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Kulturwoche Westspitze


www.westspitze.com

 

Ahmad Mansour

Ahmad Mansour

Ahmad Mansour, geboren 1976, ist arabischer Israeli und lebt seit 2004 in Berlin. Er ist Diplom-Psychologe und arbeitet für Projekte gegen Extremismus, zum Beispiel begleitet er Familien von radikalisierten Jugendlichen, Aussteiger und verurteilte Terroristen. Zudem engagiert er sich unermüdlich gegen Antisemitismus.

Solidarisch sein

Ahmad Mansour

Lesung, Vortrag, Diskussion mit dem deutsch-Israelische Psychologen und Autor.

Was heißt Solidarität in Zeiten wie diesen?

Der Psychologe und Extremismus-Experte Ahmad Mansour traf am Tag nach dem Anschlag in Hanau bei einem Workshop Schülerinnen und Schüler, die sich vor Aufregung kaum konzentrieren konnten. Sie wollten reden und verstehen, was kaum zu verstehen ist. Erfahrungen wie diese macht Ahmad Mansour häufig. Er ist vor Ort und erlebt unmittelbar, wie sich Lehrer und Eltern überfordert, Jugendliche hingegen im Stich gelassen fühlen. Wie können wir sprechen über Extremismus und Hass, über Ängste und Befürchtungen?

Solidarität ist gefragt, sowohl beim Staat als auch bei der Gesellschaft. In der Coronakrise hat sich auf beste Weise gezeigt, dass Solidarität möglich ist. Ahmad Mansour zeigt nun, was wir daraus konkret lernen können für unseren Umgang mit Rassismus und Hass. Es gilt zusammenzuhalten, Sorgen ernst zu nehmen und Empathie zu zeigen. Und es heißt auch, offener und ehrlicher über Rassismus zu sprechen als das bislang getan wird. Rassismus betrifft uns alle und somit sollten wir alle bereit sein zu einer Debatte, die frei ist von Tabus und geprägt von gegenseitiger Anerkennung und Flexibilität im Denken. Ein leidenschaftliches Plädoyer für eine solidarische Gesellschaft!“

Mo, 20. September
20 Uhr
Westspitze
13 Euro
6 Euro

Sibylla Rubens & Carl Marin Buttgereit

Liederabend

Sibylla Rubens

Lieberabend mit Sibylla Rubens (Sopran) und Carl Marin Buttgereit (Klavier) Werke von Beethoven, Brahms, Liszt, Ries, Jenner und Urspruch

Unter dem Titel „ERWARTUNG“ präsentieren Sibylla Rubens und Carl-Martin Buttgereit Lieder von L.v. Beethoven, J. Brahms und F. Liszt und stellen ihnen Lieder ihrer weniger bekannten Schüler Ferdinand Ries, Gustav Jenner, und Anton Urspruch gegenüber.
Für deren hörenswertes Schaffen setzen sich S. Rubens und C.-M. Buttgereit nachhaltig ein. Dokumentiert wird dies u.a. durch ihre gleichnamige CD „ERWARTUNG“, die 2018 in Kooperation mit dem Hessischen Rundfunk entstand, und von der Fachkritik hoch gelobt wurde. Das FONOFORUM( 2/19) zählte sie zu den interessantesten Neuerscheinungen:
„...ein Schatzkästlein mit wahren Juwelen...“ Man darf also gespannt sein...

Die Sopranistin, Konzert- und Liedsängerin Sibylla Rubens studierte Gesang an der Staatlichen Hochschule für Musik Trossingen und der Hochschule für Musik und darstellende Kunst Frankfurt am Main sowie bei Elsa Cavelti in Basel und in der Liedklasse bei Irwin Gage in Zürich. In den zwischenzeitlich mehr als 90 CD Einspielungen dokumentiert Sibylla Rubens ihr Können nicht nur als herausragende Bach-Interpretin, sondern überrascht mit Einspielungen bis weit in die romantische Literatur hinein.

In Zusammenarbeit mit internationalen Barockensembles, Philharmonikern, Rundfunk-Orchestern und Dirigenten wie Marc Albrecht, Ton Koopman, Philippe Herreweghe, Helmuth Rilling, Rudolf Lutz Bachstiftung St Gallen, Sir Roger Norrington, Reinhard Göbel, Riccardo Chailly, Christian Thielemann, Iván Fischer, Kent Nagano und vielen mehr ist sie ein gern gesehener Gast auf internationalen Musik-Festivals und Konzertpodien. Liederabende, Kammermusik und Ensemble- Arbeit sind ihr darüber hinaus ein besonderes Anliegen.

