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Sachbücher


Bernd Gomeringer

Bernd Gomeringer ist ehemaliger Banker, arbeitet seit 30 Jahren mit Kindern und Jugendlichen und schafft es immer wieder, beide Bereiche miteinander zu verbinden.

Vögel im Kopf. Geschichten aus dem Leben seelisch erkrankter Jugendlicher, herausgegeben von Bernd Gomeringer, Jessica Sänger, Ulrike Sünkel, Dr. Gottfried M. Barth und Max Leutner, versammelt mehr als 60 authentische Lebensgeschichten – ein vielstimmiges Plädoyer gegen das Tabu Jugendpsychiatrie.

Das Buch wird von mehreren HerausgeberInnen und Autorinnen vorgestellt.

Vögel im Kopf

Depression, Zwangshandlungen, Panikattacken, Ess- oder Magersucht: All das sind weiterhin gesellschaftliche Tabus, worunter Kinder und Jugendliche besonders leiden. Wenn sie mit einer psychischen Erkrankung in einer Klinik aufgenommen werden, empfinden das viele Familien als Scheitern. Doch wie erleben es die Betroffenen selbst?

Der Förderverein der Kinder- und Jugendpsychiatrie Tübingen Schirm e. V. hat junge Patient*innen nach ihren Geschichten gefragt.

Moderation: Annette Rieger

Mit Ihrem Eintritt unterstützen Sie die Arbeit des Fördervereins der Kinder- und Jugendpsychiatrie Schirm e. V. www.schirm-foerderverein.de

Fr, 24. September
19 Uhr
Museum Kino 1
10 Euro
3 Euro

Jürgen Wertheimer

Jürgen Wertheimer, Professor für Internationale Literatur und Autor in Tübingen. Von 2017 bis 2020 leitete er das von ihm initiierte Forschungsprojekt »Cassandra: Krisenfrüherkennung durch Literaturauswertung« im Auftrag des Bundesministeriums der Verteidigung. Viele Buchveröffentlichungen. Im Konkursbuch Verlag Claudia Gehrke erschienen: Weltsprache Literatur. Die Globalisierung der Wörter, Don Quijotes Erben. Die Kunst des europäischen Romans und Schillers Spieler und Schurken.

»Wahrlich, ergötzlicher kann Literaturwissenschaft kaum sein!« formulierte Walter Wagner in literaturkritik.de zu diesen Büchern.

Sorry Cassandra! Warum wir unbelehrbar sind.

Eine Seherin, der niemand Glauben schenkt - obwohl sie erwiesenermaßen immer Recht behält: In zwölf Kapiteln werden die Strukturen und Mechanismen herausgearbeitet, die dazu führten, dass sich aus der tragischsten Figur der griechischen Literatur ein Verhaltens-Muster entwickelte, das sich bis in unsere Gegenwart fortsetzt. Warum kommt es in unserer Geschichte immer wieder zu Katastrophen mit Ansage? Anhand zahlreicher literarischer und kulturhistorischer Beispiele (die Spannweite reicht von Aischylos und der biblischen Prophetin Deborah bis hin zu Greta Thunberg u.v.m) geht Wertheimer der Frage nach, woher die Cassandras dieser Welt ihr Zukunftswissen beziehen und warum ihre Warnungen mit erschreckender Zuverlässigkeit in den Wind geschlagen werden. Das Cassandra-Syndrom, diese verhängnisvolle Beziehung zwischen Wissen und systematischem Nichtwissenwollen, wird vor dem Hintergrund verschiedener historischer und sehr gegenwärtiger Gefahrenszenarien wie Totalitarismus, Klimawandel, Künstlicher Intelligenz, Kriegen und Genoziden beleuchtet. Das Buch ist der Versuch zu verstehen, weshalb und wie wir unsere Wahrnehmung der Wirklichkeit manipulieren. Und es wird darüber nachgedacht, wie sich dieser fatale Mechanismus ausschalten und der Fluch der Kassandra brechen ließe. In Anbetracht der Realität ein vermessener Wunsch und eine dringliche Notwendigkeit.

