Schwaben


Vincent Klink

Vincent KlinkVincent Klink ist einer der besten Köche Deutschlands. Seine Stuttgarter Wielandshöhe ist Treffpunkt für Freunde bester Küche. 2015 veröffentlichte er seinen kulinarischen Reiseführer Ein Bauch spaziert durch Paris, 2019 sein Tagebuch Angerichtet, herzhaft und scharf.

Angerichtet, herzhaft und scharf!

Seit einem Dutzend Jahren führt Vincent Klink ein Tage- und Rezeptebuch, in dem er politisiert und philosophiert, diskutiert und interveniert. Er nimmt die Lebensmittelindustrie und Stuttgart 21 aufs Korn, gibt Tipps für Bücher und Restaurants, berichtet von Begegnungen mit Prominenten und von seiner Küchenbrigade, stellt jahreszeitliche Einkäufe und Rezepte vor. Klinks »Küchenkladde« voller Notizen und Reflexionen und Bonmots ist eine kritische Auseinandersetzung mit dem Zeitgeist.

So, 7. Juli
13 Uhr
Pfleghof
Pfleghofsaal
15 Euro
8 Euro

Rainer Moritz
 

Rainer MoritzRainer Moritz, geboren 1958 in Heilbronn, ist »alter Tübinger«. Hier studierte er Philosophie, Germanistik und Romanistik. Außerdem ist er Literaturkritiker, Autor, Leiter des Literaturhauses Hamburg und einer der besten Fußballkenner und -kritiker. Bei Radio Bremen gestaltet er wöchentlich die Kolumne Die Welt mit Moritz.

Helden des Südwestens - Lurchi, Löw und Laugenbrezel

Rainer Moritz gesteht in diesem Buch ohne Scham, wen er angehimmelt hat und wen er noch heute verehrt. Gotthilf Fischer zum Beispiel (ganz ehrlich!), Andrea Berg, Helmut Palmer, Kommissar Bienzle, Martin Walser oder Anneliese Rothenberger. Er offenbart, was ihm Fischer-Dübel, Knorr-Suppen, der Bollenhut, der VfB Stuttgart, Birkel-Nudeln, Maultaschen, Lurchi und die Capri-Sonne bedeuten. Mit spitzer Feder zeichnet er ein farbenfrohes Bild der Populärkultur im deutschen Südwesten.

Fr, 5. Juli
19 Uhr
Rathaus
12 Euro
5 Euro

Günter Randecker / Michael Horlacher
 

Günter Randecker / Michael Horlacher

Günter Randecker, Diplom-Volkswirt, war Stadtarchivar in Münsingen und ist ausgewiesener Heimatforscher. Er hat eine Ausstellung zu Matthias Erzberger kuratiert, er betreut die Wilhelm-Zimmermann-Gedenkstätte und konnte 1987 die Laichinger Hungerchronik als Fälschung entlarven. Mit Michael Horlacher begibt er sich auf die Spuren der Widerstandsfamilie Lutz.

Das Schicksal der Gertrud Lutz, geb. Schlotterbeck

Nie hatte sie die Hoffnung aufgegeben, dass diese »harte Zeit« vorübergehe. »Laß Dich von niemand niederdrücken«, sprach sie ihrer ebenfalls inhaftierten Mutter zu. Ihr Bruder Friedrich Schlotterbeck, Verfasser des Erinnerungsbuches Je dunkler die Nacht, desto heller die Sterne, dem 1944 die Flucht in die Schweiz gelang, war führender Kopf einer Widerstandsgruppe, die an die Gestapo verraten wurde. Die barbarische Antwort der Nazis: Sippenmord. Am 30. November vor 75 Jahren wurden Gertrud Lutz, ihre Eltern und sechs weitere Stuttgarter Widerständler sowie Frida Schwille aus Pfullingen im KZ Dachau von der SS ermordet.

Sa, 6. Juli
13 Uhr
Stadtmuseum
7 Euro
0 Euro

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