Sachbücher

Jörg Armbruster

Jörg Armbruster

Jörg Armbruster, 1947 in Tübingen geboren, war viele Jahre Auslandskorrespondent der ARD. 2011 war er live auf Sendung, als Ägyptens Machthaber Murabak zurücktrat, in Aleppo wurde er 2013 lebensgefährlich angeschossen. In seinen Büchern Der arabische Frühling und Brennpunkt Nahost hat er sich mit den Konflikten in der arabischen Welt auseinandergesetzt.

Willkommen im gelobten Land?

Jörg Armbruster ist durch Israel gereist, um mit möglichst vielen dieser heute um die neunzig Jahre alten Zeitzeugen zu reden. Hier ist er auf bewegende Lebensgeschichten gestoßen, die Überlebensgeschichten sind - bestimmt von dem Willen, sich gegen alle Widerstände zu behaupten. Und er erzählt davon, wie Herkunft und Erfahrungen der aus Deutschland vertriebenen Menschen deren Nachfahren in der zweiten und dritten Generation bis heute prägen.

Sa, 27. Mai
17 Uhr
Rathaus
10 Euro
5 Euro

Helmut Fahrenbach

Helmut Fahrenbach

Nach seiner Promotion bei Karl Löwith kam Helmut Fahrenbach 1956 als Assistent von Walter Schulz nach Tübingen, wo er von 1968 bis zu seiner Emeritierung im Jahr 1991 als Professor gelehrt hat. Zu Fahrenbachs Hauptarbeitsgebieten gehören die Philosophische Anthropologie, die praktische Philosophie, Existenzphilosophie und Existentialismus sowie die Kritische Theorie der Gesellschaft.

Philosophie – Politik – Sozialismus

In diesem Buch geht es nicht um eine detaillierte und umfassende Geschichte der politischen Philosophie bzw. der Beziehungen zwischen Philosophie und Politik im 20. Jahrhundert, sondern um die Vergegenwärtigung und Reflexion der Stellung der Philosophie in und zu den politisch-gesellschaftlichen Umbrüchen dieses Jahrhunderts.

Sa, 27. Mai
17 Uhr
Stadtmuseum
7 Euro
2 Euro

Miriam Gebhardt

Miriam Gebhardt

Miriam GebhardtGebhardt ist Journalistin und Historikerin und lehrt Geschichte an der Universität Konstanz. Sie arbeitete unter anderem für die Süddeutsche Zeitung, die ZEIT und verschiedene Frauenzeitschriften. Ihr Bestseller Als die Soldaten kamen (2015) über die Vergewaltigung deutscher Frauen am Ende des Zweiten Weltkriegs wurde in mehrere Sprachen übersetzt.

Die Weiße Rose

Miriam Gebhardt erzählt eine neue Geschichte der Weißen Rose, die der Komplexität der Gruppe, ihrer Struktur und ihren Motiven gerecht wird. Eindrucksvoll zeigt sie, wie schwer das Erbe des Widerstands vor allem auf jenen lastet, deren Taten nach dem Ende der Diktatur kaum gewürdigt wurden.

Fr, 26. Mai
19 Uhr
Museum
7 Euro
2 Euro

Ingeborg Gleichauf

Ingeborg Gleichauf

Ingeborg Gleichauf wurde 1953 in Freiburg geboren. Sie hat Germanistik und Philosophie studiert und wurde mit einer Arbeit über Ingeborg Bachmann promoviert. Sie hat in den letzten Jahren mehrere erfolgreiche Biographien veröffentlicht, unter anderem über Simone de Beauvoir, Max Frisch oder Hannah Arendt.

Poesie und Gewalt

Das Leben der Gudrun Ensslin. Gudrun Ensslin, Pfarrerstochter, Tübinger Studentin und schließlich Führungsmitglied der RAF, war eine vielschichtige, hochbegabte Persönlichkeit. Ingeborg Gleichauf unternimmt erstmals die Aufgabe, dieses komplexe Leben – von der Kindheit bis zur Jugend, vom Studium bis zum Abgleiten in die Kriminalität – in allen Facetten darzustellen. Dabei gelingt ihr eine faszinierende Mischung aus Erzählung und Analyse.

Sa, 27. Mai
19 Uhr
Stadtmuseum
10 Euro
5 Euro

Hermann Gummerer

Hermann Gummerer

Palmen vor Bergkulissen, Speckknödel und Pasta, Ötzi und Reinhold Messner, Kalterer See und die Geisler Spitzen: das ist Südtirol. Mittendrin, in Bozen, sitzt der Folio-Verlag, am Schnittpunkt zweier Kulturen. Hermann Gummerer, der Germanistik und Philosophie in Wien studiert hat, ist Mitbegründer und Co-Verleger des engagierten Verlags mit anspruchsvollem Programm.