Fr, 24. September
21 Uhr
Museum Kino 1
10 Euro
3 Euro

Karl Josef Kuschel

Karl Josef Kuschel

Karl Josef Kuschel, 1948 in Oberhausen geboren, lebt und lehrt in Tübingen an der Katholisch-Theologischen Fakultät als Professor Theologie der Kultur und des interreligiösen Dialogs. Vizepräsident der Stiftung Weltethos.

Bei Klöpfer & Meyer erschien von ihm im Frühjahr 2008 Zeitzeichen. Vierzig Analysen zu Kultur, Politik und Religion.

Goethe und der Koran

Unter allen Dichtern deutscher Sprache hatte Goethe das leidenschaftlichste und zugleich kenntnisreichste Interesse an der Welt des Orients, insbesondere auch an deren Religion, dem Islam. Wie kein anderer der großen Dichter deutscher Sprache hat er den Koran gekannt und kommentiert. Das Buch dokumentiert vollständig alle Texte Goethes zum Islam, angefangen bei Abschriften aus dem Koran über Koranvers-Nachdichtungen bis zu autobiografischen Zeugnissen. Die Texte werden auf dem gegenwärtigen Stand der Goethe-Forschung von Karl-Josef Kuschel kommentiert und erschlossen. Beigegeben sind dem bibliophil gestalteten Band auf 16 Bildtafeln Original-Kalligrafien eines der bedeutendsten Kalligrafen unserer Zeit, Shahid Alam.

Sa, 25. September
13 Uhr
Museum
10 Euro
3 Euro

Thomas Meyer

Thomas MeyerThomas Meyer, geboren 1974 in Zürich, arbeitete nach einem abgebrochenen Jura-Studium als Texter in Werbeagenturen und als Reporter auf Redaktionen. Seit 2012 ist er freier Schriftsteller und freut sich jeden Tag darüber.

Seine Wolkenbruch-Romane und sein Sachbuch Trennt Euch! wurden zu Bestsellern, die Verfilmung Wolkenbruch (2018) war ein großer Kinoerfolg.

»Hat sie recht?«

Unbequeme Antworten auf allerlei Lebensfragen

Wenn man Thomas Meyer um Rat fragt, bekommt man ihn auch. Und wie! In pointierten Texten beantwortet er Fragen zu Partnerwahl und Beziehungen aller Art, zwischenmenschlicher Kommunikation, Haustieren, Moral, Glück und Respekt. Dabei geht es Meyer nicht darum, einfache Lösungen anzubieten – er lenkt den Blick vielmehr auf die Fragenden selbst und lädt auf inspirierende und provokante Weise zu neuen Sichtweisen ein.

Sa, 25. September
15 Uhr
Westspitze
13 Euro
6 Euro

Karoline M. Preisler und Boris Palmer

Karoline M. Preisler, Boris Palmer

Karoline M. Preisler, 1971 in Ost-Berlin geboren, war früh politisch interessiert und geriet schon mit 13 Jahren ins Visier der Staatssicherheit. Die Volljuristin, die heute in Barth (Mecklenburg-Vorpommern) und Berlin lebt, ist seit 2013 Mitglied der FDP und engagiert sich unter anderem für Bildung.

Demokratie aushalten!

Über das Streiten in der Empörungsgesellschaft

Wie wir als Gesellschaft wieder miteinander ins Gespräch kommen. Bewegen wir uns alle nur noch in unseren Blasen, nicht bereit und willens, uns auf Positionen der »anderen« einzulassen? Setzt sich durch, wer nur laut genug polarisiert und diffamiert, wer Fakten ignoriert, verleugnet, verdreht, gar zur Gewalt aufruft? Die Auseinandersetzungen um die Corona-Maßnahmen haben uns mit neuer Dringlichkeit vor die Frage gestellt, wie Demokratie in Zeiten einer Erosion der Mitte und des sozialen Zusammenhalts gelebt und geschützt werden kann. Karoline M. Preisler stellt sich diesen Fragen und plädiert als leidenschaftliche Demokratin dafür, neue Werkzeuge und Begegnungsorte für den nötigen Dialog über Streitthemen wie Grenzen der Freiheit, Religion, Klimakrise, Migration oder Familie zu schaffen.