Sibylla Rubens leitete von 2014-2016 die Oratorienklasse am Leopold-Mozart- Zentrum der Universität Augsburg und war zudem für 10 Jahre im Direktorium der Bachgesellschaft Leipzig tätig. Als Jurymitglied war sie auch in der vergangenen Spielzeit wieder beim "Internationalen Bachwettbewerb Gesang in Leipzig" im Einsatz. Neben ihren Konzertverpflichtungen ist Sibylla Rubens als Privatdozentin für zahlreiche internationale ProfisängerInnen in Meisterkursen und Einzelarbeit eine gefragte Kapazität und Anlaufstelle.

Aktuell ist sie als Stimmbildnerin im Bundesjugendchor des Deutschen Musikrates tätig. www.sibyllarubens.de

Di, 21. September
20 Uhr
Westspitze
16 Euro
9 Euro

Bottrop Orange

Jazzkonzert

Bottrop Orange

Peter-Philipp Röhm (Klavier), Otis Sander (Kontrabass), Lukas Wögler (Tenorsaxophon), Henry Hahnfeldt (Schlagzeug)

Heute Abend präsenCert Peter-Philipp Röhm sein Programm BOTTROP ORANGE. Zu Viert erzählen und kreieren die Musiker Geschichten, meist einst gesammelte Momentaufnahmen, jede für sich eine eigene kleine Welt, die wieder neu offen steht. Stücke über die über die Zerbrechlichkeit des Moments, die Gewalt einer Zellteilung, die Ruhe des Winters oder die ProporCon der Zeit. In einer akusCschen Klangwelt beobachten, sich im Moment verlieren: ein Abend der gleichermaßen Momente der Energie und Fülle, wie der Ruhe und KontemplaCon an einem vorbei ziehen lässt. Ein Klaviertrio mit Tenorsaxophon, lyrischer Jazz mit Anything-goes von Y und Z.

In Zusammenarbeit mit internationalen Barockensembles, Philharmonikern, Rundfunk-Orchestern und Dirigenten wie Marc Albrecht, Ton Koopman, Philippe Herreweghe, Helmuth Rilling, Rudolf Lutz Bachstiftung St Gallen, Sir Roger Norrington, Reinhard Göbel, Riccardo Chailly, Christian Thielemann, Iván Fischer, Kent Nagano und vielen mehr ist sie ein gern gesehener Gast auf internationalen Musik-Festivals und Konzertpodien. Liederabende, Kammermusik und Ensemble- Arbeit sind ihr darüber hinaus ein besonderes Anliegen.

Peter-Philipp Röhm studierte KlavierimprovisaCon bei Noam Sivan (IS/USA), Hubert Nuss (DE) und Karoly Binder (HUN). Er spielte Konzerte bei den Jazzopen Stuttgart, beim Sparda Jazz-Award Düsseldorf 2020 und gewann 2019 den Theaterhaus Jazzpreis Stuttgart.

Mi, 22. September
20 Uhr
Westspitze
16 Euro
9 Euro

Semiseria

Underground-Parkhauskonzert

Semiseria

Chorsingen in Pandemiezeiten stellt uns vor ungewöhnliche Herausforderungen.

Um nach dem Krisenjahr wieder Schritt für Schritt ins Konzertleben zurückzukehren hat sich der Chor Semiseria mit seinem Leiter Frank Schlichter zur Eröffnungswoche im Saal Eins der Westspitze ein „Underground – Parkhauskonzert“ ausgedacht.

Hierbei präsentiert der Chor direkt unter dem Saal in der Tiefgarage ein abwechslungsreiches Konzert in einzigartiger “Kerzenschein Atmosphäre“. Auf dem Programm stehen Werke von Ešenvalds, Hoybye oder Gjeilo. Als besonderes Highlight gibt es Auszüge aus Schuberts Winterreise, die der Chor in einer Bearbeitung für Chor mit dem Bariton Klaus-Dieter Kübler und dem Pianisten Herwig Rutt präsentieren wird.

www.semiseria.de

Do, 23. September
20 Uhr
Westspitze
16 Euro
9 Euro

Ernst Mantel

Schwäbisches Kabarett

Ernst Mantel

GELL! heißt das Programm und schon wird klar: Hoppla, Schwabe! Genauer gesagt: Liedermacher, Komödiant und Schwabe.

