisterdetektivinnen ...

Dirk Kurbjuweit

Dirk Kurbjuweit

Die Novelle „Zweier ohne“ von Dirk Kurbjuweit, heute stellvertretender Chefredakteur des Spiegel, wurde 2011 Pflichtlektüre an den Realschulen in Baden-Württemberg, war aber wegen einer Sexszene heftiger Kritik aus christlichen Kreisen ausgesetzt. Der Journalist und Autor Kurbjeweit hat für seine Reportagen viele Preise erhalten, mehrere Romane von ihm wurden verfilmt.

Die Freiheit der Emma Herwegh

Dirk Kurbjuweit erzählt in Die Freiheit der Emma Herwegh von einer Frau, die sich den Vorurteilen ihrer Zeit nicht beugt: Schon ihre Heirat mit dem revolutionären Dichter ist ein Skandal. Die Tochter aus gutem Hause wird zur Revolutionärin, die beides will, die ganze Freiheit und das ganz persönliche Glück.

Karl-Josef Kuschel

Karl-Josef Kuschel, Ur-Tübinger aus dem Rheinland, hat am Tübinger Institut für ökumenische und interreligiöse Forschung gelehrt und geforscht. „Leben ist Brückenschlagen“: Der Titel eines seiner Büche ist sein Lebensmotto, Brückenschlagen von der Literatur zur Religion, von Religion zu Religion, wie in Lessings Ringparabel oder im „Festmahl am Himmelstisch“.

 

Verena Lugert

Verena Lugert

Verena Lugert, studierte Literatur, arbeitete als Lektorin in Shanghai und Malaysia, war Stipendiatin in Peking und Redakteurin bei NEON. Mit Ende dreißig hängte sie ihre Karriere als Journalistin an den Nagel, um ihr Glück künftig in stickigen Küchen zu suchen. Sie ließ sich zur Köchin ausbilden und begann anschließend als kleinstes Licht in einer Brigade des Celebrity-Kochs Gordon Ramsay.

Die Irren mit dem Messer

"Die Irren mit dem Messer" ist die faszinierende Geschichte einer mutigen Frau, die in London im "Le Cordon Bleu" das Kochen für die Spitzengastronomie lernt, um anschließend in einem Restaurant der Haute Cuisine tagelang Schweinsköpfe zu zerlegen, glutheiße Herde zu schrubben - und es mit viel Schmerz und Tränen zu schaffen, endlich anerkannt und Teil eines Teams zu werden, das jeden Tag lukullische Kunstwerke auf den Teller zaubert.

Jonas Lüscher

Jonas Lüscher

Jonas Lüscher,

Kraft

Komisch, furios und böse erzählt Jonas Lüscher in diesem klugen Roman von einem Mann, der vor den Trümmern seines Lebens steht, und einer zu jedem Tabubruch bereiten Machtelite, die scheinbar nichts und niemand aufhalten kann.

Claudio Magris

Claudio Magris lebt in Triest. Das bekannte Retro-Kaffeehaus Caffè San Marco gilt als sein Wohn- und Arbeitszimmer. An seinem Stammtisch dort verfasst er seine unzähligen, auch vom bunten Publikum der Triestiner Kaffeehäuser beeinflussten Essays und Romane. Sein Einsatz für den „Humanismus des Einzelnen“ brachte ihm 2009 den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ein.

 

Christine und Frodo Mann

Christine und Frodo Mann

Frodo Mann wuchs hauptsächlich in der Schweiz bei seiner Großmutter Katia Mann auf und gilt als Lieblingsenkel Thomas Manns, der ihm in Gestalt des Nepomuk Schneidewein ein literarisches Denkmal setzte. Als Psychologe und Schriftsteller setzt er sich vor allem mit seiner Familiengeschichte auseinander. Verheiratet ist er mit Christine Heisenberg, einer Tochter des Nobelpreisträgers.

 

Urs Mannhart

Urs Mannhart

Urs Mannhart hat als Velokurier, Nachtwächter und Journalist gearbeitet, als Reporter aus Ungarn, Serbien, Kosovo, Rumänien, Russland, Weißrussland und der Ukraine berichtet. Derzeit macht er eine Ausbildung in der Landwirtschaft. Für den grandiosen »Bergsteigen im Flachland«, der wegen unberechtigter Vorwürfe lange Zeit verboten war, erhielt er 2016 den Conrad-Ferdinand-Meyer-Preis.

Bergsteigen im Flachland

Urs Mannhart stellt durch seinen packenden Roman die Frage nach Recht und Gerechtigkeit in Europa und konfrontiert uns mit einer zersplitterten, einer widersprüchlichen Identität unseres Kontinents.