Moderation: Bernd Villhauer

Sa, 25. September
15 Uhr
Weltethos Institut
13 Euro
6 Euro

Jürgen Kaube

Jürgen KaubeJürgen Kaube, geboren 1962, ist Herausgeber der »Frankfurter Allgemeinen Zeitung«. Zuvor leitete er dort das Ressort Geisteswissenschaften und war stellvertretender Feuilletonchef. 2012 wurde er vom »medium magazin« als Journalist des Jahres im Bereich Wissenschaft ausgezeichnet, 2015 erhielt er den Ludwig-Börne-Preis. Seine Max-Weber-Biographie (2014) wurde viel gelobt; über den Bestseller Die Anfänge von allem (2017) schrieb die »Süddeutsche Zeitung«: »Ein ungemein lesenswertes Buch, unfassbar interessant.«

Hegels Welt

Durch keinen anderen Denker lernt man so gut kennen, was auch die »Sattelzeit« genannt wurde: der Übergang des alten Europa in die moderne Gesellschaft. Ob Aufklärung, die Herrschaft Napoleons oder die Befreiungskriege, ob Industrialisierung, Vormärz oder die großen Entdeckungen – die Welt ändert sich während der Lebensjahrzehnte Georg Wilhelm Friedrich Hegels von Grund auf. Und zwar durch Ideen, die zu Revolutionen führten: politische, industrielle, ästhetische und pädagogische. Nicht umsonst hat Hegel von der Philosophie verlangt, ihre eigene Zeit auf den Begriff zu bringen; nicht ewige Wahrheiten, nicht den Grund allen Seins, sondern die eigene Zeit in Gedanken. Jürgen Kaube erzählt Hegels Leben, erläutert sein Werk und zeigt, wie jene epochalen Umbrüche zum Versuch einer letzten Revolution führen: der des Denkens.

Hegel wirkte unter anderem in Jena, dem intellektuellen Zentrum der Klassik mit inspirierender Nähe zu Schiller und Goethe, die er kannte wie die anderen Großen seiner Zeit. Als begnadeter Polemiker stritt er gern, etwa mit den Romantikern; als allseits Interessierter nahm er alles Neue auf. Aber auch dem Persönlichen schenkt Kaube alle Aufmerksamkeit: dem unehelichen Sohn Hegels etwa, der in Indonesien am Tropenfieber starb, oder Hegels Schwester, die an der republikanischen Verschwörung in Württemberg mittat. – Eine faszinierende Biographie – und eine Zeit, in der sich die Welt, unsere Welt, neu formierte. Letzteres lässt dieses Buch auch zu unserer Gegenwart sprechen.

Über Hegels Welt, mit dem Deutschen Sachbuchpreis 2021 und als Sachbuch des Jahres ausgezeichnet, hieß es im SWR 2: »Was für ein federleichtes Buch ... Jürgen Kaube nimmt die Leser mit auf eine Entdeckung ... Wer dieses Buch liest, schaut aus dem Ballon auf die eigene Epoche, sieht, wie tiefgreifend Hegel die Moderne geprägt hat und dass der Weg zurück zu ihm ein Weg nach vorne sein könnte.«

Sa, 25. September
17 Uhr
Westspitze
16 Euro
9 Euro

»Gefährlich ist das Schicksal eines Buchs« PEN-Mitglieder lesen Texte verfolgter SchriftstellerInnen

Das Writers-in-Exile-Programm des deutschen PEN-Zentrums unterstützt verfolgte AutorInnen aus aller Welt, zum Beispiel durch Stipendien. So auch die belarussische Dichterin Volha Hapeyeva, von der das Motto des Abends stammt. Aus ihrem Werk und dem vieler anderer lesen: Martin von Arndt, Hubert Klöpfer, Karl-Josef Kuschel, Barbara Smitmans-Vajda, Tina Stroheker und Eva Christina Zeller.