Total alles über Südtirol

Diesen Buch veranschaulicht in Form von Grafiken witzig und einfallsreich, was das Besondere eines der beliebtesten Reiseziele ist: seine drei Sprachgruppen, das spezielle Klima, die einmalige Landschaft, seine bekannten Produkte wie Äpfel und Wein. und einfach total alles, was noch für Südtirol steht. Ein Bilder-Buch, das hintergründiges Wissen über Südtirol ungewöhnlich, überraschend und vor allem einfach schön darstellt.

Fr, 26. Mai
19 Uhr
Salzstadel
10 Euro
5 Euro

Karl-Josef Kuschel

Karl-Josef Kuschel

Karl-Josef Kuschel, Ur-Tübinger aus dem Rheinland, hat am Tübinger Institut für ökumenische und interreligiöse Forschung gelehrt und geforscht. „Leben ist Brückenschlagen“: Der Titel eines seiner Bücher ist sein Lebensmotto, Brückenschlagen von der Literatur zur Religion, von Religion zu Religion, wie in Lessings Ringparabel oder im „Festmahl am Himmelstisch“.

Die Bibel im Koran

Gründliches Basiswissen ist Voraussetzung für eine Kultur des Austausches zwischen Juden, Christen und Muslimen, die auf wechselseitigem Respekt gründet und Vertrauen wachsen lässt. Zu diesem Ziel, vom konfrontativen hin zu einem vernetzten Denken zu finden, ist das Buch des engagierten Gelehrten selbst ein wichtiger Beitrag.

So, 28. Mai
11 Uhr
Stadtmuseum
7 Euro
2 Euro

Verena Lugert

Verena Lugert

Verena Lugert, studierte Literatur, arbeitete als Lektorin in Shanghai und Malaysia, war Stipendiatin in Peking und Redakteurin bei NEON. Mit Ende dreißig hängte sie ihre Karriere als Journalistin an den Nagel, um ihr Glück künftig in stickigen Küchen zu suchen. Sie ließ sich zur Köchin ausbilden und begann anschließend als kleinstes Licht in einer Brigade des Celebrity-Kochs Gordon Ramsay.

Die Irren mit dem Messer

"Die Irren mit dem Messer" ist die faszinierende Geschichte einer mutigen Frau, die in London im "Le Cordon Bleu" das Kochen für die Spitzengastronomie lernt, um anschließend in einem Restaurant der Haute Cuisine tagelang Schweinsköpfe zu zerlegen, glutheiße Herde zu schrubben - und es mit viel Schmerz und Tränen zu schaffen, endlich anerkannt und Teil eines Teams zu werden, das jeden Tag lukullische Kunstwerke auf den Teller zaubert.

Sa, 27. Mai
15 Uhr
Pfleghof
Pfleghofsaal
10 Euro
5 Euro

Christine und Frido Mann

Christine und Frido Mann

Frido Mann wuchs hauptsächlich in der Schweiz bei seiner Großmutter Katia Mann auf und gilt als Lieblingsenkel Thomas Manns, der ihm in Gestalt des Nepomuk Schneidewein ein literarisches Denkmal setzte. Als Psychologe und Schriftsteller setzt er sich vor allem mit seiner Familiengeschichte auseinander. Verheiratet ist er mit Christine Heisenberg, einer Tochter des Nobelpreisträgers.

Es werde Licht

Die Autoren zeigen in ihrem gemeinsamen Buch wie der Umbruch in den Naturwissenschaften durch die Quantentheorie gravierende - und gute - Folgen für unser Denken und Handeln hat: Der Gegensatz von Idealismus und Materialismus wird überwunden, eine ganzheitliche Sicht der Welt und des Menschen wird möglich. Eine verständliche Erklärung der bahnbrechenden Einsichten der Quantentheorie und ein eindringlicher sowie persönlicher Aufruf zu einem neuen Menschenbild in der Naturwissenschaft.

So, 28. Mai
15 Uhr
Rathaus
10 Euro
5 Euro

Martin Luther: Von der Freyheyt eynisz Christenmenschen

Frank Oidtmann

Frank Oidtmann war nach dem Studium (Orgel und Cembalo) in Würzburg und Stuttgart sowie zahlreichen Meisterkursen zunächst Kirchenmusiker in Stuttgart. Er übt eine rege Konzerttätigkeit aus, seine CD-Aufnahmen sind bei Animato und Antes erschienen. Im Sommer 2015 hat er das Amt des Stiftsmusikdirektors in Tübingen übernommen.