Peter Matthews

Peter Matthews hat nach einer Lehre als Industriekaufmann seit 30 Jahren Bücher, über ein Dutzend Romane, Kriminal-romane, aber auch Sach- und Drehbücher geschrieben. Er hat Volkswirtschaft studiert, war Werber, als Verleger Mitglied der Geschäftsleitung der Rowohlt Verlage und hat sich mit der Geschichte des Islam und der Türkei über viele Jahre beschäftigt.

 

Eva Menasse

Eva Menasse

Eva Menasse arbeitete nach ihrem Studium der Germanistik und Geschichte zunächst für das Wiener Nachrichtenmagazin Profil, dann für das Feuilleton der FAZ. Ihr erster Roman „Vienna“ wurde ein Bestseller. 2005 engagierte sie sich in der Wahlinitiative von Günter Grass, sie gehört zu den Unterstützern der Charta der Digitalen Grundrechte der EU 2016.

Tiere für Fortgeschrittene

Eva Menasse erzählt mit pointiertem Witz und melancholischem Ernst in Tiere für Fortgeschrittene kuriose Tiergeschichten, die uns die Gattung Mensch näher bringen.

Manfred Mergel

Manfred Mergel, 1959 in Göppingen geboren, ist evangelischer Theologe und seit 1988 im Dienst der Württembergischen Landeskirche. Ein kleiner Teil seines Dienstauftrags ist der kirchlichen Mundart-Arbeit gewidmet: Mergel ist leidenschaftlicher Dialektprediger, Autor, Übersetzer und Herausgeber. Sein Wahspruch: „In onsrer Kirch wird schwäbisch gschwätzt“

 

Alexander Oetker

Berlin ist seine Heimat. Frankreich sein Sehnsuchtsort. Alexander Oetker träumt von Sandstränden, Austern und der französischen Lebensart. Als Journalist berichtet er für RTL aus Berlin, Paris und Brüssel. Als Krimiautor lässt er das Aquitaine lebendig werden und entführt seine Leser an die Küsten des Atlantiks im Südwesten Frankreichs.

Retour

Luc Verlain liebt gutes Essen, Frauen und sein sorgenloses Leben in Paris. Doch als sein Vater schwer erkrankt, lässt Luc sich versetzen. Ausgerechnet nach Bordeaux in die Region Aquitaine, von wo er als junger Polizist geflohen war. Zurück in seiner Heimat muss Luc sich seinen Erinnerungen stellen. Und schon kurz nach seiner Ankunft erschüttert ein Mord die Gegend.

Claudia Ott

Claudia Ott

Claudia Ott ist in Tübingen geboren und studierte Islam-wissenschaften, Arabistik und Iranistik in Jerusalem und Tübingen. In einer kleinen Bibliothek in Zentralanatolien entdeckte sie ein uraltes Manuskript des Endes von „Tau-sendundeine Nacht“, in Berlin stieß sie 2010 durch Zufall auf ein fast 800 Jahre altes Manuskript „101 Nacht“, ein Juwel der arabischen Literatur.

Tausendundeine Nacht

In einer kleinen Bibliothek in Zentralanatolien, die vor 250 Jahren ein Sammler alter Handschriften erbaute, liegt - versteckt in einem falsch beschrifteten Schuber - ein uraltes Manuskript des Endes von "Tausendundeine Nacht". Diese sensationelle Entdeckung macht Claudia Ott mit ihrer Übersetzung erstmals der Öffentlichkeit zugänglich.

Sylvain Prudhomme

Sylvain Prudhomme wurde in Frankreich geboren, hat seine Kindheit aber in afrikanischen Ländern (Kamerun, Burundi, Niger, Mauritius) verbracht und mehrere Jahre die Alliance franco-sénégalaise de Ziguinchor geleitet. Er arbeitete für die unabhängigen Magazine Geste und Le Tigre. Sein Thema ist das frankophone Afrika, dessen Kultur und Musik.

Ein Lied für Dulce

Couto, einst Gitarrist der legendären Band Super Mama Djombo, schlägt sich mehr schlecht als recht in Guinea-Bissau durchs Leben. Da erfährt er eines Morgens vom Tod seiner ersten großen Liebe Dulce, der Sängerin der Band. Aufgewühlt zieht er durch die Straßen, von Bar zu Bar, von Freund zu Freund. Dreißig Jahre Erinnerung ziehen an ihm vorüber.