Irene Ferchl moderiert die Veranstaltung, die im Rahmen der PEN-Reihe »Lesungen in allen Himmelsrichtungen« stattfindet.

Sa, 25. September
19 Uhr
Weltethos
10 Euro
3 Euro

Irene Scherer, Welf Schröter

Irene Scherer, Welf Schröter

Irene Scherer und Welf Schröter sind der Talheimer Verlag. Gemeinsam mit einer mehrköpfigen Redaktion und einem großen Beirat aus verschiedenen europäischen Ländern geben sie die Buchzeitschrift Latenz heraus. In diesem »Journal für Philosophie und Gesellschaft, Arbeit und Technik, Kunst und Kultur« wird zum kritischen Denken und Nachdenken angeregt. Die Latenz will das unabgegoltene Ideal der Aufklärung des Menschen hochhalten. Wer lesen kann, kann sprechen. Wer Bücher liebt, liebt Menschen.

In einer diskutierenden Lesung bringen die Herausgebenden das Thema der neuen Latenz „Ist der Liberalismus am Ende?“ mit widersprüchlichen Antworten aus unterschiedlichen Perspektiven dem zuhörenden Publikum nahe. Dazu gehören Sichtweisen aus philosophischer, politologischer, psychologischer und medienpolitischer wie literarischer Sicht. Denken trägt zur Veränderung bei. Wer Latenz liest, ist bald nicht mehr seiner eigenen alten Meinung.

Autoren der Latenz-Ausgabe sind zur Mitwirkung eingeladen.

Ist der Liberalismus am Ende?

Das vielerorts positiv verstandene Modell eines politischen, wirtschaftlichen und sozialen Liberalismus »westlicher« Prägung ist in der Krise. Sein nach den Revolutionen von 1989 in Osteuropa und nach dem »Kalten Krieg« einsetzender weltweiter Siegeszug ist an ein Ende gekommen. Mehr als 30 Jahre nach den Versprechen von Freiheit und Wohlstand sind die damit verbundenen Hoffnungen vor allem in den postsowjetischen Gesellschaften und lateinamerikanischen Ländern einer politischen Desillusionierung gewichen. Aber nicht nur dort werden nach ökonomischer Stagnation und sozialen Abstiegserfahrungen eines Teils der Bevölkerung die liberalen Versprechen zunehmend in Zweifel gezogen. Weltweit stehen liberale Werte unter Beschuss. Mit China und Russland existieren zwei dezidiert antiliberal agierende globale Machtzentren. Die US-Politik war vermehrt von autoritären politischen Zügen geprägt. Der sich vor allem in der arabischen Welt ausbreitende islamische Fundamentalismus hat der liberalen Welt offen den Kampf angesagt. Und im Herzen der Demokratien des Westens laufen rechtspopulistische Bewegungen Sturm gegen „kosmopolitische, liberale Eliten“. Hinzu kommen technologische Herausforderungen durch die fortschreitende Digitalisierung der Gesellschaften, die etwa durch neue Überwachungsmöglichkeiten an den Grundfesten liberaler Freiheiten rütteln. Gleichzeitig lassen zunehmende ökologische Gefahren, nicht zuletzt der Klimawandel sowie pandemische Konfrontationen, Zweifel an der Realitätstauglichkeit des liberalen Ideals individueller »Selbstverwirklichung« aufkommen. Dem politischen Liberalismus mit seiner Durchsetzung von Bürger- und Menschenrechten in einer auf Emanzipation angelegten Zivilgesellschaft steht ein Liberalismus der Märkte und des Wettbewerbs gegenüber. Ist das liberale Versprechen politischer und individueller Freiheit also am Ende?