Der vielleicht einflussreichste Traktat des großen Reformators, Grundlage aller protestantischen Theologie, wird hier sowohl in seiner originalen frühneuhochdeutschen Fassung wie in der jüngst erschienenen Fassung in Leichter Sprache zu Gehör gebracht.

Es lesen Tabea Scheuble und Sven Gröger, dazu spielt Stiftsmusikdirektor Frank Oidtmann auf Cembalo und Orgel Kompositionen der Reformationszeit und von J. S. Bach sowie Lutherliedbearbeitungen des 17. Jahrhunderts.

Sa, 27. Mai
19 Uhr
Schlosskirche
7 Euro
2 Euro

Bruno Preisendörfer

Bruno PreisendörferDer freie Schriftsteller Bruno Preisendörfer war Schüler in einem Benediktinerinternat, arbeitete nach dem Zivildienst in einem Obdachlosenheim und studierte Germanistik, Politikwissenschaften und Soziologie. 1982 zog er nach Berlin, wo er noch heute lebt. Er arbeitete für das Berliner Stadtmagazin Zitty und als Redakteur bei der Zeitschrift Freibeuter.

Als unser Deutsch erfunden wurde

Bruno Preisendörfer schaut Luther und vielen seiner Zeitgenossen über die Schulter, wir erleben ihr öffentliches Wirken, aber auch ihren Alltag.

So, 28. Mai
13 Uhr
Museum
10 Euro
5 Euro

Irene Scherer und Welf Schröter

Irene Scherer und Welf Schröter

Irene Scherer und Welf Schröter sind der Talheimer Verlag. Seit 25 Jahren setzt der Kleinverlag "auf Leserinnen und Leser, die bereit sind, nachzudenken über sich und die Zeit, in der sie leben. "talheimer will . das alte, aber unabgegoltene Ideal der Aufklärung des Menschen hochhalten. Wer lesen kann, kann sprechen. Wer Bücher liebt, liebt Menschen."

Wer ist das Volk?

Die Vermessung der Demokratie - Spannungen im zivilgesellschaftlichen Bewusstsein. Die Welt befindet sich im Umbruch. Neue Technologien, neue Lebensweisen, neue Erfahrungswelten, aber auch neue Konfliktformationen. Die neue Buchzeitschrift "latenz - Journal für Philosophie und Gesellschaft, Arbeit und Technik, Kunst und Kultur" verteidigt die Werte der Demokratie und der französischen Trikolore.

Sa, 27. Mai
15 Uhr
Stadtmuseum
7 Euro
2 Euro

Najem Wali

Najem Wali

Najem Wali, 1956 im irakischen Amarah geboren, studierte deutsche Literatur an der Universität Bagdad. Als er im September 1980 zu Beginn des Irak-Iran-Krieges erneut zum Militärdienst eingezogen werden sollte, desertierte er nach Westdeutschland. Heute lebt Najem Wali in Berlin und ist als Autor, Journalist und Korrespondent für die arabische Tageszeitung Al Hayat tätig.

Im Kopf des Terrors

Warum machen sich Menschen zu Herren über Leben und Tod - und damit zu Gott? Auch wenn sie sich auf Gott oder ein politisches Ideal berufen, so Walis provokante These, dann gilt in Wahrheit genau das Gegenteil: Was all diese Mörder antreibt, ist die Faszination der Gewalt, das Gefühl absoluter Macht, der Wunsch, tödliche Angst zu verbreiten und das soziale Fundament des Vertrauens zu zerstören.

Sa, 27. Mai
19 Uhr
Museum
7 Euro
2 Euro

Jürgen Wertheimer | Jacques Le Rider | Sylvie Schenk
Freiheit! Gleichheit! Brüderlichkeit! Ein Auslaufmodell?

Jürgen Wertheimer spricht mit dem französischen Kulturwissenschaftler Jaques le Rider und der Schriftstellerin Sylvie Schenk über die Relevanz des europäischen Wertesystems in Literatur, Gesellschaft und Politik. Die Parole der Französischen Republik wird im Zeitalter des Postfaktischen, des fundamentalistischen Terrors und der globalen Finanzströme zunehmend in Frage gestellt. Können wir heute noch immer glaubhaft mit Werten des 18. Jahrhunderts operieren oder haben diese ausgedient?

Sa, 27. Mai
13 Uhr
Rathaus
7 Euro
2 Euro
Kein VVK

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