Jutta Richter

Jutta Richter

„Geboren bin ich da, wo die Spökenkieker wohnen: im Münsterland. Mein erster Freund im Kindergarten hieß Martin und war taubstumm. Ihm habe ich Geschichten erzählt und er hat mich nie unterbrochen“: Jutta Richter hatte zwar nur eine Vier in Deutsch, studierte auf Wunsch der Eltern trotzdem, „aber meistens habe ich Geschichten erfunden. Das mache ich heute noch …“

Ich bin hier bloß das Kind

Jutta Richter steht für das Kinderprogramm beim Bücherfest. Sie hat mit der 8-jährigen Hanna eine großartige Kinderbuchheldin geschaffen, die mit Zweitpapa, Schule und Oma fertig werden muss: Ich bin hier bloß das Kind ist umwerfend komisch und ehrlich.

Sylvie Schenk

Sylvie Schenk

Sylvie Schenk wurde 1944 in Chambéry geboren und lebt seit 1966 in Deutschland. Neben drei französischen Gedichtbänden hat sie auf deutsch mehrere Kurzgeschichten und Romane veröffentlicht. 1999 erhielt sie den Würth Literaturpreis. Sie tritt ebenfalls als Rezitatorin auf, oft zusammen mit Heribert Leuchter, Jazzsaxophonist, Komponist, Bandleader und Filmmusikproduzent.

Schnell, dein Leben

Auf den ersten Blick scheint es eine ganz einfache Liebesgeschichte zu sein – zwischen einer Frau aus den französischen Alpen, die sich in einen Deutschen verliebt und ihm in seine Heimat folgt. Aber dort entwickelt sich alles ganz anders, und die Kriegsvergangenheit des Schwiegervaters birgt dunkle Geheimnisse. »Eine Befreiungsgeschichte, ein neuer Blick auf die Nachkriegszeit, ein Lebensbuch – von Sylvie Schenk mit großer Klarheit und Wucht erzählt.«

Irene Scherer und Welf Schröter

Irene Scherer und Welf Schröter sind der talheimer Verlag. Seit 25 Jahren setzt der Kleinverlag „auf Leserinnen und Leser, die bereit sind, nachzudenken über sich und die Zeit, in der sie leben. „talheimer will … das alte, aber unabgegoltene Ideal der Aufklärung des Menschen hochhalten. Wer lesen kann, kann sprechen. Wer Bücher liebt, liebt Menschen.“

 

Sibylle Schleicher

Sibylle Schleicher

Sibylle Schleicher wurde in der Steiermark geboren und lebt heute in der Nähe von Ulm. Nach dem Schauspielstudium an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Graz ist sie mit Kleinkunstprogrammen, Lesereisen und als Schauspielerin und Regisseurin in Deutschland und Österreich tätig.

Der Mann mit dem Saxofon

Hannah, Schauspielerin, ist auf dem Rückflug von einer Auslandsreise, die ihr Leben gehörig verändert hat. Auf demSchoß hält sie ihr Tagebuch und lässt die vergangenen Wochen Revue passieren. Aber es ist mehr geschehen, als die Blätter festhalten können. Eine ungewöhnliche Reise, die als Flucht begonnen hat.

Tibor Schneider

Tibor Schneider hat vielen jungen Menschen die Möglichkeit gegeben, ihre literarischen Fähigkeiten zu erproben. Als Gründer der Tübinger Dichterkammer, als Herausgeber der Zeitschrift ]trash[pool, als Mentor und Anreger. 2016 erschien sein Lyrik-Debut »Zimt für Deutschland«: «Irgendwie entstehen die Gespräche im Nachhinein. Und alle Wendungen sind gut. Windig. Und gut.« (Monika Rinck)

Zimt fuer Deutschland

Tibor Schneider ist einer von diesen Lyrikern, der endlich mal echte nägel auf den rücken malen kann und provo-zierend kritisch mit Formen-Normen-Gesetzten umgeht. In seinem Debüt-Lyrikbuch bietet er ein spezielles Gewürz an, Zimt, als Metapher für die Toleranzgrenze der deutschen Gesellschaft. Mit seinen Re-Dada-Gedichten fragt er gezielt nach dem Zusammenhang des Seins.

Raoul Schrott

Raoul Schrott

Raoul Schrott ist fraglos der Universalist unter den deutschen Autoren. Der ehemalige Sekretär des Surrealisten Soupault hat als Herausgeber einer großen DADA-Monographie, als Historiker und Übersetzer der homerischen und sumerischen Epen – mit untrüglichem Gespür für poetische Wucht – der deutschen Literatur ganze Kontinente neu erschlossen.