Sa, 25. September
19 Uhr
Landgericht
10 Euro
3 Euro

Frank Vorpahl

Frank Vorpahl

Frank Vorpahl ist Schliemanns Gold aus Troja erstmals im Herbst 1994 als »Aspekte«-Redakteur begegnet, als die Direktorin des Moskauer Puschkin-Museums vor ZDF-Kameras enthüllte, dass der »Schatz des Priamos« 1945 von russischen Soldaten mitgenommen wurde. Und er durfte ihn sehen. Seitdem folgt er den Spuren Heinrich Schliemanns, begleitet die wissenschaftliche Debatte um Troja, die neuesten Grabungen in Hissarlik, die diplomatischen Verwicklungen und Restitutionsfragen rund um Schliemanns einstige Funde.

Schliemann und das Gold von Troja

Heute wie zu Lebzeiten umstritten: Schliemann und seine Funde in Troja. Kaufmannsgehilfe, Goldsucher, Schiffsbrüchiger, Kriegsgewinner, Raubgräber und »Entdecker von Troja« auf den Spuren Homers – Heinrich Schliemanns unglaubliches Leben und sein schwieriges Erbe.

So, 26. September
11 Uhr
Westspitze
13 Euro
6 Euro

Maren Gottschalk

Maren Gottschalk

Maren Gottschalk studierte Geschichte und Politik in München. Sie arbeitet als Journalistin für den Westdeutschen Rundfunk und hat zahlreiche, von der Kritik sehr gelobte Biographien vor allem für ein jüngeres Publikum verfasst, u.a. zu Nelson Mandela, Andy Warhol und Astrid Lindgren. Zehn Jahre nach ihrer viel gerühmten Lebensgeschichte der Sophie Scholl beschäftigt sie sich auf der Basis bisher unveröffentlichter Quellen und Gespräche mit Zeitzeugen noch einmal mit Sophie Scholl.

Sophie Scholl - Wie schwer ein Menschenleben wiegt

"Wir schweigen nicht, wir sind Euer böses Gewissen, die Weiße Rose lässt Euch keine Ruhe!", hieß es auf einem Flugblatt der kleinen studentischen Widerstandsgruppe in München, zu dessen innerem Kreis neben Alexander Schmorell und Hans Scholl dessen jüngere Schwester Sophie, Christoph Probst, Willi Graf sowie der Universitätsprofessor Kurt Huber gehörten. Selbst vor Roland Freisler sprach die 21-Jährige im Gerichtssaal unbeirrt aus, was sie dachte: "Was wir schrieben und sagten, das denken Sie alle ja auch, nur haben Sie nicht den Mut, es auszusprechen." Postum ist die Studentin, die mit ihren Freunden furchtlos die Stimme erhob gegen das NS-Unrechtsregime und den Vernichtungskrieg, tatsächlich zu einem Gewissen der Deutschen geworden. Heute ist sie weltweit eine der bekanntesten Persönlichkeiten der deutschen Geschichte.

So, 26. September
13 Uhr
Weltethos
10 Euro
3 Euro

Wilhelm Schmid

Wilhelm Schmid

Wilhelm Schmid, geb. 1953, lebt als freier Philosoph in Berlin und lehrt Philosophie als außerplanmäßiger Professor an der Universität Erfurt. Viele Jahre lang war er als Gastdozent in Riga/Lettland und Tiflis/Georgien, sowie als »philosophischer Seelsorger« an einem Krankenhaus bei Zürich/Schweiz tätig. Umfangreiche Vortragstätigkeit, seit 2010 auch in China und Südkorea. 2012 wurde er mit dem Meckatzer-Philosophie-Preis und 2013 mit dem Egnér-Preis ausgezeichnet.

Heimat finden – Vom Leben in einer ungewissen Welt

Menschen suchen vermehrt nach Heimat in einer Welt, die ungewiss erscheint, und in einem Leben, das sich schneller ändert, als es zu verstehen ist. Mehr als je zuvor sehen sich auch diejenigen mit Heimatlosigkeit konfrontiert, die eigentlich wohlbeheimatet sind. Heimat wird zum flüchtigen Gut in der Epoche des Globalwerdens von Menschen und Dingen. Im permanenten Hin und Her zwischen den Welten werden die Menschen selbst flüchtig und beginnen sich zu fragen: Wo bin ich wirklich daheim? Wo war ich es? Wo wird Heimat künftig möglich sein?

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