Und „Schwäbisch in Höchstform“ nennt auch die Kritik Ernst Mantels Lieder und Alltagsszenen. „Dazu noch sauluschtig!“, (anonyme Zuschauerin nach einer Vorstellung: „Herr Mantel! Ich hab Tränen gheult!“)

Mantel spielt mit Sprache und Dialekt wie kaum ein anderer und dies mit offensichtlicher Lust sowohl am Hintergründigen als auch Banalen, sodass die Grenzen manchmal zu verschwimmen drohen. Er ist zudem genauer Beobachter mühevoll versteckter Schwächen, ein Zwischen-den-Zeilen-Leser und Sprachjongleur im Herrn und, wie er von sich selbst sagt, „getrieben von einem unbändigen Hang zu Neigungen.“

„Ein Leben ohne Humor ist zwar möglich, aber nicht erstrebenswert. Dass es dabei unterschiedlichste Humöre gibt ist nachrangig. Ob hochgradige Blödsinne oder o´bachene Unfüge, Hauptsache nicht völlig humorlos oder verklemmt!“ (Zitat aus einem aktuellen Selbstgespräch) Im Vorteil sind laut Mantel diejenigen, die zur Selbstironie fähig sind. Warum? Dieser Nachweis soll in „GELL!“ geführt werden, anhand von Begegnungen mit allerlei Rechthabern und Rausschwätzern, Rumgoschern und liebenswürdigen Spruchbeuteln, wohlmeinenden Siachen, impertinenten Seegockeln und halbschürigen Hasenschädeln.

Zu Wort kommen neben dem Homo Pfiffikus auch der Homo Gschicktle und Schläuchle, ebenso Menschen und Mitmenschinnen, die „bloß in nix neikommen“ wollen, sowie LifestylepolizistInnen, die stets haargenau wissen, „was geht“, was „aber auch so was von gar nich´ geht, GELL!“

Fr, 24. September
20 Uhr
Westspitze
16 Euro
9 Euro

Laura & Trio

Jazz - Pop - Soul - Chanson

Laura & Trio

Dem Urteil eines Mannes, der nicht nur die Geschichte des Jazz auf wie hinter der Bühne mitgeprägt, sondern als Produzent auch Michael Jackson zum „King of Pop“ gemacht hat, sollte man vertrauen: „Diese junge Frau braucht sich um ihre Karriere nicht zu sorgen. Sie ist hervorragend, und ihr alle werdet in Zukunft noch von ihr hören“ – sagt Quincy Jones über Laura. Was 2017, als sich die beiden bei den Stuttgarter Jazz Open kennenlernten, noch eine Prophezeihung für die damals 21- jährige Sängerin Laura Kipp war, bestätigt sich jetzt. Mit ihrem Debütalbum „Quiet Land“ unter dem Signum LAURA legt sie mit einer Kombination von Attributen ein Debut-Album vor, wie es selbst in diesen Zeiten, da viele exzellente junge Jazzer die verschiedensten Musikgenres und -stile umarmen, rar ist: Jugendliche Frische trifft auf erstaunliche Reife, Charisma auf Understatement, die Freiheit und Intellektualität des Jazz auf die unmittelbar emotionale Kraft von Pop, Soul und Chanson. Gegensätze, die sich hier wirklich anziehen und nicht nur Spannung erzeugen, sondern zu einem famosen Ganzen verschmelzen.

Wer als Jazzkritiker hunderte von Sängerinnen gehört und gesehen hat, ist etwas abgebrüht und nicht mehr so leicht zu beeindrucken. Doch von Laura Kipp kann man nur auf Anhieb begeistert sein. So jung sie noch ist, so reif, weitgereist und charismatisch ist und klingt sie doch schon. Schlägt den Bogen vom heimischen Schwabenland bis nach Paris, New York oder Los Angeles, von strahlenden Songwriter-Balladen bis zu taffem Vokalese-Jazz, von souligem Blues bis zu streichergesättigtem Hollywood-Sound. Und sie hat bereits die einzigartige Kraft des Jazz verinnerlicht, die im Zusammenwirken von individuellem Ausdruck und gemeinsamer Kreativität liegt. So vertraut sie auf die Exzellenz ihrer Stimme und ihres Songwriting ebenso wie den Qualitäten ihrer Band, den Arrangements ihres Mentors und Bassisten Jens Loh sowie der Expertise eines Cornelius Claudio Kreusch als Produzenten und Multiplikator. Das Ergebnis ist unwiderstehlich und im deutschen Jazz immer noch rar: Souveräner Jazz jenseits des zwanghaften Experimentieren-Müssens, im besten Sinne „oldfashioned“ und modern zugleich. Purer Musik-Genuss für alle, die es „sophisticated“ lieben.

Sa, 25. September
21 Uhr
Westspitze
16 Euro
9 Euro

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