 

Hans-Peter Schühlen

Hans-Peter Schühlen kann auf eine 40-jährige Karriere bei der Kriminalpolizei zurückblicken. Er hat viele erstaunliche Erfahrungen gesammelt (so zum Beispiel den Anblick der durch Selbstmord geendeten RAF-Führungsriege in ihrer Zelle) und ist folgerichtig federführend beim Aufbau des Stuttgarter Kriminalmuseums gewesen.

 

Jürgen Seibold

Jürgen Seibold ist tief vertraut und fröhlich verbunden mit der schwäbischen Mentalität. Seine gut recherchierten Kriminalromane leben ebenso wie seine anderen Werke von seiner Fantasie und dem fein-hintersinnigen Witz, den er auch als Performer seiner Werke dem Publikum hautnah zu servieren weiß. Seine Lesungen sind immer wieder ein besonderes Erlebnis.

 

Sabine Stahl

Sabine Stahl hat Philosophie und Germanistik studiert. Seit 1991 arbeitet sie als freie Autorin und Journalistin für SWR2 und seit 2010 als poesietherapeutische Schreibgruppenleiterin für Krebserkrankte und deren Angehörige. Die Mutter einer Tochter wohnt heute in Tübingen, war und ist aber gerne in der Welt unterwegs.

 

Martin Suter

Nach einer Ausbildung zum Werbetexter wurde Martin Suter mit 26 Jahren Creative Director der renommierten Basler Werbeagentur GGK und Präsident des Art Directors Club der Schweiz. Parallel dazu hat er immer auch geschrieben, unter anderem Reportagen für die Zeitschrift Geo sowie zahlreiche Drehbücher für Film und Fernsehen. Seit 1991 arbeitet Martin Suter als Autor.

Elefant

Ein Wesen, das die Menschen verzaubert: ein kleiner rosaroter Elefant, der in der Dunkelheit leuchtet. Plötzlich ist er da, in der Höhle des Obdach­losen Schoch, der dort seinen Schlafplatz hat. Wie das seltsame Geschöpf entstanden ist und woher es kommt, weiß nur einer: der Genforscher Roux.

Yoko Tawada

Yoko Tawada

Yoko Tawadas leise, hochsensible Texte erhalten ihre Kraft und Weite nicht zuletzt aus der Zweisprachigkeit der in Japan geborenen, heute in Berlin lebenden Autorin. Eindringlich, poetisch und komplex – was Sprache vermag, zeigen nur wenige so intensiv. Ihr Lebenswerk wurde 2016 verdient mit dem Kleist-Preis ausgezeichnet.

 

Ilija Trojanow

Ilija Trojanow wurde 1965 in Bulgarien geboren. 1971 flohen seine Eltern mit ihm nach Deutschland, wo sie politisches Asyl erhielten. Ein Jahr später zog die Familie nach Kenia, wo sein Vater als Ingenieur arbeitete. Trojanow gründete 1989 den Marino Verlag, der sich auf afrikanische Literatur spezialisierte. Sein Roman „Der Weltensammler“ erhielt 2006 den Preis der Leipziger Buchmesse.

Nach der Flucht

Virtuos, poetisch und klug reflektierend erzählt Ilija Trojanow von seinen eigenen Prägungen als lebenslang Geflüchteter. Von der Einsamkeit, die das Anderssein für den Flüchtling tagtäglich bedeutet. Davon, wie wenig die Vergangenheit des Geflüchteten am Ort seines neuen Daseins zählt. Was das Existieren zwischen zwei Sprachen mit ihm macht.

Thomas Vogel

Thomas Vogel

Thomas Vogel, 1947 in Sindelfingen geboren. Studium der Romanistik, Theologie, Philosophie, Kunstgeschichte in Tübingen, Frankreich und Heidelberg. Dr. phil., Honorarprofessor der Universität Tübingen. Viele Jahre Leiter der Kulturredaktion des SWR in Tübingen.

Höchste Eisenbahn!

Seit die Eisenbahn fährt, erregt sie die Gemüter nicht nur der Reisenden, sondern ganz besonders auch die der Literaten und Geschichtenerzähler. Euphorisch begrüßt von den einen, zum Teufel gewünscht von den anderen. Und tausendfach entdeckt als Ort der Handlung – und oft als deren Wendepunkt.

Anne Weber

Anne Weber

Anne Weber, geboren 1964 in Offenbach, lebt seit 1983 als Autorin und Übersetzerin in Paris. Ihr Werk wurde unter anderem mit dem Heimito-von-Doderer-Preis, dem 3sat-Preis, dem Kranichsteiner Literturpreis und dem Johann-Heinrich-Voß-Preis ausgezeichnet. Ihre Bücher schreibt Anne Weber auf Deutsch und Französisch.

Kirio

Kirio läuft gerne auf den Händen und stellt auch sonst alles auf den Kopf. Er spielt Flöte und redet mit Steinen und Fledermäusen ebenso selbstverständlich wie mit Menschen. Er nimmt alles für bare Münze, bis auf die bare Münze selbst. Er vollbringt Wunder über Wunder und merkt es nicht. Wer also ist dieser Kirio?

Thomas Weiß

Thomas Weiß

Thomas Weiß, 1961 in Karlsruhe geboren, in Rastatt großgeworden, verheiratet, Vater. Studierte Evangelische Theologie in Bielefeld und Heidelberg, war zuletzt Pfarrer in Gaggenau und ist heute Pfarrer der Luthergemeinde in Baden-Baden, engagiert in der Hospizbewegung. Schreibt seit vielen Jahren Lyrik und Prosa, Stipendiat und Mitglied des Förderkreises deutscher Schriftsteller in Baden-Württemberg.

Oberlin, Waldersbach

„Pfarrer Oberlin, den unvergesslichen und doch schon fast vergessenen wunderlichen Seelenhirten und Menschenfreund wieder zum literarischen Leben zu erwecken: das ist Thomas Weiß’ großes Verdienst.“ Rüdiger Safranski

Benedict Wells

Benedict Wells

Benedict Wells wurde 1984 in München geboren. Im Alter von sechs Jahren begann seine Reise durch drei bayerische Internate. Nach dem Abitur 2003 zog er nach Berlin. Dort entschied er sich gegen ein Studium und widmete sich dem Schreiben. Seinen Lebensunterhalt bestritt er mit diversen Nebenjobs. Sein vielbeachtetes Debüt „Becks letzter Sommer“ erschien 2008.

Vom Ende der Einsamkeit

Jules und seine beiden Geschwister wachsen behütet auf, bis die Eltern bei einem Unfall ums Leben kommen. Als Erwachsene glauben sie, diesen Schlag überwunden zu haben. Doch dann holt sie die Vergangenheit wieder ein… Ein berührender Roman und eine große Liebesgeschichte.

Feridun Zaimoglu

Feridun Zaimoglu

Die Türkei ist das Heimatland seiner Eltern. Für Feridun Zaimoglu ist es jedoch Deutschland. Er studierte Kunst und Humanmedizin, ist Maler und Autor von Büchern, Theaterstücken und Drehbüchern. Er wendet sich gegen Fremdenfeindlichkeit, nahm als ein Vertreter der Zivilgesellschaft an der ersten deutschen Islamkonferenz teil und wurde 2009 als Wahlmann der Grünen benannt.

Evangelio

Feridun Zaimoglu überrascht in Evangelio mit einem Luther-Roman: Der Reformator, auf der Wartburg in Gewahrsam genommen, übersetzt in 10 Wochen das Neue Testament. Der katholische Landsknecht Burkhard, zu seinem Schutz abgestellt, beobachtet kritisch das Streben und die seelischen Qualen seines Schützlings.

Joachim Zelter

Joachim Zelter

Joachim Zelter entschied sich nach Lehraufträgen als Anglist in Yale und Tübingen für die Existenz als freier Autor – und hat seither mit seinen Romanen, Hörspielen und Dramen immer wieder verblüffende Erfahrungen mit der Komplexität der menschlichen Existenz ermöglicht. Seine kunstvollen Lesungen sind Erlebnisse ganz besonderer Art.

Briefe aus Amerika

Der Erzähler wird - frisch promoviert - von einer deutschen Provinzuniversität an die Yale University verschickt. Und da gerät der "Held" nicht nur in den undurchschaubaren Kosmos einer amerikanischenEliteuniversität, sondern in ein Amerika der überbordenden Extreme und grotesken Abenteuer. Von Kapitel zu Kapitel steigern sich die Fallhöhen einer absurd-bizarren und zunehmend auseinanderbrechenden Welt, verdichtet sich Joachim Zelters Endzeitroman zu einem Protokoll des Untergangs und des umfassenden Wahnsinns.

Hurm & Zellmer

Bernhard Hurm, in der Jugend begeisterter Fußballer, Ministrant und Spaßmacher, und Uwe Zellmer, ebenfalls Fußballer und „sanftester Maoist aller Zeiten“ (Jens), sind die Gründer und Intendanten des Theaters Lindenhof in Melchingen und seit 1983 in Sachen Schwabenkunde unterwegs, vor allem bezüglich der Stammeseigenschaft „Kenner trinken Württemberger“.

 

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